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  1. #21
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    Standard Budapest

    „Vitaly holte mit einem hervorragenden Rennen wichtige Punkte“

    Im Großen Preis von Ungarn errang das Renault F1 Team zehn WM-Punkte. Vitaly Petrov erzielte in Budapest mit Rang fünf das beste Errgebnis seiner jungen Formel 1-Karriere. Teamkollege Robert Kubica schied in aussichtsreicher Position nach einem Unfall in der Boxengasse aus.

    Vitaly Petrov, Platz 5

    Schnellste Rennrunde: 1.23,799 min

    Gestartet auf weichen Reifen

    Boxenstopp: Runde 15; Zeit in der Boxengasse: 22,496 s, Wechsel auf harte Reifen

    Vitaly Petrov:

    „Ich fühle mich großartig, denn heute haben wir fast alles perfekt hinbekommen. Nach einem guten Start konnte ich vor Nico Rosberg und Lewis Hamilton in die erste Kurve einbiegen. Damit hatten wir schon mal ein wichtiges Ziel erreicht. Als Lewis mich danach attackierte, habe ich nicht groß versucht ihn zu blocken, denn meine Reifen waren noch nicht auf optimaler Arbeitstemperatur und ich hatte mit dem Auto alle Hände voll zu tun. Also ließ ich ihn ohne größere Gegenwehr passieren, statt zu riskieren, weitere Plätze einzubüßen. Die zehn WM-Punkte heute sind sehr wichtig für das Team, weil Mercedes – unser Gegner um Platz vier in der Konstrukteurswertung – heute leer ausging. Außerdem waren in Budapest meine Familie und viele Freunde anwesend. Ich bin glücklich, Ihnen so ein gutes Ergebnis geschenkt zu haben.“

    Robert Kubica, Ausfall

    Schnellste Rennrunde: 1.26,825 min.

    Gestartet auf weichen Reifen

    Boxenstopp: Runde 15; Zeit in der Boxengasse: 2.03,176 min, Wechsel auf harte Reifen

    Robert Kubica:

    „ Mein Start von der schmutzigeren Seite der Strecke klappte nicht schlecht, aber ich konnte keine Position gewinnen. Dann steckte ich hinter Nico Rosberg fest, bis das Safety Car herauskam und wir sofort den Reifenwechsel vorzogen. In der Boxengasse hatte ich dann den Unfall mit Adrian Sutil. Ich sah, dass der Lollipop hoch ging und fuhr los – leider genau in Adrians Weg. Der Unfall zwang uns zur Aufgabe, denn die Vorderradaufhängung war dabei wohl beschädigt worden. Es wäre schön gewesen, das Rennen zumindest zu Ende zu fahren, weil so viele polnische Fans hier an der Strecke waren. Und wenn man sich anschaut, wie sich das Rennen entwickelte, muss man sagen, dass wir heute mit ziemlicher Sicherheit ein gutes Ergebnis erzielt hätten..“

    Eric Boullier, Teamchef

    „Wir haben heute viele wertvolle Punkte geholt. Genauso wichtig ist es zu betonen, dass Vitaly ein absolut hervorragendes Rennwochenende gezeigt hat. Platz fünf ist die Krönung dieser Leistung. Dieses Ergebnis ist umso befriedigender, weil Mercedes heute keine Zähler sammelte und wir in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft zehn Punkte auf sie gutgemacht haben. Natürlich können wir mit dem Zwischenfall in der Boxengasse überhaupt nicht zufrieden sein, denn das hat Robert sichere Punkte gekostet. Ich schätze, ohne den Unfall wäre er mindestens Sechster geworden und wir hätten wieder mit beiden Autos gepunktet. Aber das ist Racing. Unser Team hat trotzdem ein sehr gutes Rennwochenende erlebt.“

