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Ergebnis 1 bis 10 von 39
  1. #1

    Daumen hoch F1 Saison 2010 Rennen 1.-19. Berichte,Meinungen.....

    Eric Boullier (Renault F1 Teamchef): „Auf das erste Rennen der Saison blicke ich mit gemischten Gefühlen. Robert (Kubica) wurde Opfer eines Rennunfalls in der ersten Runde, bei dem es zu einer Berührung mit einem Konkurrenten kam. Er fuhr danach ein großartiges Rennen und kämpfte sich durchs Feld nach vorne. Es ist frustrierend, so knapp außerhalb der Punkte ins Ziel zu kommen. Gleichzeitig macht uns aber die Geschwindigkeit, die er an den Tag legte, Hoffnung. Für Vitaly (Petrov) tut es mir ebenfalls sehr leid. Ihm gelang ein herausragender Start und er machte in den ersten Runden einen sehr guten Job, indem er auf seine Reifen achtete, es nicht übertrieb und trotzdem stark unterwegs war. Insgesamt können wir mit Recht sagen, dass der Renault R30 eine gute Basis darstellt, auf der wir aufbauen können. Wir wissen aber auch, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, wenn wir zu den Spitzenteams aufschließen wollen. Das gesamte Team hat in den vergangenen Wochen vorbildliches Engagement gezeigt, in den Workshops genauso wie an diesem Wochenende hier an der Strecke. Der Teamgeist ist sehr stark und wir sind alle hoch motiviert, uns weiter zu verbessern.“

    Der Renault R30 ist eine gute Basis um eventuell einige Punkte in dieser Saison zu holen.

    RS-MARIO
    Geändert von RS-MARIO (19.04.2010 um 20:28 Uhr)

  2. #2
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    Standard 2. Rennen 2010

    Das 2. Rennen der Formel 1 Saison zeigte klar, dass Renault ein super Auto hat.

    Robert Kubica konnte das Rennen erfolgreich auf Platz 2 beenden. Herzlichen Glückwunsch!

    Ich denke wir können mit weiteren Punkte rechnen.
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  3. #3

    Daumen hoch 2.Rennen

    Sehr gute Leistung von Kubica. Er hatte sich darauf konzentriert, die Reifen zu schonen und gleichzeitig einen hohen Rhythmus beizubehalten. Auf diese Weise hatte er sich den zweiten Platz gesichert.Top!!

    Man muss aber auch realistisch bleiben: In einem normalen Rennen reicht die Pace noch nicht für einen Platz unter den ersten Drei. Man muss bei der Entwicklung weiter Gas geben und hart arbeiten. Ich bin mir sicher, so könnte man über kurz oder lang auf Augenhöhe mit den Top-Teams kommen.

    Wen Petrov keinen Aufhängungsdefekt gehabt hätte währen eventuell auch noch Punkte drin gelegen.

    RS-MARIO

  4. #4
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    Standard 2tes Rennen

    Renault bejubelt Podestplatz von Kubica

    Robert Kubica war die große Überraschung in Melbourne, der Pole fuhr auf Platz zwei - Vitaly Petrov vergab ein gutes Ergebnis mit einem Dreher

    Robert Kubica erkämpfte mit einer bravourösen Fahrt Platz zwei für das Renault-Team im Großen Preis von Australien. Er hielt im Endspurt seine Position souverän, obschon von hinten die schnelleren Autos nachrückten. Vitaly Petrov zeigte Albert Park von Melbourne ebenfalls ein sehr gutes Rennen, schied aber vorzeitig aus.

    "Platz zwei ist ein fantastisches Ergebnis. Das Team hat es mehr als verdient, weil alle bei Renault über den Winter so hart gearbeitet haben", erklärte Kubica. "Das Rennen stellte uns strategisch vor einige Aufgaben. Ich wechselte umgehend von Intermediates auf weiche Slicks, als wir sahen, welche Pace Jenson Button gehen konnte, der als Erster gewechselt hatte. Ich konnte Felipe Massa in den Boxen überholen und kam noch vor Button auf die Strecke zurück. Aber in meiner ersten Runde auf den noch kalten Reifen konnte ich ihn nicht hinter mir halten."


