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  1. #31
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    Standard Suzuka

    10.10.10 – GP Japan

    „Ärgerlich, denn der Renault R30 war hier sehr konkurrenzfähig“

    Der Große Preis von Japan in Suzuka begann für das Renault F1 Team verheißungsvoll, endete aber früh: Robert Kubica musste seinen Renault R30 auf Platz zwei liegend schon in der Anfangsphase abstellen, Teamkollege Vitaly Petrov schied nach einer Startkollision aus.

    Robert Kubica, Ausfall

    Qualifying-Platzierung: Platz 4 (gestartet vonPlatz 3), Zeit: 1.31,231 min; gestartet auf weichen Reifen

    Robert Kubica:

    „Mir gelang ein guter Start – ich konnte mich auf Platz zwei schieben. Während wir hinter dem Safety Car fuhren, hielt ich die Reifen durch Slalomfahren auf Temperatur, als plötzlich das Auto ausbrach. Ich dachte zuerst, eine Antriebswelle wäre gebrochen, doch dann merkte ich, dass es mit einem Hinterrad zusammenhing. Ich konnte kaum mit dem Safety Car mithalten, deshalb fuhr ich zur Seite und stellte das Auto ab. Dabei löste sich das Hinterrad vollständig. Ich weiß nicht, ob es sich um ein technisches Problem handelt.“

    Vitaly Petrov, Ausfall

    Qualifying-Platzierung: Platz 13, Zeit: 1.32,422 min; gestartet auf weichen Reifen

    Vitaly Petrov:

    „Ich startete gut und konnte mich an Felipe Massa vorbeischieben. Dann überholte ich Nico Hülkenberg. Von rechts zog Nick Heidfeld herüber, deshalb musste ich etwas nach links gehen, um eine Kollision zu vermeiden. Leider berührte ich die Flanke von Hülkenbergs Auto und rutschte von der Strecke.“

    Eric Boullier, Teamchef

    „Nachdem wir heute Morgen so eine starke Qualifying-Leistung gezeigt haben, ist es umso ärgerlicher, mit leeren Händen abzureisen. Der Renault R30 war das gesamte Rennwochenende über äußerst konkurrenzfähig, und wir freuten uns darauf, dies im Rennen zu bestätigen. Beiden Piloten gelang ein guter Start, doch für beide endete das Rennen viel zu schnell. Nach nur drei Runden war die doppelte Enttäuschung perfekt. Wir wissen noch nicht genau, was an Roberts Auto schief ging, aber sein Ausfall ist natürlich besonders frustrierend. Er fuhr hier in Suzuka von der ersten Trainingsminute an außergewöhnlich stark und ich bin sicher, dass er ein gutes Resultat erzielt hätte. Jetzt gilt es, sich wieder zu sammeln und auf das nächste Rennen zu konzentrieren. Korea wird für uns alle eine interessante neue Erfahrung werden.“

    Alan Permane, Leitender Renningenieur

    „Das war für uns ein extrem enttäuschendes Rennen. Es tat weh, Robert auf Platz zwei liegend ausrollen zu sehen. Im Moment können wir noch nicht sagen, welcher Defekt genau an seinem Auto vorlag. Wir gehen von einem mechanischen Problem aus, müssen aber erst eine gründliche Untersuchung abwarten. Vitalys Rennen endete sogar noch früher. Er startete gut,doch dann berührte er noch vor der ersten Kurve Hülkenbergs Auto, als er Heidfeld auswich. Dieser Ausgang ist sehr ärgerlich, denn wir hätten heute mit beiden Autos einige WM-Punkte holen können.“

    Rémi Taffin, Einsatzleiter Motoren

    „Ein sehr enttäuschender Tag für uns. Robert fuhr heute Morgen ein exzellentes Qualifying und lag im Rennen auf Rang zwei. Ich bin überzeugt, er hätte definitiv ein Wort um die Podestplätze mitreden können. Außerdem glaube ich, dass Vitaly nach seinem guten Start ebenfalls ein erfolgreiches Rennen gezeigt hätte, doch für ihn endete das Abenteuer Suzuka noch vor der ersten Kurve. Es gab das ganze Wochenende über keine Probleme mit den Motoren, und da beide nur so kurz im Renntempo fuhren, ist auch die Laufleistung kein Thema. Wir werden beide RS27-V8 in 14 Tagen in Korea wieder einsetzen, wo wir hoffentlich mit besseren Ergebnissen belohnt werden.“
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  2. #32
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    Standard GP Südkorea

    „Roberts fünfter Platz steht positiv auf der Habenseite“

    Im Großen Preis von Südkorea holte Robert Kubica mit Platz 5 erneut WM-Punkte für das Renault F1 Team. Teamkollege Vitaly Petrov hatte sich durch eine geschickte Reifenstrategie bereits bis in die Punkteränge vorgearbeitet, als er mit einem heftigen Unfall ausschied, bei dem er zum Glück unverletzt blieb. Die Premiere des Korean International Circuit stand im Zeichen widriger Wetterbedingungen, die eine Verschiebung des Starts um mehr als ein Stunde erforderten.