    Alan Permane, Leitender Renningenieur

    „Vitaly zeigte eine exzellente Fahrt mit guter und konstanter Rennpace. Er startete großartig und kam an Nico Rosberg vorbei. Genau das hatten wir uns vorgenommen. In der Folge konnte er ihm locker davonziehen. Er fuhr ein fehlerloses Rennen und kann mit seiner Leistung über das gesamte Rennwochenende sehr zufrieden sein. Robert musste nach dem Unfall beim Boxenstopp leider aufgeben. Wir waren nicht sicher, ob die vordere Aufhängung nicht vielleicht Schaden genommen hatte und fanden es sicherer, ihn hereinzurufen.“

    Rémi Taffin, Einsatzleiter Motoren

    „Der fünfte Platz für Vitaly ist die verdiente Belohnung für seine exzellente Arbeit über das gesamte Wochenende. Er fuhr hier turnusgemäß einen neuen Motor, der im Rennen nicht übermäßig beansprucht wurde. Wir werden dasselbe Triebwerk beim nächsten Rennen in Spa einsetzen. Für Robert endete das Rennen nach der Kollision in der Boxengasse enttäuschend. Wir zogen das Auto zurück, weil die Ingenieure einen Schaden an der Vorderradaufhängung vermuteten. Sein Motor ist in Ungarn also auch nicht übermäßig beansprucht worden.“
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  2. #22

    Standard

    In diesem Rennen hat man mal wieder den wahren Schumacher erlebt...

  3. #23

    Standard

    Aber in der Box ging der Teufel ab, manoman.
    Aber endlich ma wieder nen Saison, wo´s mal wieder so richtig spannend ist

  4. #24

    Daumen hoch Ist wirklich eine Spannende Saison

    Wichtige Punkte für Renault!!

    Sehr gute Leistung von Petrov über das ganze Wochenende, hoffe er kann den Aufwärts Trend in Spa fortsetzen das wäre für seine Karriere bei Renault sehr wichtig.

    Renault hatte eine neue Abstimmung am Rennwagen vorgenommen dem Petrovs Fahrstiel sehr entgegen kam. Ich hoffe diese Aussage die ich irgendwo aufgenommen habe auch stimmt und auch für andere Rennstrecke dem Petrov ein Vorteil bringt.
    Aber wie es in der Formel 1 ist. Neue Strecke und die Neue Einstellung kann ein Vor oder sogar ein Nachteil sein.

    Ich habe das Gefühl das Renault auf dem Richtigen Weg ist und nächste Saison noch etwas besser wird.

    Gruss RS-MARIO

  5. #25

    Standard

    Naja, die Motoren sind ja schon mal Top, siehe Red-Bull-Racing

  6. #26
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    Daumen hoch

    Hallo zusammen...

    Ja die Motoren sind dank dem geringen Verbrauch sehr atraktiv!
    Kommendes Jahr möchte auch Williams Renalt Motoren einsetzen!

    aber auch das Chassis R30 ist nicht wircklich schlecht!
    Wenn im nächsten Rennen der F Schacht und der von Abgasstrom angeströmte Diffusor kommt sind sie wieder dabei.
    Leider fehlt im Moment etwas das Geld und die Entwicklung auf dem Niveau von einem Red Bull oder Ferrari zu halten...

    Das Race Herz haben sie, das weis jeder der Ahnung von Motorsport hat.
    Und sowieso Formel 1 ist das höchste aller Gefühle im Motorsport.
    Rein Technisch und Fahrerisch bewegen sich alle 12 Teams auch dem höchst möglichen Niveau!

    Da bin ich stolz, dass Renault bereits 2 WM Fahrer Titel und mehrere Konsturkteure Titel einfahren konnte und unter den 4 Besten Rennteam Weltweit steht!



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  7. #27
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    Standard Zurück auf dem Podium

    Renault F1 zurück auf dem Podium

    Formel 1-Rennen auf der „Ardennen-Achterbahn“ von Spa-Francorchamps gehören für viele Grand Prix-Fans zu den Höhepunkten einer jeden Saison. Die 2010er Ausgabe machte diesem Ruf alle Ehre: Ein ereignisreicher, von Wetterlaunen geprägter WM-Lauf endete mit dem dritten Rang für den Polen Robert Kubica im Renault R30 des Renault F1 Teams. Auch dessen Teamkollege Vitaly Petrov lieferte eine starke Vorstellung ab und kämpfte sich nach einem Fehler im Qualifying vom Ende des Starterfeldes bis auf Rang neun vor.

