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  1. #11

    Lächeln

    Und schon wieder wichtige Punkte fürs Renault Team !!!!
    Auch wenn es nicht viele sind aber immer ein paar pro Rennen gib am Schluss auch viel He He !!

    RS-MARIO

  2. #12
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    Daumen hoch 3 Renault Motoren auf dem Podest

    Kubica glücklich: Am Start das Rennen verloren


    Nach seinem sensationellen Qualifying musste sich Robert Kubica beim Großen Preis von Monaco mit der dritten Position zufrieden werden. Seinen zweiten Rang verlor er schon am Start an Sebastian Vettel, der von der sauberen Seite gestartet am Renault-Piloten vorbeikam. Dennoch zeigte sich der Pole über das Ergebnis glücklich.

    "Es war bekannt, dass der Start von der schmutzigen Seite für mich schwierig werden würde", so Kubica. "Normalerweise würde ich mich verteidigen, aber dann sah ich, dass Mark Webber nur langsam vom Fleck kam, also dachte ich, dass ich die Chance habe, ihn zu überholen. Ich bin einfach etwas zu früh auf das Gas gestiegen und bekam durchdrehende Räder. Es war aus diesem Grund zu spät, die Tür vor Vettel zuzuhauen, dann musste ich mich gegen Felipe verteidigen."

    "Ich war in der Lage, mit der Geschwindigkeit von Sebastian mitzuhalten", so Kubica zufrieden. "Ich denke sogar, dass wir etwas schneller waren als sie. Bei noch 30 verbleibenden Runden hatte ich eine große Bremsplatte und heftige Vibrationen. Ich machte mir wirklich Sorgen, dass ich vielleicht wieder an die Box gehen muss, um die Reifen zu wechseln."

    Durch die Vibrationen des Reifens war sogar die Sicht des Rennfahrers behindert: "Ich konnte die Boxentafel nichts sehen und war über die Geschwindigkeit überrascht. Der dritte Platz muss uns positiv stimmen. Niemand hatte erwartet, dass wir auf dem Podium ins Ziel kommen. Gratulation an Renault, da sie alle Positionen auf dem Podium innehalten."

    Eine Chance, Sebastian Vettel im Verlauf des Rennens in Monte Carlo zu überholen, sah Kubica nicht: "Besonders als ich die Räder vorne blockierte und gewaltige Vibrationen hatte. Da musste ich mich intensiv um die Reifen kümmern."

    "Ich dachte, dass die Vibrationen gefährlich sind, dass vielleicht der Reifen explodiert. Aber als ich sah, dass ich in der Lage war, die Geschwindigkeit zu halten und den Abstand auf Felipe zu kontrollieren, gab es keine echte Chance. Ich kam ihm nie wirklich nahe und in Monaco ist es sowieso beinahe unmöglich zu überholen."

  3. #13
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    Standard

    Renault feiert Podium


    Renault-Pilot Robert Kubica beendete den Grand Prix von Monaco auf Platz drei. Vitaly Petrov im zweiten Renault R30 musste das Rennen wenige Runden vor Schluss mit technischem Defekt aufgeben. Mit den beiden Red-Bull-Piloten Mark Webber und Sebastian Vettel auf den Plätzen eins und zwei befand sich das Podium aus Motorensicht damit fest in der Hand von Renault - noch ein Grund zur Freude für die Franzosen also.

    "Der dritte Platz in Monaco ist für uns ein super Ergebnis zum Abschluss eines exzellenten Wochenendes", so Kubica. "Niemand hat von uns ein Podestergebnis erwartet, aber wir waren während des gesamten Wochenendes stets vorne zu finden. Das ganze Team hat sich dieses Resultat redlich verdient. Weiterhin bemerkenswert: Die ersten drei Plätze wurden von Renault Motoren belegt."

    "Am Start musste ich Sebastian Vettel passieren lassen, aber ich wusste bereits im Vorfeld, dass es auf der schmutzigeren Seite der Start-Ziel-Gerade nicht einfach würde. Normalerweise hätte ich mich auf das Verteidigen meiner Position konzentriert. Aber als ich sah, dass Mark Webber vor mir nur schlecht wegkam, dachte ich, ich hätte vielleicht eine Chance, an ihm vorbeizukommen."

    "Leider drehten meine Hinterräder etwas durch und dann war es zu spät, die Tür für Sebastian zuzumachen. Außerdem musste ich den von hinten drängenden Felipe Massa abwehren. Meine Rennpace war super. Ich glaube, auf den härteren Reifen war ich sogar etwas schneller als Sebastian, vor allem bei den Neustarts nach den Safety-Car-Phasen. Das unterstreicht unsere jüngsten Fortschritte und sollte und Zuversicht verleihen für die bevorstehenden Rennen."

    "Es ist enttäuschend, bei diesem Rennen nicht die Zielflagge zu sehen", so Petrov. "Aber ich spürte, dass im Heckbereich etwas nicht stimmte, und das Team entschied, mich wenige Runden vor Schluss aus dem Rennen zu nehmen. Leider hatte ich zuvor bereits einen Reifenschaden erlitten, der mich viel Zeit und eine Runde Rückstand kostete."