    Robert Kubica, Platz 5

    Schnellste Runde: 1.51,604 min

    Gestartet auf Regenreifen; Boxenstopp: Runde 31; Zeit zwischen Ein- und Ausfahrt: 31,488 s; Wechsel auf Intermediates

    Robert Kubica:

    „Platz fünf bedeutet eine gute Punkteausbeute für das Team und eine schöne Belohnung für unsere Arbeit an diesem Rennwochenende. Das Rennen war lang und anstrengend – und es hatte so etwas wie zwei Halbzeiten. Die erste Rennhälfte fand ich sehr schwierig, denn es fiel mir schwer, die Reifen auf eine vernünftige Arbeitstemperatur zu bringen. Ich fand überhaupt keinen Grip, konnte nicht angreifen und musste mich voll darauf konzentrieren, das Auto auf der Strecke zu halten. In der zweiten Hälfte funktionierte das Auto dagegen sehr gut. Es war natürlich wichtig, die Intermediates in möglichst gutem Zustand zu halten, was sich in den letzten Runden auszahlen sollte. In der Schlussphase gewann ich viele Plätze, sodass am Ende ein ziemlich gutes Ergebnis steht.“

    Vitaly Petrov, Ausfall

    Schnellste Runde: 1.53,031 min

    Gestartet auf Regenreifen; Boxenstopp: Runde 20; Zeit zwischen Ein- und Ausfahrt: 24,663 s; Wechsel auf Intermediates

    Vitaly Petrov:

    „Ich wechselte sehr früh auf Intermediates, schon in Runde 20. Deshalb waren die Reifen beim Restart nach der zweiten Safety Car-Phase schon ziemlich abgenutzt. Ich fuhr weiterhin voll, um die Jungs hinter mir auf Distanz zu halten. Aber dann verlor ich in der vorletzten Kurve die Kontrolle übers Auto und schlug hart in die Begrenzung ein. Immerhin bin ich unverletzt. Ich habe heute erstmals seit meinem Formel 1-Einstieg so extreme Bedingungen erlebt. Ich glaube, der Start hinter dem Safety Car war die absolut richtige Entscheidung der FIA, denn so konnte die Rennleitung sich ein Bild von den Verhältnissen machen. Mit dem frühen Boxenstopp fand das Team eine optimale Strategie – ich lag schon auf Platz sieben, als der Crash passierte. Ich bin natürlich sehr enttäuscht, das Rennen an der Mauer zu beenden statt in den Punkten, aber es war ermutigend, in die Top 10 vorgestoßen zu sein.“

    Eric Boullier, Teamchef

    „Obwohl wir heute ein Top-5-Finish erzielt haben, sehe ich das Rennen mit gemischten Gefühlen. Denn wir haben gleichzeitig ein doppeltes Punkteergebnis verloren. Für Vitaly trafen wir eine perfekte strategische Entscheidung, und er setzte das auf der Strecke sehr gut um – bis er das Auto in der Zielkurve verlor. Bei solchen Bedingungen wird jeder Fehler sofort bestraft, auch wenn er zu diesem Zeitpunkt schon etwas reifenschonend fuhr. Robert zeigte mit seiner Fahrt auf Platz 5 eine starke Leistung. Er ging schonend mit seinen Intermediates um und schloss in den letzten Runden auf einige Gegner auf. Die hätte er mit Sicherheit auch auf der Strecke geschnappt, aber er trieb sie in Fehler und gewann so die Positionen. Sein fünfter Platz steht heute positiv auf der Habenseite.“

    Alan Permane, Leitender Renningenieur

    „Wir hatten uns gestern im Trockenen eine Top-5-Platzierung für Robert ausgerechnet, deshalb ist es sehr befriedigend, dieses Ergebnis heute in einem so kniffligen Rennen erreicht zu haben. Er fuhr unter sehr schwierigen Bedingungen ein solides Rennen und zeigte mit seinem Schlussspurt auf Platz 5, dass es sich lohnte, die Intermediates zwischenzeitlich zu schonen. Für Vitaly mussten wir, wie ich gestern schon ankündigte, eine kreative Strategie finden. Mit seinem frühen Wechsel auf Intermediates während der ersten Safety Car-Phase haben wir gepokert. Das Risiko zahlte sich aus, denn er lag nach der zweiten Safety Car-Phase auf Platz 7. Wir hofften, dass er diese Position ins Ziel bringen könnte, doch dann verlor er sein Auto ausgangs Turn 17 aus der Kontrolle und hatte einen heftigen Unfall. Die gute Nachricht ist, dass er sich dabei nicht verletzte.“