    Robert Kubica, Platz 3

    Schnellste Rennrunde: 1.49,807 min.

    Reifenwahl zu Rennbeginn: weichere Trockenreifen (Option-Slicks)

    Boxenstopp 1: Runde 23; Zeit in der Boxengasse: 20,757 s; Wechsel auf die härtere Trockenreifen-Mischung (Prime-Slicks)

    Boxenstopp 2: Runde 35; Zeit in der Boxengasse: 27,933 s; Wechsel auf Intermediate-Regenreifen

    Robert Kubica:

    „Dieses Rennen war ein voller Erfolg und der krönende Abschluss eines großartigen Wochenendes, in dessen Verlauf wir in jeder einzelnen Session stets zu den Schnellsten gehörten. Niemand hat damit gerechnet, dass wir hier in Spa-Francorchamps auf Augenhöhe mit McLaren und Red Bull kämpfen würden. Ich denke, wir können mit unserer Vorstellung bestens zufrieden sein. Gleich zu Beginn des Grand Prix erwiesen sich die Streckenverhältnisse als überaus brisant. Der Asphalt war feucht, bevor das Safety-Car herauskam, und blieb es auch anschließend. Ich lag bereits auf dem vierten Rang, als Sebastian Vettel und Jenson Button kollidierten – dies geschah zu einem Zeitpunkt, als ich klar schneller war als der Titelverteidiger vor mir. Danach hatte ich freie Fahrt und konnte das Potenzial meines Renault R30 voll ausschöpfen, das Auto fühlte sich optimal an. Mark Webber ging kurz vor mir an die Box, um ,Prime�-Reifen auszufassen. Als ich an der Reihe war, erledigten meine Mechaniker einen fantastischen Job, so dass ich vor dem Australier ins Rennen zurückkehrte – auch wenn es in der Bergaufpassage hinter der ,Eau Rouge� sehr eng zwischen mir und Mark zuging. Aber ich konnte meine Position verteidigen und mich anschließend etwas absetzen.

    Als erneut Regen einsetzte, wurde es enorm rutschig. Auf dem Weg zum Wechsel auf Regen-Rennreifen konnte ich auf Lewis Hamilton aufschließen. Bei der Einfahrt in die Boxengasse habe ich mir extra vorgenommen, es nicht zu übertreiben – zeitgleich musste ich aber auch verschiedene Einstellungen über die Bedienknöpfe des Lenkrads korrigieren. Dies hat mich etwas abgelenkt, und als ich wieder nach vorne schaute, war der Bremspunkt zum Halten vor meinen Mechanikern schon vorbei. Deshalb rutschte ich mit blockierenden Rädern knapp an der optimalen Stopp-Position vorbei. Gottlob wurde niemand verletzt. Dieser Zwischenfall kostete mich eine Platzierung. Aber ich glaube, in einem Grand Prix, bei dem es so einfach war, einen gravierenden Fehler zu begehen, können wir mit dem dritten Rang mehr als zufrieden sein – ich habe meinen Startplatz ins Ziel gebracht. Und die Schnelligkeit, die wir auf der Strecke bewiesen haben, stimmt für den Rest der Saison mehr als zuversichtlich.“

    Vitaly Petrov, Platz 9

    Schnellste Rennrunde: 1.51,175 min.

    Reifenwahl zu Rennbeginn: weichere Trockenreifen (Option-Slicks)

    1. Boxenstopp: Runde 16; Zeit in der Boxengasse: 21,920 s; Wechsel auf die härtere Trockenreifen-Mischung (Prime-Slicks)

    2. Boxenstopp: Runde 34; Zeit in der Boxengasse: 23,554 s; Wechsel auf Intermediate-Regenreifen

    Vitaly Petrov:

    „Das oberste Ziel für mich an diesem Renn-Sonntag lautete: Punkte erringen. Also bin ich mit Rang neun und zwei WM-Zählern mehr als zufrieden. Gleich beim Start kam ich gut weg und attackierte hart, um schnell die ersten Positionen aufzuholen – ein Plan, der funktionierte. Auch wenn die Konditionen auf der Strecke wirklich anspruchsvoll waren und die Wahl der richtigen Reifen eine komplizierte Angelegenheit darstellte, konnte ich den Grand Prix richtig genießen. Aus taktischer Sicht hat das Renault F1 Team einige wirklich clevere Entscheidungen getroffen – zum Beispiel, dass ich mit den Slicks sehr lange unterwegs war. Ich denke, wir haben unsere Chancen bestmöglich genutzt. Nach meinem Missgeschick im gestrigen Qualifying konnte ich beweisen, dass ich schnell genug bin, um konstant unter die besten Zehn zu fahren. Wenn ich am nächsten Rennwochenende das Abschlusstraining besser auf die Reihe bekomme, dann muss ich auch während des Grand Prix nicht mehr so viele Autos überholen, um nach vorne zu stoßen. Der neue ,F-Schacht�, den wir hier in Belgien erstmals einsetzten, erwies sich als großartige Hilfe. Durch diese Neuentwicklung war ich auf den Geraden schnell genug, um zum Beispiel den Zweikampf mit Nico Rosberg für mich zu entscheiden. Das wird uns auch in den bevorstehenden WM-Läufen noch sehr zugute kommen.“

    Eric Boullier, Teamchef

    „Der dritte Rang, den Robert Kubica hier in Belgien für uns herausgefahren hat, ist ein grandioser Erfolg für das ganze Renault F1 Team. Mit seiner famosen Aufholjagd vom Ende des Starterfeldes bis in die Punkteränge lieferte auch Vitaly Petrov eine starke Vorstellung ab und trug seinen Teil zu einem Rennsonntag bei, mit dem wir sehr zufrieden sein können. Denn uns ist mit den jüngsten Neuentwicklungen, die auf Anhieb perfekt funktionierten, erneut ein großer Schritt nach vorne gelungen. Dies lässt für die verbliebene Formel 1-Saison hoffen.“

    Alan Permane, Leitender Renningenieur

    „Einfach fantastisch, was das Renault F1 Team hier in Spa-Francorchamps erreicht hat. Beide Fahrer lieferten einen tollen Job ab. Einfach wunderbar, Robert Kubica wieder auf dem Siegerpodest zu sehen – nichts weniger hatten wir uns zum Ziel gesetzt. Sehr erfreulich ist aus meiner Sicht auch, dass wir konkurrenzfähig genug waren, um mit den Red Bull zu kämpfen und Ferrari zu schlagen. Leider lag Lewis Hamilton heute nicht in unserer Reichweite. Auch das Rennen von Vitaly Petrov verdient besondere Beachtung: Er hatte keine einfache Aufgabe, sich vom anderen Ende der Startaufstellung bis in die Punkteränge vorzuarbeiten. Alles in allem hat sich für das Renault F1 Team die Reise in die Ardennen also vollauf gelohnt.“

    Rémi Taffin, Einsatzleiter Motoren

    „Unsere beiden Piloten fuhren am heutigen Sonntag jeweils einen starken Grand Prix. Die Podestplatzierung von Robert Kubica werte ich als tolle Belohnung für das gesamte Team. Auch Vitaly Petrov hat seinen Fehler im Qualifying durch eine herzerfrischende Aufholjagd wieder ausgeglichen und WM-Punkte erzielt. Obwohl dieses Rennen für beide V8-Motoren jeweils der letzte Einsatz war, funktionierten sie tadellos. Allerdings wurden sie angesichts der regnerischen Bedingungen auch nicht so hart gefordert wie sonst.“
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  8. #28
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    Standard Monza

    12.09.10 – GP Italien

    Pech beim Boxenstopp verhinderte in Monza besseres Resultat

    Der Hochgeschwindigkeitskurs im Königlichen Park von Monza erwies sich nicht als optimale Spielwiese für das Renault F1 Team: Robert Kubica machte zwar gleich in der ersten Runde vier Platzierungen gut, seine fünfte Position büßte er jedoch durch einen verpatzten Boxenstopp wieder ein und erreichte das Ziel des Großen Preises von Italien als Achter. Vitaly Petrov kämpfte sich vom 20. Startplatz durch eine fehlerfreie Fahrt noch bis auf Rang 13 nach vorne.