    "Der Start ins Rennen war ganz gut, ich konnte ein paar Positionen gutmachen. Während der Phase der Boxenstopps konnte ich mich aber nicht soweit verbessern wie geplant. Den Grund dafür müssen wir noch herausfinden. Insgesamt konnte ich weiter viel Erfahrung sammeln, da ich fast bis zum Schluss gefahren bin. Ich hoffe, dass ich bei meinem nächsten Auftritt in Monaco im kommenden Jahr Punkte sammeln kann."

    "Der Podestplatz hier in Monaco ist für Robert und das gesamte Team ein großartiges Ergebnis", freut sich Teamchef Eric Boullier. "Der Startplatz in der ersten Reihe gab Anlass für hohe Erwartungen und wir sind alle sehr glücklich mit Rang 3. Robert fuhr ein fantastisches Rennen und der Renault R30 funktionierte sehr gut. So konnten wir den Druck auf die beiden Red Bull vorne aufrecht und die Verfolger hinter uns halten."

    "Ich möchte dem Team ein großes Lob aussprechen, sie können stolz sein auf ihre harte Arbeit der vergangenen Wochen, die zu diesem tollen Ergebnis geführt hat. Vitalys Rennen wurde durch seinen Unfall im gestrigen Qualifying erschwert. Hinzu kam der Reifenschaden heute im Rennen. Damit musste er alle Hoffnung auf Punkte aufgeben."

    "Als nächstes steht der Grand Prix der Türkei auf dem Programm. Bis dahin werden wir unser Entwicklungsprogramm konsequent weiterführen, dessen Früchte wir mehr und mehr ernten. Auf den langsamen, unebenen Strecken hat der Renault R30 sein Potenzial unter Beweis gestellt. Jetzt müssen wir daran arbeiten, auf den kommenden Kursen genauso schnell zu sein. Insgesamt bin ich sehr zufrieden damit, wie sich die Dinge für uns entwickeln."

    "Trotz des Podestplatzes kann ich eine gewisse Enttäuschung nicht verhehlen, dass wir am Start den Platz an Sebastian Vettel verloren haben, denn der Renault R30 war heute sehr gut", so Alan Permane, Leitender Renningenieur. "Auf den härteren Reifen waren wir mindestens genauso schnell wie er, aber jeder weiß, dass das Überholen in Monaco fast unmöglich ist. Deswegen mussten wir uns mit Rang drei begnügen."

    "Vitalys Rennen wurde durch einen Reifenschaden hinten rechts kaputt gemacht. Er musste fast drei Viertel einer Runde auf drei Rädern absolvieren. Das aufzuholen war fast unmöglich. Beim nächsten Rennen in der Türkei werden wir ein paar weitere Aerodynamik-Updates einsetzen und hoffentlich das Momentum des heutigen Ergebnisses mitnehmen."

    Rémi Taffin, Leitender Motoren-Renningenieur, analysierte abschließend: "Wir sind heute auf dem Monaco-Podium gelandet - ein großartiges Ergebnis nach all der harten Arbeit des Teams und der Fahrer an diesem Wochenende."

    "Leider büßte Robert beim Start eine Position ein. Trotz seiner Bemühungen blieb er bis zum Ziel auf Rang drei. Auch Vitaly gab sein Bestes, aber zunächst erlitt er einen Reifenschaden und musste kurz vor Schluss schließlich mit technischem Defekt aufgeben. Toll auch, dass Renault-Motoren auf den ersten drei Plätzen landeten. Unsere V8 funktionierten absolut problemlos. Ein Triebwerk absolvierte seinen zweiten Grand Prix, das andere sogar sein drittes."

  4. #14

    Daumen hoch Formel 1

    Schon der zweite Podest Platz für Kubica im Renault Team in dieser Saison !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Und der V8 Motor von Renault Top

    Gruss RS-MARIO

  5. #15
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    Daumen hoch

    Hihi - 3 Renault Motoren auf dem Podest,
    das ist ja wie 1995/1996 mit Williams Renault und Benetton Renault!



  6. #16
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    Standard Grosser Preis von Türkei

    Renault F1 fährt vor den Toren Istanbuls erneut WM-Punkte ein

    Das volle Potenzial seines Renault R30 konnte Robert Kubica beim Großen Preis der Türkei gar nicht aufzeigen: Der schnelle Pole des Renault F1 Teams wurde während des Rennens fortwährend von langsameren Autos aufgehalten, freute sich im Ziel aber dennoch über einen hervorragenden sechsten Rang. Auch sein Teamkollege Vitaly Petrov lag auf Punktekurs, handelte sich bei einem intensiven Positionskampf mit Fernando Alonso jedoch einen Reifenschaden ein und fiel kurz vor Rennende noch vom achten auf den undankbaren 15. Platz zurück.

    Robert Kubica, Platz 6

    Schnellste Rennrunde: 1.29,580 min.