    Rémi Taffin, Einsatzleiter Motoren

    „Platz 5 für Robert haben wir uns verdient, indem wir während des Rennens die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit getroffen haben. Vitalys Rennen lief bis zu seinem Unfall sehr gut; er fuhr stark und war auf dem Weg, die Früchte seines frühen Stopps zu ernten. Aber er war bei weitem nicht der Einzige, der heute von den Bedingungen ausgetrickst wurde. Was unsere Motoren bei Robert und Vitaly angeht, so hatten wir heute keinerlei Probleme – alles unter Kontrolle.“
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  3. #33
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    Standard GP Brasilien

    Kein Glück für Renault F1

    Bescheidene Bilanz in Brasilien: Das Renault F1 Team errang beim Großen Preis von Interlagos mit dem neunten Platz von Robert Kubica nicht mehr als zwei WM-Punkte – und dies, obwohl der Pole aus der Startrunde bereits als Sechster zurückgekehrt war. Danach sah sich Kubica jedoch für den Rest des Rennens vom Williams des Qualifying-Siegers Nico Hülkenberg eingebremst, ohne das wahre Potenzial des Renault R30 aufzeigen zu können. Vitaly Petrovs Chancen auf ein Ergebnis in den Punkterängen lösten sich nach einem schlechten Start und einem Ausweichmanöver in Kurve zwei auf, als der Russe einer Kollision aus dem Weg gehen musste und bis ans Ende des Starterfeldes zurückfiel. Er kämpfte sich von Platz 23 noch bis auf die 16. Position nach vorne. Der Große Preis von Brasilien endete mit einem Doppelsieg von Sebastian Vettel und Mark Webber, die ihrem Team Red Bull-Renault damit vorzeitig die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft sicherten.

    Robert Kubica, Platz 9

    „Das war ein anstrengender Grand Prix heute Nachmittag. Ich steckte praktisch über die gesamte Renndistanz hinter langsameren Teilnehmern wie Nico Hülkenberg fest und konnte die größere Schnelligkeit unseres Renault R30 nicht zum Überholen nutzen. Dies hat mich speziell in den langsameren Kurven viel Zeit gekostet, während ich auf den Geraden in den Drehzahlbegrenzer geraten bin. Auf diese Weise konnte ich nicht attackieren. Eine weitere kritische Phase stellte sich direkt nach meinem Boxenstopp ein, als ich gemeinsam mit Hülkenberg auf meinen Teamkollegen aufgelaufen bin und für mehrere Runden nicht vorbei kam. Deswegen konnte ich den Vorteil meiner frischen Rennreifen nicht nutzen und habe dadurch eine Position an Michael Schumacher verloren.“

    Vitaly Petrov, Platz 16

    „Ich erwischte einen schlechten Start und geriet dadurch gleich in der ersten Kurve in ein ganzes Paket von Fahrzeugen. Ich habe versucht, meinen Kontrahenten zu allen Seiten hin Platz zu lassen. In Kurve zwei konnte ich zwar wieder auf die normale Linie zurückkehren, musste jedoch Alguersuari ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden. Dabei bin ich auf die Kerbs geraten und in Kurve drei bis ans Ende des Feldes durchgereicht worden. Danach war mein Rennen praktisch gelaufen, obwohl ich so hart wie möglich angegriffen und jede sich ergebende Chance auf eine Positionsverbesserung genutzt habe “

    Eric Boullier, Teamchef

    „Uns war klar, dass es mit den Teilnehmern um uns herum harte Positionskämpfe geben würde. Aber wir haben nicht das Optimum aus unseren Möglichkeiten gemacht. Robert Kubica steckte den ganzen Nachmittag über im Verkehr fest, ohne dass wir ihn durch einen Strategie-Schachzug daraus befreien konnten. Vitaly Petrovs Chancen auf ein gutes Rennen endeten bereits in der ersten Kurvenkombination. Wir haben das Potenzial unseres Renault R30 an diesem Wochenende immer wieder aufblitzen lassen, entsprechend enttäuschend ist das Resultat. Jetzt konzentrieren wir uns auf das Saisonfinale in Abu Dhabi, wo wir das Jahr mit einem guten Ergebnis ausklingen lassen wollen.“