    Danach war eine schonende Fahrweise angesagt. "Ich war davon ausgegangen, dass wir noch einmal Reifen wechseln würden, aber das Team sagte mir, das wäre vielleicht unnötig, wenn ich vorsichtig mit den Reifen umgehen würde", erklärte er. "Ich fuhr so schonend wie möglich - was mit Hamilton und später Massa im Nacken gar nicht so einfach war. Am Ende hielten die Reifen durch, ich verteidigte Platz zwei und wir schafften dieses großartige Ergebnis. Wir haben über den Winter so viel Arbeit investiert und wissen, dass noch ein weiter Weg vor uns liegt, bis wir wirklich mit den schnellsten Teams kämpfen können. Aber mit diesem Resultat erhält unser fantastisches Team jetzt einen zusätzlichen Motivationsschub."


    Petrov dagegen vergab die gute Ausgangslage. "Mir gelang ein toller Start. Ich machte gleich mal acht Plätze gut, lag auf einem Punkterang und kam auf der nassen Strecke sehr gut zurecht", so der Russe. "Wir wechselten zum selben Zeitpunkt von Intermediates auf Slicks wie der Rest des Feldes. Leider rutschte ich mit noch kalten Reifen in der Bremszone vor Kurve drei in den Kies und blieb stecken. Ich bin sehr enttäuscht, denn ich hätte heute Punkte holen können. Trotzdem ist dies ein großer Tag für das Team. Roberts zweiter Platz zeigt, welches Potenzial im Renault R30 steckt."


    "Platz zwei ist ein fantastisches Ergebnis für Robert und das ganze Team in Enstone und Viry", so Teamchef Eric Boullier. "Wir haben während des Winters wirklich hart gearbeitet und dürfen stolz sein auf diesen Podestplatz. Uns ist bewusst, dass wir das Auto weiterhin verbessern müssen. Dieses Spitzenresultat ist die perfekte Motivation dafür. Robert fuhr ein perfektes Rennen, achtete auf Auto und Reifen und kämpfte entschlossen."


    Nur nicht ausruhen...
    "Ich möchte ausdrücklich unsere Mechaniker loben, die hervorragende Arbeit abgeliefert haben. Sie brachten Robert durch einen superschnellen Reifenwechsel an Massa vorbei - das war die Basis für den erfolgreichen Rennausgang", fuhr er fort. "Es ist schade, dass Vitaly nicht ins Ziel kam, aber er befindet sich immer noch in der Lernphase. Sein Start war hervorragend und mit seiner Strategie wäre er auf jeden Fall ein Kandidat für WM-Punkte gewesen."


    Chefrenningenieur Alan Permane ergänzte: "Robert fuhr ein brillantes Rennen. Er legte auf Intermediates einen tollen Start hin und ich glaube, wir haben zum perfekten Zeitpunkt auf Slicks gewechselt. Danach fuhr er schlicht exzellent, ging behutsam mit seinen Reifen um und brachte das Auto auf Platz zwei ins Ziel. Leider endete Vitalys Rennen vorzeitig, weil er auf der noch feuchten Strecke ausrutschte. Aber er hat nun ein weiteres Rennwochenende Erfahrung gesammelt und kann schon nächste Woche in Malaysia einen neuen Anlauf nehmen. Wir werden dort auch einige neue Aerodynamikteile einsetzen."