    Robert Kubica, Platz 8

    Schnellste Rennrunde: 1.24,560 min.

    Reifenwahl zu Rennbeginn: weichere Trockenreifen (Option-Slicks)

    Boxenstopp 1: Runde 33, Zeit in der Boxengasse: 23,907 s, Wechsel auf die härteren Trockenreifen (Prime-Slicks)

    Robert Kubica:

    „Dank eines fantastischen Starts habe ich mir Nico Hülkenberg bereits auf der Geraden und die beiden Red Bull-Renault in der ersten Schikane geschnappt. Und als Lewis Hamilton aufgeben musste, lag ich noch vor dem Ende der ersten Runde auf Position fünf. Von da an habe ich versucht, den Abstand auf den vor mir liegenden Nico Rosberg und den Vorsprung vor Hülkenberg hinter mir zu verwalten. Ich wusste, dass die Boxenstopps von entscheidender Bedeutung sein würden. Wir entschieden uns dafür, früher als die Autos um mich herum zum Reifenwechsel hereinzukommen – das halte ich auch weiterhin für die richtige Strategie, denn mit den härten Prime-Slicks konnte ich eine Sekunde pro Runde schneller fahren. Leider jedoch gelang der Stopp selbst nicht überragend und wir verloren so viel Zeit, dass sich Hülkenberg bei meiner Rückkehr auf die Strecke in der ersten Schikane neben mich setzen konnte. Das kostete mich so viel Schwung, dass sich Mark Webber bei der Anfahrt auf Kurve 3 auch noch an mir vorbeipressen konnte – damit hatte ich gleich zwei Positionen eingebüßt. Enttäuschend, aber nicht mehr zu ändern. Ich hoffe, dass es in Singapur besser für uns läuft.“

    Vitaly Petrov, Platz 13

    Schnellste Rennrunde: 1.24,644 min.

    Reifenwahl zu Rennbeginn: weichere Trockenreifen (Option-Slicks)

    1. Boxenstopp: Runde 49, Zeit in der Boxengasse: 22,881 s, Wechsel auf die härteren Trockenreifen (Prime-Slicks)

    Vitaly Petrov:

    „Mir war schon im Vorfeld klar, dass dies ein eher hartes Rennen für mich werden würde. Obwohl ich gleich in der Auftaktrunde fünf Plätze erobern konnte, kam ich niemals nah genug an die Punkteränge heran. Überholen zählt in Monza zu den schwierigen Aufgaben: Aufgrund des geringen aerodynamischen Abtriebs ist es nicht leicht, in den Windschatten des Vordermanns einzutauchen. Ich denke, ich habe heute Nachmittag das Maximum für mich herausgeholt – immerhin bin ich zum ersten Mal mit einem Formel 1-Rennwagen hier in Monza gefahren, dieses Wochenende gehört zu meinem Lernprogramm als Grand Prix-Pilot. Wenn ich in der nächsten Saison zurückkehre, bin ich besser vorbereitet und kann meine optimale Performance sofort abrufen.“

    Eric Boullier, Teamchef

    „In diesem Rennen ging es heute wirklich unglaublich eng zu, jedes kleinste Detail war von ausschlaggebender Bedeutung und der minimalste Fehler wirkte sich maximal aus. In puncto Strategie hat das Renault F1 Team einmal mehr einen guten Job abgeliefert und Robert Kubica exakt zum richtigen Zeitpunkt an die Box gerufen. Doch dort ging der Reifenwechsel zu langsam vonstatten und hat uns gleich zwei Positionen gekostet. Wir müssen uns darauf konzentrieren, auch diese Dinge optimal zu beherrschen, wenn wir Mercedes in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft noch abfangen wollen – heute ist es ihnen gelungen, ihren Vorsprung auf uns weiter auszubauen. Was Vitaly Petrov betrifft, so hatten wir uns für ihn keine großen Hoffnungen auf das Erreichen der Punkteränge gemacht. Er ist ein fehlerfreies Rennen gefahren, aber ein Resultat unter den ersten Zehn lag nicht in seiner Reichweite.“