    Reifenwahl zu Rennbeginn: weichere Trockenreifen (Prime-Slicks)

    Boxenstopp 1: Runde 13. Zeit in der Boxengasse: 21,590 s, Wechsel auf die härteren Trockenreifen (Option-Slicks)

    Robert Kubica:

    „Ein prima Rennwochenende, erneut haben wir wichtige WM-Punkte eingefahren. Unglücklicherweise mussten wir hinter Nico Rosberg und Michael Schumacher starten – sie haben mich für den Rest des Nachmittags aufgehalten, obwohl ich viel schneller hätte fahren können. Ich hoffte darauf, dass ich sie im Zuge des Pflicht-Boxenstopps überholen würde. Tatsächlich ist mir nach meinem eigenen Reifenwechsel auch eine gute Runde gelungen, aber sie standen wohl einen Tick kürzer als ich, so kam ich nicht vorbei. Mein Renault R30 fühlte sich während des gesamten Grand Prix hervorragend an. Die Neuentwicklungen, die wir hier in der Türkei zum ersten Mal eingesetzt haben, brachten uns erneut einen Schritt weiter – dies stimmt mich für die bevorstehenden Rennen optimistisch.“

    Vitaly Petrov, Platz 15

    Schnellste Rennrunde: 1.29,165 min.

    Reifenwahl zu Rennbeginn: weichere Trockenreifen (Option-Slicks)

    1. Boxenstopp: Runde 12, Zeit in der Boxengasse: 22,754 s, Wechsel auf härtere Trockenreifen (Prime-Slicks)

    2. Boxenstopp: Runde 54, Zeit in der Boxengasse: 27,230 s, Wechsel auf weichere Trockenreifen (Option-Slicks)

    Vitaly Petrov:

    „Ich bin sehr enttäuscht, dass aus den erhofften WM-Punkten nichts geworden ist – dennoch habe ich den Großen Preis der Türkei genossen, mein Renault R30 lief hervorragend. Während des Grand Prix hoffte ich darauf, dass es richtig anfangen würde zu regnen. Dies hätte den Rennverlauf noch einmal interessanter gemacht. So aber blieb es bei leichtem Nieseln, das sich nicht wirklich ausgewirkt hat. Kurz vor dem Ende, als ich mich der Attacken von Fernando Alonso erwehren musste, ließen meine Reifen merklich nach. In Kurve drei versuchte er, mich auf der Außenseite zu überholen, als mein Wagen zu rutschen begann. Dadurch kam es zu einer Berührung, bei der ein Pneu beschädigt wurde. Pures Pech. Es ist wirklich schade um die Punkteplatzierung. Dennoch ziehe ich viele positive Erkenntnisse aus diesem Rennen – zum Beispiel, dass wir locker zu den besten Zehn gehören. Hoffentlich läuft es in Kanada für mich etwas besser, damit ich dort die verpassten WM-Zähler holen kann.“

    Eric Boullier, Teamchef

    „Alles in allem können wir mit unserer Vorstellung in der Türkei zufrieden sein. Beide Renault R30 funktionierten tadellos, erstmals in dieser Saison haben beide Fahrer den Sprung in das dritte Qualifying-Segment geschafft. Auch im Rennen konnten wir unsere Konkurrenzfähigkeit und unsere Entwicklungsfortschritte klar unter Beweis stellen. Schade nur, dass es Robert Kubica während der Boxenstopps nicht an Nico Rosberg vorbeigeschafft hat, er war deutlich schneller unterwegs. Vitaly Petrov fuhr ebenfalls ein sehr starkes Rennen und setzte den vor ihm liegenden Felipe Massa unter Druck, bevor er sich sehr geschickt gegen Fernando Alonso verteidigt hat. Dass er sich so kurz vor dem Ende des Grand Prix noch einen Reifenschaden einhandelt, ist wirklich großes Pech. Er hätte einen Platz in den Punkterängen mehr als verdient gehabt.“

    Alan Permane, Leitender Renningenieur

    „Wir haben an diesem Wochenende eine erstklassige Vorstellung abgeliefert, bis kurz vor Schluss lief praktisch alles nach Plan. Unsere beiden Fahrer wurden fast während des gesamten Rennens von langsameren Teilnehmern vor ihnen aufgehalten, darum konnten wir das wahre Potenzial unserer Renault R30 gar nicht aufzeigen. Wir müssen uns in den nächsten Tagen und Wochen mit unserer Schnelligkeit im Qualifying befassen, damit wir künftig in der Startaufstellung weiter vorne stehen und zeigen können, wozu wir in der Lage sind. Robert Kubica fuhr erneut ein fehlerfreies Rennen und holte wichtige WM-Punkte. Auch Vitaly Petrov hat uns einmal mehr überzeugt und war schnell unterwegs. Ein Jammer, dass er beim Duell mit Fernando Alonso einen Reifenschaden davontrug. Mit seiner Performance kann er trotzdem voll und ganz zufrieden sein.“