    "Dieses großartige Ergebnis widmen wir unseren Mechanikern, die in den vergangenen Wochen so hart gearbeitet haben", erklärte Motoreneinsatzleiter Rémi Taffin. "Robert Kubica hat heute eine außergewöhnliche Leistung gezeigt. Ohne ihn hätten wir dieses Resultat nicht erreicht. Wir liegen noch nicht auf Augenhöhe mit den besten Teams, aber wir arbeiten intensiv daran, dorthin zu kommen."
    Geändert von rx4 (30.03.2010 um 11:02 Uhr)

  5. #5

    Daumen hoch 3. Rennen

    Das 3. Rennen der Formel 1 Saison zeigte, dass Renault doch nicht so ein schlechtes Auto hat !!!!!
    4. Platz von Kubica ist doch ein Tolles Resultat.

    Gruss RS-MARIO

  6. #6
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    Standard

    „Platz vier ist ein weiteres grossartiges Ergebnis für das Team“


    Seinem zweiten Platz in Melbourne am vergangenen Sonntag ließ Renault F1 Pilot Robert Kubica beim Grand Prix von Malaysia Rang vier folgen. Teamkollege Vitaly Petrov fiel in der 34. von 56 Runden mit Getriebeproblemen aus.

    Robert Kubica, Platz 4
    Schnellste Rennrunde: 1.38,074 min

    Boxenstopps: einer (Runde 20); Dauer Ein- bis Ausfahrt: 22,958 s; Wechsel von Option auf Prime (harter Reifentyp)

    Robert Kubica:

    „Auch dieses Rennen hat mir wieder viel Spaß gemacht. Der Renault R30 war über die gesamte Distanz sehr konstant und ich konnte eine gute Pace gehen. Der Start war besonders wichtig, da es mir gelang, noch vor Nico Hülkenberg in die erste Kurve einzubiegen. Danach kam ich gut aus der zweiten Kurve heraus und konnte Adrian Sutil überholen. Ich baute mir schnell einen komfortablen Vorsprung auf meine Verfolger auf, aber zu Nico Rosberg vor mir konnte ich leider nicht aufschließen. Der vierte Platz ist ein gutes Ergebnis, das uns weitere wertvolle WM-Zähler einbringt.“


    Vitaly Petrov, Ausfall in Runde 34
    Schnellste Rennrunde: 1.40,693 min


    Boxenstopps: einer (Runde 14); Dauer Ein- bis Ausfahrt: 25,241 s; Wechsel von Option auf Prime (harter Reifentyp)

    Vitaly Petrov:

    „Die erste Rennhälfte hat viel Spaß gemacht und ich habe die Duelle mit den Konkurrenten um mich herum genossen. Vor allem der Zweikampf mit Lewis Hamilton war sehr unterhaltsam. Kurz nach Rennmitte blieb mein Renault R30 einfach stehen. Ich glaube, es handelte sich um ein Getriebeproblem. Ich bin enttäuscht, erneut ausgefallen zu sein. Aber ich konnte weitere wertvolle Erfahrung sammeln und habe zum Beispiel wieder viel über den Umgang mit den Reifen gelernt. Das wird mir im weiteren Saisonverlauf helfen.“


    Eric Boullier, Teamchef

    „Der vierte Platz von Robert Kubica ist ein weiteres großartiges Ergebnis für das Team. Natürlich profitierten wir dabei von unserer guten Vorstellung im gestrigen Qualifying. Robert gelang ein guter Start, anschließend fuhr er ein sehr gutes Rennen und sein Auto bot ihm die nötige Pace. Auch Vitaly Petrov machte am Start einige Plätze gut, fuhr in den ersten Runden sehr aggressiv und lieferte sich einen guten Kampf mit Lewis Hamilton. Es ist wirklich schade, dass er ausfiel, denn ich glaube, er hätte heute seine ersten Punkte einfahren können.“