    Alan Permane, Leitender Renningenieur

    „Ein schwieriger Tag für uns, auch wenn der Grand Prix dank eines wunderbaren Starts von Robert Kubica gleich mit drei Positionsgewinnen begann. Nach dem Reifenwechsel musste er jedoch Nico Hülkenberg wieder vorlassen und sich kurz darauf auch Mark Webber beugen. Vitaly Petrov hat sich achtbar geschlagen, doch von der 20. Startposition aus ist es praktisch unmöglich, noch in die Punkteränge zu fahren. Mehr als Rang 13 war für ihn nicht drin. Wir blicken jetzt dem Großen Preis von Singapur entgegen. Diese Strecke sollte uns und unserem Renault R30 deutlich besser liegen. Ich hoffe, dass wir dort wieder um einen Platz an der Spitze kämpfen können.“

    Rémi Taffin, Einsatzleiter Motoren

    „Uns hat heute im Vergleich zu Nico Rosberg und den drei Top-Teams vor uns etwas die Schnelligkeit gefehlt. Unglücklicherweise sind wir dann auch noch beim Boxenstopp von Robert Kubica um mehrere Platzierungen zurückgefallen. Aus Motorensicht erlebten wir ein nahezu problemloses Rennen. Hier in Monza kamen zwei brandneue Achtzylinder zum Einsatz, die tadellos liefen und die wir aller Voraussicht nach auch in Singapur wieder an den Start bringen werden.“
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  9. #29
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    Standard GP Singapur

    Renault F1 sorgte in Singapur trotz Problemen für die Highlights

    Beim Großen Preis von Singapur auf dem anspruchsvollen „Marina Bay“-Straßenkurs lagen beide Piloten des Renault F1 Teams nach guten Starts und cleverer Strategie sicher auf Punktekurs – bis beide durch unverschuldete Zwischenfälle zurückgeworfen wurden. Robert Kubica sorgte mit seiner Aufholjagd nach einem Reifenschaden für die Highlights des Rennens und kämpfte sich wieder bis auf Platz 7 nach vorn. Vitaly Petrov musste sich nach einer Kollision mit Rang 11 zufriedengeben.

    Robert Kubica, Platz 7

    Schnellste Runde: 1.49,255 min; gestartet auf weichen Reifen.

    Boxenstopps: Runde 32, Dauer: 30,441 s, Wechsel auf harte Reifen; Runde 45, Dauer: 31,814 s, neue harte Reifen

    Robert Kubica: „Die letzten Runden waren für uns zweifellos die spannendste Phase des Rennens. Unsere Ingenieure entdeckten auf ihren Datenmonitoren, dass mein Reifen hinten rechts Luft verlor. Vermutlich hat ein Trümmerteil den Reifen beschädigt, denn einen Mauerkontakt oder ähnliches konnte ich im Cockpit nicht feststellen. Durch den fälligen Boxenstopp rutschte ich von Platz 6 auf 13 zurück. Dafür hatte ich in der Endphase wesentlich frischere Reifen als die Autos vor mir – aber in Singapur zu überholen, ist alles andere als einfach. Deshalb hat es umso mehr Spaß gemacht, dass ich sie dann doch einen nach dem anderen geschnappt habe. Am Ende kam ich als Siebter ins Ziel. Das heißt, wir haben gegenüber der ohne den Reifenschaden möglichen Position nur einen Platz eingebüßt. Hätte mir jemand vor dem Rennen angeboten, dass ich trotz eines zusätzlichen Reifenwechsels Siebter werde, hätte ich sofort eingeschlagen.“

    Vitaly Petrov, Platz 11

    Schnellste Runde: 1.51,903 min; gestartet auf weichen Reifen.