    Rémi Taffin, Einsatzleiter Motoren

    „Vitaly Petrov nahm das Rennen mit einem nagelneuen V8-Motor von Renault in Angriff, während das Aggregat im Renault R30 von Robert Kubica bereits zwei Grand Prix überstanden hatte – er erhält für das nächste Rennen in Kanada eine frische Maschine. Der Große Preis der Türkei verlief für uns aus technischer Sicht ohne jeden Zwischenfall, obwohl beide Fahrer über die gesamte Distanz hart attackierten. Robert und Vitaly haben einen sehr guten Job abgeliefert. Schade, dass Petrov mit seinem defekten Reifen aus den Punkterängen gefallen ist. So hat er den Lohn für eine tolle Darbietung verpasst.“
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  7. #17
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    Standard GP Kanada

    „Die am härtesten erkämpften WM-Punkte der bisherigen Saison“

    Robert Kubica holte als Siebter im Großen Preis von Kanada erneut WM-Zähler für das Renault F1 Team. Teamkollege Vitaly Petrov wurde auf Platz 17 gewertet.

    Robert Kubica, Platz 7

    Schnellste Rennrunde: 1.16,972 min. (schnellste Runde des Rennens)

    Reifenwahl zu Rennbeginn: harte Trockenreifen

    Boxenstopp 1: Runde 9, Zeit in der Boxengasse 21,936 s, Wechsel auf harte Reifen

    Boxenstopp 2: Runde 26, Zeit in der Boxengasse: 22,742 s, Wechsel auf harte Reifen

    Boxenstopp 3: Runde 59, Zeit in der Boxengasse: 22,174 s, Wechsel auf weiche Reifen

    Robert Kubica:

    „Diese sechs Punkte für Platz sieben waren die am härtesten erkämpften Zähler des Jahres. Wir hatten uns ausgerechnet, dass wir durch den Start auf harten Reifen im Rennen einen Vorteil haben müssten, aber das ging nicht auf. Im ersten Stint bauten meine Reifen extrem ab, deshalb musste ich sehr früh an die Box. Im zweiten Stint verabschiedeten sich die Hinterreifen wieder sehr schnell. Immerhin war es ein sehr abwechslungsreiches Rennen: Ich kämpfte nach meinem ersten Reifenwechsel sehr intensiv mit Michael Schumacher, dann bis zu meinem zweiten Halt mit Adrian Sutil. Wir fuhren in der Runde vor meinem Boxenstopp Seite an Seite in die letzte Kurve. Ich war rechts, deshalb ging ich vom Gas und ließ mich hinter ihn zurückfallen, um in die Box zu fahren. Sutil aber bremste sehr früh und sehr hart, sodass ich einen weiten Bogen fahren musste, um ihm auszuweichen. Gegen Rennende fuhr ich einen kurzen Stint auf den weichen Reifen und konnte die Lücke zu Nico Rosberg schließen. Ich holte zwar schnell auf, aber die Zeit reichte nicht mehr für einen Angriff. Das Rennen lief zwar nicht optimal, aber ich glaube, wir dürfen zuversichtlich nach Valencia schauen: Die Strecke müsste unserem Auto liegen, und wir haben weitere Entwicklungsteile in der Pipeline, die uns nochmals schneller machen sollten.“

    Vitaly Petrov, Platz 17

    Schnellste Rennrunde: 1.19,453 min.

    Reifenwahl zu Rennbeginn: harte Trockenreifen

    Boxenstopp 1: Runde 18, Zeit in der Boxengasse: 30,546 s, Wechsel auf harte Reifen, neue Fahrzeugnase

    Boxenstopp 2: Runde 56, Zeit in der Boxengasse: 22,564 s, Wechsel auf weiche Reifen

    2 Durchfahrtsstrafen in den Runden 13 und 24

    Vitaly Petrov:

    „Mein Rennen war nach meinem Dreher gelaufen. Ich versuchte einen Gegner außen zu überholen, als ich aufs Gras geriet und das Auto außer Kontrolle verlor. Der Zwischenfall warf mich auf den letzten Platz zurück. Glücklicherweise beschädigte ich bei dem Ausritt nur den Frontflügel, der beim Stopp gewechselt werden konnte. Dann fiel ich durch die Durchfahrtsstrafen endgültig zurück. Für mich also kein Grand Prix, an den ich mich gerne zurückerinnern werde – aber auch aus diesem Rennen kann ich wieder etwas lernen, denn ich bin ins Ziel gekommen und habe eine anspruchsvolle neue Strecke kennengelernt.“

    Eric Boullier, Teamchef

    „Dieses Rennen stellte das Team in Sachen Strategie und Reifenmanagement vor schwierige Aufgaben. Robert gelang eine gute erste Runde – er gewann einige Positionen, litt dann aber mit den ersten beiden Reifensätzen unter starkem Verschleiß. Dadurch zog Nico Rosberg an ihm vorbei. Seine sechs WM-Punkte sind hart erkämpft. Zu Vitaly gibt es nicht viel zu sagen – er leistet sich einen Fehlstart, hatte den Dreher im Zweikampf und wurde für beides mit je einer Durchfahrtsstrafe belegt. Wir änderten seine Strategie und hofften auf eine Safety Car-Phase. Doch ausgerechnet diesmal gab es in Montreal keine. Wir haben hier sicher nicht unser bestes Rennwochenende gezeigt, aber in der WM-Wertung nicht sehr viel Boden auf Mercedes eingebüßt. Zudem war unsere Grundschnelligkeit im Qualifying sehr gut. Wir hoffen, dass wir uns in Valencia stark zurückmelden.“