    Alan Permane, Leitender Renningenieur

    „Robert Kubica fuhr heute ein fantastisches Rennen. Bereits nach der ersten Runde hatte er sich bis auf Platz vier verbessert und verteidigte diese Position anschließend bis ins Ziel. Wir haben versucht, Nico Rosberg noch einzuholen, aber dessen Mercedes war ziemlich genauso schnell wie unser Renault R30, sodass wir uns mit dem vierten Rang zufrieden geben mussten. Auch Vitaly Petrov gelang erneut ein guter Start und er konnte in der Anfangsphase sein Können zeigen. Nach dem Wechsel auf die harten Reifen klagte er über mangelnden Grip an der Hinterachse. Leider fiel er vorzeitig mit Getriebeproblemen aus. Was genau passiert ist, analysieren wir noch.“


    Rémi Taffin, Einsatzleiter Motoren

    „Wir zeigten heute eine weitere starke Vorstellung und fuhren ein gutes Resultat ein. Wir befanden uns auf dem gleichen Geschwindigkeitsniveau wie Nico Rosberg, kamen aber nicht an ihm vorbei. Die beiden Red Bull vorne fuhren heute auf einem anderen Planeten und unterstrichen damit auch die Leistungsfähigkeit unseres Renault Motors, der drei der ersten vier Plätze belegte. Unser vierter Platz heute beweist unsere jüngsten Fortschritte, auch wenn wir weiter hart arbeiten müssen. Ein großes Lob gilt all unseren Mechanikern, die das gesamte Wochenende unter schwierigen Bedingungen einen glänzenden Job machten.“

  7. #7
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    Standard 4. Rennen

    „Das Renault F1 Team glänzt in China mit starker Vorstellung“

    Seinem zweiten Platz in Melbourne am vergangenen Sonntag Das Renault F1 Team behielt im chaotischen Regen-Grand Prix von Shanghai stets die Übersicht und wurde für eine taktisch ausgereifte Leistung mit insgesamt 16 WM-Punkten belohnt. Während Robert Kubica als Fünfter den Sprung aufs Podium nur aufgrund einer für ihn ungünstigen Safety-Car-Phase verpasste, überzeugte Vitaly Petrov im zweiten Renault R30 speziell gegen Ende des vierten Saisonlaufs dank cleverem Reifen-Management mit beeindruckenden Überholmanövern. Sie brachten den jungen Russen bei seiner ersten Zielankunft in der Formel 1 bis auf Rang sieben nach vorn.

    Robert Kubica, Platz 5

    Schnellste Rennrunde: 1.43,630 min

    Reifenwahl zu Rennbeginn: weichere Trockenreifen (Slicks)

    Boxenstopp 1: Runde 20. Zeit in der Boxengasse: 23,0 s, Wechsel auf Intermediate-Regenreifen

    Boxenstopp 2: Runde 37. Zeit in der Boxengasse: 24,0 s, Wechsel auf Intermediate-Regenreifen

    Robert Kubica:

    „Ein fantastischer Grand Prix! Ich freue mich sehr, dass es uns heute erneut gelungen ist, WM-Punkte einzufahren. Beim Start habe ich einige Positionen verloren. Aber die Entscheidung, trotz des einsetzenden Regens auf profillosen Slick-Reifen zu bleiben, war genau richtig. Dadurch konnte ich mich sehr schnell bis auf die dritte Position verbessern. Leider habe ich durch die Safety-Car-Phase meinen großen Vorsprung auf meine Verfolger eingebüßt, dies kostete mich am Ende eine Podestplatzierung. Dennoch bin ich mit Rang fünf sehr zufrieden, auch wenn mich die verpasste Chance auf ein Ergebnis unter den ersten Drei etwas ärgert.“

    Vitaly Petrov, Platz 7

    Schnellste Rennrunde: 1.43,801 min

    Reifenwahl zu Rennbeginn: weichere Trockenreifen (Slicks)

    Boxenstopp: Runde 20, Zeit in der Boxengasse: 24,2 s, Wechsel auf Intermediate-Regenreifen

    Boxenstopp: Runde 38, Zeit in der Boxengasse: 27,3 s, Wechsel auf Intermediate-Regenreifen

    Vitaly Petrov:

    „Klasse, endlich habe ich meinen ersten Formel 1-Grand Prix beendet und gleich auch noch WM-Punkte errungen! Das Rennen war wirklich schwierig und stellte uns vor große Herausforderungen, immer die richtigen Entscheidungen zu treffen. Als zu Beginn leichter Regen einsetzte und viele Fahrer auf Intermediates wechselten, setzten wir weiter auf profillose Slicks und verzichteten auf diesen Boxenstopp – das war genau richtig. Danach stand ich kontinuierlich mit meinem Renningenieur in Funkkontakt, um den richtigen Zeitpunkt für den Umstieg auf Regenpneus zu treffen – erneut mit Erfolg. Nachdem ich den zweiten Satz ,Intermeds� habe aufziehen lassen, war mir klar, dass ich diese Reifen behutsam behandeln muss – wir wussten nicht, ob sich der Regen halten würde oder die Strecke noch einmal abtrocknet. Das hat sich am Ende ausgezahlt. Ich konnte in der Schlussphase richtig angreifen und einige Platzierungen aufholen. Speziell die Überholmanöver von Schumacher und Webber haben mir großen Spaß bereitet.“

    Eric Boullier, Teamchef

    „Gleich mit beiden Renault R30 den Sprung in die Punkteränge zu schaffen, ist für unser Team ein tolles Ergebnis. Ich bin mit unserer Vorstellung beim Großen Preis von China sehr zufrieden. Besonders freut es mich, dass Vitaly Petrov seine ersten WM-Punkte in der Formel 1 einfahren konnte – die kämpferische und spektakuläre Art, hat uns begeistert. Ich bin mir sehr sicher, dass er aus diesem fantastischen Resultat und seiner ersten Formel 1-Zielankunft viel Selbstvertrauen beziehen wird. Robert Kubica hat ebenfalls ein brillantes Rennen abgeliefert und sich während des gesamten Wochenendes nicht einen einzigen Fehler erlaubt. Dabei möchte ich dem gesamten Renault F1 Team meine Anerkennung aussprechen: Jeder einzelne Mitarbeiter – ganz gleich ob hier an der Strecke oder daheim in unseren Workshops – hat sich mit voller Macht in die Arbeit gekniet, um dieses Resultat zu ermöglichen. Wir haben uns während der gesamten Saison noch keinen Patzer erlaubt und auch in puncto Strategie stets richtig gelegen – eine einmalige Leistung.“

    Alan Permane, Leitender Renningenieur

    „Welch ein aufsehenerregendes Rennen! Das gesamte Renault F1 Team hat einmal mehr eine hervorragende Vorstellung geboten. Robert Kubica ist einen exzellenten Grand Prix gefahren und hat sich die WM-Punkte für seinen fünften Platz mehr als verdient. Besonders freut es mich aber auch, dass Vitaly Petrov endlich in die Punkteränge gefahren ist – er hat große Cleverness und Umsicht bewiesen, in dem er sich seinen zweiten Satz Intermediate-Reifen klug eingeteilt hat. Auf diese Weise konnte er in der Schlussphase des Rennens noch einmal richtig attackieren und deutlich erfahrenere Fahrer überholen. Dennoch sind wir auch ein wenig traurig, denn ohne den Safety-Car-Einsatz hätten für uns die Ränge drei und vier in Reichweite gelegen.“

    Rémi Taffin, Einsatzleiter Motoren

    „Ein tadelloser Auftritt des gesamten Renault F1 Teams ist heute mit zwei Autos in den Punkterängen belohnt worden. Insbesondere Vitaly Petrov hat uns trotz schwieriger Bedingungen mit seiner konstant schnellen Fahrweise überzeugt. Er konnte so manchen deutlich routinierteren Konkurrenten überholen, darunter auch ein mehrfacher Weltmeister. Robert Kubicas Darbietung war fehlerfrei, weitere WM-Punkte belohnen ihn für diese Vorstellung. Aus Sicht des Renault F1 Teams ist das gesamte Rennen praktisch ohne nennenswertes Problem verlaufen; Platz fünf und sieben sind dafür die gerechte Ausbeute.“
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  8. #8
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    Standard

    Das war mal ein spannendes Rennen!