    Boxenstopp: Runde 3, Wechsel auf harte Reifen

    Vitaly Petrov: „Mir gelang ein fantastischer Start und ich lag früh auf Rang 10. Wir nutzten die erste Safety Car-Phase für den Pflicht-Boxenstopp. Danach lag ich direkt hinter Mark Webber, der dieselbe Strategie gewählt hatte und damit sozusagen auf Platz 2 unter allen, die bereits Reifen gewechselt hatten. Es sah also alles richtig gut aus. Um den Zwischenfall mit Nico Hülkenberg zu beurteilen, möchte ich mir erst mal die Videoaufzeichnung anschauen. Fest steht aber, dass er mich in Kurve 7 von der Strecke geschoben hat und ich dadurch drei Plätze einbüßte. In der Folge steckte ich hinter Felipe Massa fest, davor fuhr Adrian Sutil. Die beiden zu überholen war unmöglich, denn sie hatten genau wie ich zu einem frühen Zeitpunkt die Reifen gewechselt, folglich waren wir etwa gleich schnell. Es war ein hartes Rennen, letztlich habe ich nochmals für mein Pech gestern im Qualifying bezahlt. Ich hoffe, dass es in zwei Wochen in Suzuka wieder runder für mich läuft. Ich möchte in Japan ein vom Training über das Qualifying bis zum Rennende konstantes Rennwochenende zeigen.“

    Eric Boullier, Teamchef

    „Dass wir hier relativ wenige Punkte geholt haben, ist natürlich ärgerlich und enttäuschend, denn Mercedes als unser direkter Rivale in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft konnte seinen Vorsprung ausbauen. Robert Reifenschaden zwang ihn zu einem zusätzlichen Boxenstopp, nach dem er sich großartig bis auf Platz 7 zurückkämpfte. Wie er innerhalb von neun Runden sechs Positionen gutmachte, war das Highlight des Grand Prix. Vitalys Rennen wurde leider von Nico Hülkenbergs sehr optimistischem Überholmanöver zerstört. Das kostete ihn drei Plätze und einige wertvolle WM-Punkte. Wir müssen jetzt nach vorn schauen – und das bedeutet nach Suzuka, wo wir über das ganze Wochenende betrachtet eine bessere Performance zeigen möchten.“

    Alan Permane, Leitender Renningenieur

    „Das war ein ziemlich aufregender Nachmittag für uns – ich hätte allerdings ein etwas langweiligeres Rennen und dafür mehr WM-Zähler vorgezogen. Unser Auto hatte heute einfach nicht das Tempo, um Nico Rosberg zu gefährden, und mit einer kreativen Strategie lässt sich auch wenig ausrichten, wenn alle auf nur einen Boxenstopp setzen. Robert lag vor seinem Reifenschaden sicher auf Kurs zu Platz 6. Nach dem Zwangsstopp zeigte er eine exzellente Aufholjagd. Vitaly holten wir während der ersten Safety Car-Phase in Runde 3 herein. In der Folge lag er sehr aussichtsreich in den Punkterängen – bis zu dem Zwischenfall mit Hülkenberg. Das kostete ihn ein absolut sicheres Punkte-Finish.“

    Rémi Taffin, Einsatzleiter Motoren

    „Ein hartes Rennen für beide Autos. Robert und Vitaly zeigten beide einen guten Start, gewannen Positionen und lagen aussichtsreich im Rennen. Am Ende verloren wir aber doch Boden auf unseren direkten Gegner in der Markenwertung. Was die Motoren betrifft, hielt sich die Herausforderung in Grenzen: Die Temperaturen des Renault RS 27-V8 waren jederzeit im grünen Bereich und wir hatten keine Bedenken, sie über die gesamte Renndistanz voll zu fordern. Für unsere beiden Rennmotoren war es der zweite Einsatz über volle Distanz. Damit liegen wir exakt im Plan. Ebenso planmäßig werden diese beiden Triebwerke nun nicht mehr im Rennen, sondern nur noch an den Trainingstagen eingesetzt.“
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  10. #30

    Standard Renault-Power

    Das Highlights des Rennens war die Aufholjagd von Robert Kubica nach seinem Reifenschaden!!

    RS-MARIO

 

 

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