    Alan Permane, Leitender Renningenieur

    „Dieses Rennen stand ganz im Zeichen des Reifenverschleißes. Wir hatten darauf gesetzt, dass unsere Wahl der harten Reifen im Qualifying sich im Rennen auszahlen würde. Doch heute wiesen die härteren Pneus in den ersten beiden Stints einen viel höheren Verschleiß auf als erwartet. Das kostete uns im Duell mit Nico Rosberg einen Platz – obwohl wir fast das ganze Rennen vor ihm lagen. Vitaly erlebte einen lehrreichen Nachmittag, nachdem er für seine beiden frühen Fehler jeweils eine Drive-through-Strafe kassierte. Es ist zwar ärgerlich, dass wir nicht das Maximum aus den Möglichkeiten unseres Autos gemacht haben, aber Valencia, die nächste Grand Prix-Strecke, müsste uns deutlich mehr entgegenkommen. Außerdem haben wir ein paar gute Entwicklungen in petto.“

    Rémi Taffin, Einsatzleiter Motoren

    „Ein schwieriger Nachmittag. Wir waren ziemlich optimistisch, nachdem Robert nach dem Start gleich ein paar Plätze gutmachte. Aber dann konnte er in den ersten beiden Stints nicht das erwartete Tempo zeigen, was uns letztlich eine bessere Platzierung kostete. Aber er wurde von Startplatz acht aus noch Siebter, also dürfen wir nicht zu enttäuscht sein. Aus Motorensicht erlebten wir ein problemfreies Rennwochenende und konnten mit der Leistung ans Limit gehen. Wir müssen jetzt so weiterarbeiten wie wir das Jahr begonnen haben, denn wir wissen, dass wir den richtigen Kurs eingeschlagen haben.“
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  8. #18
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    Standard GP Europa

    „Platz fünf ist ein gutes Resultat“

    Grund zur Freude für das Renault F1 Team beim Großen Preis von Europa: Auf dem Hafenrundkurs der spanischen Metropole Valencia sicherte sich Robert Kubica am Steuer seines Renault R30 den fünften Platz und schenkte dem französischen Werksrennstall damit zehn wichtige WM-Punkte für den Kampf um den vierten Rang in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Vitaly Petrov fiel nach einem misslungenen Start weit zurück und beendete das Rennen trotz einer konstant schnellen Fahrt nur auf Rang zwölf. Der Sieg ging an den jungen Deutschen Sebastian Vettel (Red Bull-Renault), dessen Teamkollege Mark Webber durch einem spektakulären Zusammenstoß mit dem Lotus von Heikki Kovalainen unfreiwillig für die Bilder des Tages sorgte. Webber blieb bei dem Unfall unverletzt.

    Robert Kubica, Platz 5

    Schnellste Rennrunde: 1.39,542 min

    Reifenwahl zu Rennbeginn: weichere Trockenreifen (Option-Slicks)

    Boxenstopp 1: Runde 10. Zeit in der Boxengasse: 33,452 s, Wechsel auf die härteren Trockenreifen (Prime-Slicks)

    Robert Kubica:

    „Ich habe einen ziemlich guten Start erwischt und konnte meine Position erfolgreich verteidigen. Auf den nächsten Metern lieferte ich mir ein hübsches Duell mit Jenson Button – ich glaube, wir haben praktisch eine halbe Runde Seite an Seite zurückgelegt. Eingangs Kurve 8 konnten wir uns dabei beide Mark Webber schnappen: Ich habe mich auf der Innenseite vorbei gequetscht, Jenson war auf der Außenlinie, so konnten wir den Australier in die Zange nehmen. Auch in den darauf folgenden beiden Kurven fuhren wir nebeneinander her – der erste Umlauf hielt also Einiges an Aufregung bereit und ich freue mich, dass ich aus diesem Zweikampf als Sieger hervorgegangen bin. Als das Safety-Car auf die Strecke ging, hatten wir Glück: Ich bremste gerade die letzte Kurve an, als die Meldung auf dem Display in meinem Lenkrad auftauchte – also bin ich direkt in die Boxengasse abgebogen. Dennoch hätten wir aus diesem Schachzug deutlich größeren Nutzen ziehen können: Ich kam zwar als erster Teilnehmer zum Reifenwechsel herein, bin aber nur als Dritter wieder auf die Strecke zurückgekehrt. Wenn alles glatt gelaufen wäre, hätte es für uns heute Nachmittag sogar für einen Platz auf dem Podest gereicht.“

    Vitaly Petrov, Platz 12

    Schnellste Rennrunde: 1.40,100 min.