    Vorallem Petrov konnte in der Schlussphase absolut überzeugen!
    Auch der R30, welcher wirklich behutsam mit den Reifen umgeht, hat seine Vorteile voll ausgespielt.
    Im Rennen sieht es jeweils besser aus für den R30, wie im Quali.
    Der R30 fährt sich offenbar mit mehr Gewicht einfach besser!
    Und wenn alle leer haben, hat der R30 den Vorteil, von weniger geforderten Reifen.

    Weiter so mit der Geld Schwarzen Rackete

    WM Platz 5 oder sogar 4 ist durchaus realistisch und eine gute Ausgangslage für die Saison 2011.

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  9. #9

    Daumen hoch 4. Rennen

    Super Leistung vom ganzen Renault F1 Team.

    Die ersten Punkte für Petrov sind absolut verdient, er hatte in den ersten Rennen auch viel Pech umso mehr freu ich mich für ihn!!!!! Den für einen Jungen Fahrer ist es sicher sehr Motivierend wen man neu in der F1 die ersten Punkte holt.

    Gruss RS-MARIO

  10. #10
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    Standard Rennen Nr. 5

    Renault F1 in Barcelona trotz schwachem Start in den Punkten

    Auch beim Europa-Auftakt der Formel 1 gelang dem Renault F1 Team wieder der Sprung unter die besten Acht. Robert Kubica sicherte dem französischen Werksteam vier wichtige WM-Zähler. Vitaly Petrov verbesserte sich auf einem Grand Prix-Kurs, auf dem Überholen praktisch unmöglich ist, von Startplatz 19 bis auf Rang elf.

    Robert Kubica, Platz 8

    Schnellste Rennrunde: 1.25,466 min

    Reifenwahl zu Rennbeginn: weichere Trockenreifen (Slicks)

    Boxenstopp 1: Runde 16. Zeit in der Boxengasse: 20,450 s, Wechsel auf die härteren Trockenreifen (Slicks)

    Robert Kubica:

    „Meine Chancen auf eine gute Platzierung zerplatzten praktisch bereits in der ersten Runde. Zwar ist mir ein guter Start gelungen und ich kämpfte bereits mit Felipe Massa in der ersten Kurve um eine Position, als mein Auto beim Beschleunigen zu stark mit dem Heck ausbrach. Dadurch habe ich viel Schwung verloren. In Kurve drei bin ich dann mit Kamui Kobayashi aneinander geraten, was mir mein Frontflügel im wahrsten Sinne des Wortes krummgenommen hat. Zudem büßte ich wichtige Platzierungen ein. Die Beschädigungen verursachten für den Rest des Rennens ein hartnäckiges Untersteuern. Selbst bei meinem Reifenwechsel in Runde 16 blieb für uns keine Zeit, den vorderen Flügel zu wechseln, denn ich wäre deswegen einen Platz zurückgefallen. Dennoch konnte ich recht konkurrenzfähige Zeiten vorlegen und zu Adrian Sutil aufschließen. Ihn zu passieren war aber eine andere Sache – jeder weiß, dass es schwierig bis praktisch unmöglich ist, jemanden auf diesem Kurs zu überholen. Trotzdem bin ich von unserer Schnelligkeit an diesem Wochenende angenehm überrascht. Jetzt freue ich mich auf den Stadt-Grand Prix in Monaco!“

    Vitaly Petrov, Platz 11

    Schnellste Rennrunde: 1.25,470 min

    Reifenwahl zu Rennbeginn: weichere Trockenreifen (Slicks)

    Boxenstopp: Runde 13, Zeit in der Boxengasse: 21,017 s, Wechsel auf die härteren Trockenreifen (Slicks)

    Vitaly Petrov:

    „Ich freue mich, auch bei trockenen Bedingungen einen Grand Prix beendet zu haben – auch wenn ich es wirklich bedauere, dass mir der Sprung in die Punkteränge verwehrt geblieben ist. Während der Startphase habe ich mich zu einer eher vorsichtigen Vorgehensweise entschlossen: In der ersten Kurve ging es sehr eng zu und es wäre sehr leicht gewesen, das Auto zu beschädigen. Allerdings habe ich auf diese Weise auch keine Plätze gutmachen können. Der Rest des Rennens verlief ohne größere Zwischenfälle. Das Renault F1 Team hat während des Boxenstopps einen tollen Job abgeliefert, die Balance meines Renault R30 blieb konstant ausgewogen, und ich habe mir ein kurzweiliges Duell mit Kamui Kobayashi geliefert. Als nächstes steht Monaco auf dem Fahrplan, darauf freue ich mich sehr – mit einem Formel 1-Rennwagen durch diesen faszinierenden Leitplankenkanal zu jagen, ist aufregend. Dabei kommt es im Fürstentum mehr als ohnehin darauf an, ohne Fehler über die Runden zu kommen. Das könnte unser Schlüssel zu WM-Punkten sein.“

    Eric Boullier, Teamchef

    „Ein anstrengender Grand Prix für uns. Der Große Preis von Barcelona hat einmal mehr unterstrichen, wie sehr es in diesem Jahr darauf ankommt, bereits im Qualifying gut abzuschneiden. Nur wer gut startet, besitzt ernsthafte Chancen auf WM-Punkte. Robert Kubica hat einmal mehr eine beeindruckende Vorstellung abgeliefert, auch wenn seine Kollision mit Kamui Kobayashi etwas unglücklich war. Ohne diesen Zwischenfall hätte er sich im Vergleich zum Qualifying-Resultat sicher um einige Positionen verbessern können. Für Vitaly Petrov freut es mich sehr, dass er nun auch unter trockenen Bedingungen das Ziel eines Grand Prix erreicht hat und entsprechend viele Erfahrungswerte sammeln konnte. Er besitzt eine hohe Grundschnelligkeit, dies deutet auf eine vielversprechende Zukunft hin. Heute war er der bestplatzierte Neueinsteiger, aber er hat sich wesentlich höhere Ziele gesetzt. Wenn er sein Potenzial im Qualifying optimal ausschöpft, können wir viel von ihm erwarten.“

    Alan Permane, Leitender Renningenieur

    „Auch wenn wir heute mit vier weiteren WM-Punkten im Gepäck aus Barcelona abreisen: Für uns hätte mehr in Reichweite gelegen. Robert Kubica hat in der Startphase des Rennens drei Platzierungen verloren. Eine Position konnten wir bei seinem Boxenstopp wieder aufholen, ansonsten steckte er trotz sehenswertem Einsatz im Verkehr fest. Mit der Schnelligkeit unseres Renault R30 können wir zufrieden sein. Auch Vitaly Petrov lieferte einen soliden Grand Prix ab und sammelte wichtige Erfahrungen auf trockener Piste. Platz elf von der 19. Startposition aus ist für ihn ein gutes Ergebnis – speziell auf einer Rennstrecke wie dieser, auf der Überholen so gut wie ausgeschlossen ist.“

    Rémi Taffin, Einsatzleiter Motoren

    „Der Große Preis von Spanien verlief für uns ohne große Besonderheiten – wenn wir einmal von der Tatsache absehen, dass sowohl Robert Kubica als auch Vitaly Petrov keine guten Startphasen erwischten und danach lange Zeit von langsameren Teilnehmern aufgehalten wurden. Das hohe Renn-Tempo, das wir mit unseren Renault R30 anschlagen konnten, hat uns selbst etwas überrascht. Jetzt werden wir unser Augenmerk darauf legen, bei den kommenden Grands Prix speziell während der Startphase und in den ersten Runden konkurrenzfähiger zu sein.“
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