    Reifenwahl zu Rennbeginn: weichere Trockenreifen (Option-Slicks)

    Boxenstopp 1: Runde 9, Zeit in der Boxengasse: 27,350 s, Wechsel auf die härteren Trockenreifen (Prime-Slicks)

    Vitaly Petrov:

    „Das ist heute nicht gut für mich gelaufen, ich bin etwas enttäuscht. Als Zehnter in der Startaufstellung muss das Ziel natürlich ein Platz in den Punkten sein. Aber ich kam schlecht aus den Blöcken, meine Reifen drehten beim Anfahren zu stark durch, dadurch büßte ich viele Positionen ein. Danach habe ich versucht, konstant schnelle Runden zu drehen und Pedro de la Rosa anzugreifen, doch sein Wagen war auf den Geraden zu schnell – es ergab sich überhaupt keine Chance, ihn zu überholen. Für mich als Formel 1-Neueinsteiger ist es aber sehr gut, die volle Grand Prix-Distanz abgespult und weitere Erfahrungen gesammelt zu haben. Wir wissen, was wir unternehmen müssen, um bei den nächsten Rennen wieder erfolgreicher zu sein.“

    Eric Boullier, Teamchef

    „Platz fünf für Robert Kubica ist ein gutes Resultat, wir konnten weiter Boden auf unseren nächsten Rivalen – Mercedes – gutmachen. Als das Safety-Car zum Einsatz kam, haben wir schnell reagiert und unsere Rennstrategie erfolgreich angepasst. Aber wir hätten genausogut ein noch besseres Ergebnis einfahren können. Schade war es, dass Vitaly Petrov nach seiner tollen Vorstellung im Qualifying keine WM-Punkte erobert hat. Aber wenn du am Ende der ersten Runde auf Rang 15 liegst, wird es schwierig, noch bis in die Top ten vorzustoßen – obwohl Vitaly von seiner Konkurrenzfähigkeit her zu den zehn Schnellsten gehörte.“

    Alan Permane, Leitender Renningenieur

    „Platz fünf für Robert Kubica, der als Sechster des Qualifyings diesen Grand Prix in Angriff genommen hat, ist ein sehenswertes Ergebnis. Unser Vorteil war es, dass wir sehr schnell auf die Safety-Car-Phase reagiert und Robert sofort an die Box gerufen haben – leider aber hatten wir dort bereits alles für einen Reifentausch bei Vitaly Petrov vorbereitet. Unsere Mechaniker warteten also mit den falschen Reifen in der Hand, und bis sie sich auf die neue Situation eingestellt hatten, verging etwas Zeit. Dies kostete uns zwei Plätze, denn wir hätten uns sonst vor Jenson Button und Rubens Barrichello setzen können. Wie auch immer: Wenigstens konnten wir beide Ferrari hinter uns lassen und reihten uns als Fünfte wieder ein. Danach hetzte Robert für den Rest des Grand Prix Barrichello vor sich her. Obwohl wir Kubica gegen Rennende die volle Motorleistung freigaben, kam er an dem Brasilianer nicht mehr vorbei. Vitaly hat beim Start wichtigen Boden verloren, damit war sein Nachmittag praktisch entschieden. Während des Boxenstopps konnte er noch einige Positionen aufholen, zum Sprung in die Punkteränge aber reichte es nicht mehr.“

    Rémi Taffin, Einsatzleiter Motoren

    „Wir haben Vitaly Petrov mit einem frischen Achtzylindermotor ins Rennen geschickt, für den V8 von Robert Kubica war es der zweite Grand Prix. Trotz der hohen Temperaturen liefen beide Aggregate wie am Schnürchen und ohne Probleme, wir konnten über die komplette Renndistanz die volle Leistung abrufen. Das Ergebnis ist aus meiner Sicht sehr erfreulich: Wir haben den Vorsprung von Mercedes um weitere neun Punkte reduziert – auch wenn für uns ein noch besseres Resultat erreichbar gewesen wäre, denn leider haben einige unserer Konkurrenten während der Safety-Car-Phase noch bessere Boxenstopps hingelegt. Aber wir blicken bereits wieder nach vorne und konzentrieren uns jetzt auf das nächste Rennen – so wie wir dies bereits die ganze Saison praktizieren.“
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  9. #19
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    Standard Silverstone

    Unsere Antwort lautet, jetzt noch härter zu arbeiten“

    Nach acht Punkteplatzierungen in Folge ging das Renault F1 Team beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone leer aus. Robert Kubica schied in aussichtsreicher Position mit einem technischen Defekt aus, Teamkollege Vitaly Petrov lag auf Punktekurs, als ihn ein Reifenschaden zurückwarf.

    Robert Kubica, Ausfall

    Schnellste Rennrunde: 1:36.846 min

    Reifenwahl zu Rennbeginn: weichere Trockenreifen

    Boxenstopp 1: Runde 13; Zeit in der Boxengasse: 18,970 s, Wechsel auf harte Reifen

    Robert Kubica:

    „Mir gelang eine traumhafte erste Runde, ich gewann viele Plätze und fuhr auf Rang drei. Doch dann ließ unsere Pace nach und ich fand weniger Grip. Im Anschluss an meinen Reifenwechsel hatte ich einen unterhaltsamen Zweikampf mit Fernando Alonso. Er ging an mir vorbei, indem er in Turn 8 neben der Strecke abkürzte. Ich blieb auf meiner Linie, er überholte mich mit allen vier Rädern auf dem Gras. Das Team bestätigte mir, dass er mir die Position zurückgeben müsste, doch bevor es dazu kam, gab bei mir eine Antriebswelle den Geist auf. Ich konnte das Auto nur noch langsam in die Box zurückfahren und aufgeben.“

    Vitaly Petrov, Platz 13

    Schnellste Rennrunde: 1.32,484 min.

    Reifenwahl zu Rennbeginn: weichere Trockenreifen

    Boxenstopp 1: Runde 15; Zeit in der Boxengasse: 19,520 s, Wechsel auf harte Reifen

    Boxenstopp 2: Runde 40, Zeit in der Boxengasse: 21.378 s, Wechsel auf harte Reifen

    Vitaly Petrov:

    „Ich glaube, heute wäre eine Punkteplatzierung möglich gewesen. Doch wenige Runden nach der Safety Car-Phase hatte ich einen Reifenschaden, der mich viel Zeit kostete. Mein Start war nicht übel, ich machte im Lauf der ersten Runde drei Plätze gut. Danach war es schwierig zu überholen, denn auf diesem Kurs gibt es keine langsamen Kurven – aber ich versuchte weiterhin mein Bestes. Immerhin konnte ich das Rennen zu Ende fahren. Damit haben wir eine Menge nützlicher Daten und ich viel Erfahrung mit dieser Strecke gesammelt.“

    Eric Boullier, Teamchef

    „Robert zeigte eine außergewöhnlich gute Anfangsphase, doch leider blieb das die einzig erfreuliche Szene an diesem Nachmittag. Sein Ausfall war natürlich enttäuschend, aber bislang zeigte der Renault R30 eine extrem gute Zuverlässigkeit. Das war heute schließlich Roberts erster Ausfall der Saison. Vitaly fuhr gute Rundenzeiten, doch sein Reifenschaden zerstörte sein Rennen. Wir müssen uns jetzt wieder sammeln und vor allem unsere Rundenzeiten verbessern, denn an diesem Rennwochenende hatten wir laufend mit unserer Performance zu kämpfen. Außerdem zeigte dieser Grand Prix, wie eng es im Zweikampf mit Mercedes zugeht. Wir müssen hart arbeiten, um uns wieder an ihnen vorbei zu schieben.“

    Alan Permane, Leitender Renningenieur

    „Das war ein hartes Rennen für uns. Wir sind enttäuscht, mit leeren Händen abreisen zu müssen. Robert gelang ein fantastischer Start – er reihte sich auf Position drei ein, doch heute hatten wir einfach nicht die Pace, Mercedes ernsthaft zu fordern. Als wir Robert in Runde 13 hereinholten, damit er weiter vor Fernando Alonso blieb, legte Nico Rosberg drei oder vier sehr schnelle Runden hin und schob sich an uns vorbei. Roberts Ausfall scheint auf einen Defekt der linken Antriebswelle zurückzugehen. Wie es genau dazu kam, untersuchen wir noch. Vitalys Rennen sah viel versprechend aus. Bis zu seinem Reifenschaden hatte er sich in den Top Ten etabliert. Der Plattfuß zwang ihn zu einem weiteren Boxenstopp und warf ihn auf Platz 13 zurück.“

    Rémi Taffin, Einsatzleiter Motoren

    „Nach all der harten Arbeit an diesem Rennwochenende enttäuscht uns dieser Ausgang natürlich. Wir hatten das Auto für Silverstone erneut weiterentwickelt, und Robert deutete das Potenzial des Renault R30 im Qualifying ja auch an. Sein Start heute war erstklassig – auch daran hatten wir gearbeitet. Er lag in aussichtsreicher Position, vor einer ganzen Reihe schnellerer Gegner. Einige davon konnten ihn schnappen, aber ein Top-Fünf-Resultat wäre immer noch möglich gewesen. Roberts Ausfall zeigt mal wieder, dass du nur mit 100-prozentiger Zuverlässigkeit in die Punkteränge kommst. Unsere einzig mögliche Antwort auf diesen Grand Prix ist, noch härter zu arbeiten, um sicherzustellen, dass sich dieser Defekt nicht wiederholt – und dass wir im nächsten Rennen schneller sind als hier.“
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  10. #20
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    Standard Hockenheimring

    „Konnten heute beweisen, dass wir das viertschnellste Team sind“

    Beim Grand Prix von Deutschland auf dem Hockenheimring kam das Renault F1 Team zum ersten Mal in dieser Saison mit beiden Renault R30 in die Punkteränge. Robert Kubica wurde Siebter, Vitaly Petrov erzielte Rang zehn.

    Robert Kubica, Platz 7

    Schnellste Rennrunde: 1.17,166 min

    Reifenwahl zu Rennbeginn: weichere Reifenmischung

    Boxenstopp 1: Runde 17; Zeit in der Boxengasse: 18,168 s, Wechsel auf harte Reifen

    Robert Kubica:

    „Ich glaube, wir hatten ein gutes Wochenende, wenn man das Potenzial unseres Autos auf diesem Kurs bedenkt. Während des Rennens erlebte ich einige aufregende Situationen. Mir gelang ein guter Start und ich attackierte Lewis Hamilton in der Anfahrt zu Turn 2. Er bremste überraschend früh, sodass ich Plätze an Jenson Button und Mark Webber verlor. Nach meinem Boxenstopp hatte ich dann einen guten Zweikampf mit Michael Schumacher, um meine Position zu verteidigen. Dabei musste ich gleichzeitig darauf achten, wegen dieses Duells nicht zu viel Zeit gegenüber Nico Rosberg zu verlieren, der bis dahin noch nicht in der Box war. Insgesamt war die Lücke zu den Spitzenteams an diesem Wochenende zu groß, sodass wir mit dem siebten Platz das Maximum erreicht haben und zufrieden sein müssen.“

    Vitaly Petrov, Platz 10

    Schnellste Rennrunde: 1.17,198 min.

    Reifenwahl zu Rennbeginn: weichere Reifenmischung

    Boxenstopp 1: Runde 23; Zeit in der Boxengasse: 18,147 s, Wechsel auf harte Reifen

    Vitaly Petrov:

    „Es war für mich ein sehr interessantes Rennen und ich bin froh, meinen ersten WM-Punkt in trockenen Bedingungen erzielt zu haben. Ehrlich gesagt, bin ich zunächst davon ausgegangen, Elfter geworden zu sein. Es war eine entsprechend schöne Überraschung, als ich erfuhr, dass ich Zehnter geworden bin. Direkt nach dem Start konnte ich bereits eine Position gutmachen. Unmittelbar vor meinem Boxenstopp habe ich dann nochmals richtig attackiert, und verbesserte mich so um weitere zwei Plätze. Ich bin mit meinem Rennen zufrieden. Aber ich weiß, dass ich im Qualifying mehr hätte erreichen können. Ich muss also weiter hart arbeiten und einmal über ein gesamtes Wochenende konstant gute Leistungen zeigen.“

    Eric Boullier, Teamchef

    „Wir nehmen von dem heutigen Rennen einige sehr positive Erkenntnisse mit. Das Team zeigte in puncto Strategie und Boxenstopp eine starke Leistung. Robert schöpfte das volle Potenzial des Renault R30 aus, wir konnten beweisen, dass wir das viertschnellste Team sind, und Vitaly fuhr ein exzellentes Rennen. Er verfügte über eine gute Pace, attackierte, wenn es darauf ankam, um Positionen zu gewinnen, und sicherte sich so den verdienten WM-Punkt. Andererseits können wir in puncto Performance nicht zufrieden sein, da uns Ferrari überrundet hat. Das zeigt, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Aber wir wissen, dass wir in den nächsten Wochen über einige gute Upgrades verfügen werden.“

    Alan Permane, Leitender Renningenieur

    „Wir wussten, dass unsere Rennpace heute nicht ausreichen würde, um mit den drei besten Teams mitzuhalten. Robert machte einen großartigen Job, indem er seinen Platz verteidigte. Während der Phase der Boxenstopps konnte er vor beiden Mercedes bleiben – und dass ist alles andere als einfach, wenn du dich gegen zwei Konkurrenten verteidigst, die zu unterschiedlichen Zeiten stoppen. Er erzielte heute das bestmögliche Ergebnis für uns. Auch Vitaly fuhr hervorragend. Ihm gelang ein guter Start und dann konnte er während der Boxenstopps zwei Plätze gutmachen. Zum ersten Mal in dieser Saison kamen wir deshalb mit beiden Autos in die Punkte. Mit diesem Resultat können wir sehr zufrieden sein.“

    Rémi Taffin, Einsatzleiter Motoren

    „Das war ein gutes Ergebnis verglichen mit Mercedes, die unsere direkten Konkurrenten in der Konstrukteurs-WM sind. Mit einem Auto landeten wir vor, mit dem anderen direkt hinter ihnen. Robert zeigte eine starke Leistung und verteidigte seine Position bis ins Ziel. Für mehr konnten wir nicht hoffen, außer die Autos vor uns hätten Probleme bekommen. Vitaly fuhr ebenfalls hervorragend. Sein Tempo lag hier in Hockenheim auf Roberts Niveau. Leider stand er in der Startaufstellung nicht so weit vorne, wie er sich hätte qualifizieren können. Aber im Rennen bewies er, dass wir auf ihn zählen können. Unsere Motoren hatten bereits zwei volle Renndistanzen hinter sich, trotzdem konnten wir sie ohne Probleme bis ans Limit treiben. Beim nächsten Lauf werden wir frische Triebwerke einsetzen. Hinzu kommen weitere Updates aus unserem Entwicklungsprogramm.“
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