    Alan Permane, Leitender Renningenieur

    „Der Große Preis von Brasilien wird nicht als unser bestes Rennen der Saison 2010 in die Geschichtsbücher eingehen. Für Robert Kubica muss es sehr frustrierend gewesen sein, über die gesamte Grand Prix-Distanz von Nico Hülkenberg aufgehalten zu werden. Aber auch in puncto Taktik waren uns die Hände gebunden: Jenson Button und Felipe Massa hatten vor uns neue Reifen aufziehen lassen, auf diese beiden machten wir bis zum eigenen Boxenstopp von Robert Boden gut – ärgerlicherweise aber bog Hülkenberg zeitgleich mit unserem Renault R30 ab, so dass wir ihm nur hinterher fahren konnten. Danach hat Kubica mehrere Runden hinter seinem Teamkollegen wertvolle Zeit verloren. Vitaly Petrov erwischte einen schlechten Start und rutschte in den ersten Kurven kurz von der Strecke – das genügte, um seine Aussichten auf WM-Punkte zu zerstören.“

    Rémi Taffin, Einsatzleiter Motoren

    „Als allererstes einmal meinen herzlichen Glückwunsch an Red Bull-Renault für den Doppelsieg und den Gewinn der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft – dabei möchte ich unsere Ingenieure, die das Team betreuen, klar mit einschließen. Die Mitarbeiter unseres Motoren-Workshops in Viry-Châtillon inklusive aller Partner und Zulieferer haben einmal mehr bewiesen, dass sie ein Weltmeister-Aggregat bauen können. Was das Renault F1 Team an diesem Nachmittag betrifft, so sind wir enttäuscht worden. Wir hatten durchaus das Potenzial, mehr als zwei WM-Punkten zu erringen. Auf technischer Seite gab es keinerlei Probleme. Jetzt müssen wir noch einmal in die Hände spucken, um beim Saisonfinale am kommenden Wochenende in Abu Dhabi besser abzuschneiden.“
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  4. #34
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    Standard GP Abu Dhabi

    Starker Saisonabschluss für Renault F1 in Abu Dhabi

    Doppelte Punkteausbeute für das Renault F1 Team: Im Großen Preis von Abu Dhabi auf dem Yas Marina Circuit kämpfte sich Robert Kubica von Startplatz 11 bis auf Rang 5 nach vorn, Teamkollege Vitaly Petrov erreichte das Ziel als Sechster. Sebastian Vettel im Red Bull-Renault sicherte sich mit einem Sieg den Weltmeistertitel.

    Robert Kubica, Platz 5, schnellste Runde: 1.41,753 min

    „Dieses Rennen war ein schöner Saisonabschluss. Am Start hatte ich ein Problem mit der Kupplung und fiel bis zur zweiten Kurve auf Platz 14 zurück. Als das Rennen nach der Safety Car-Phase wieder freigegeben wurde, konnte ich Adrian Sutil überholen, was für den Rest des Rennens entscheidende Bedeutung hatte. Ich steckte eine Zeitlang hinter Kamui Kobayashi fest, der sehr spät bremste und dadurch schwer zu überholen war. Ausgangs Turn 9 startete ich eine Attacke, und weil er bereits die Innenseite von Turn 11 abdeckte, konnte ich außen an ihm vorbeigehen. Das war ein weiterer Schlüsselmoment. Danach konzentrierte ich mich darauf, alles aus dem Auto herauszuholen und schnelle Runden zu drehen. Das Auto war heute immer noch schwierig zu fahren, aber ich habe einfach voll angegriffen, weil ich von Startplatz 11 nichts mehr zu verlieren hatte. Mit Rang 5 können wir sehr zufrieden sein.“

    Vitaly Petrov, Platz 6, schnellste Runde: 1.42,311 min

    „Das war ein hartes Rennen auf einem Kurs, auf dem Überholen fast unmöglich ist. Wir waren das ganze Rennwochenende über schnell. Ich bin stolz auf mein Team und auf die gute Arbeit, die wir gemeinsam geleistet haben. Mir gelang ein guter Start – ich hätte sogar ein paar Plätze gewinnen können, aber ich wollte kein Risiko eingehen, dass sich die Ereignisse von Brasilien wiederholten, als ich nach einer Berührung zurückfiel. Der Stopp während der Safety Car-Phase war die goldrichtige Entscheidung. Danach versuchte ich weiter zu pushen und gleichzeitig die Reifen nicht zu hart ranzunehmen, denn ich wusste, dass sie bis ins Ziel halten mussten. Ich hatte intensive Zweikämpfe mit Fernando Alonso, doch der Renault R30 war so schnell auf den Geraden, dass ich die Situation gut kontrollieren konnte. Ich habe einfach meinen Job gemacht. Wenn er mich ernsthaft attackiert hätte, hätte ich keinen Unfall riskiert, um meine Position zu verteidigen. Aber dazu kam es gar nicht. Ich fahre Rennen, weil ich wie jeder andere Pilot um Positionen und Punkte kämpfen will – und heute habe ich bewiesen, wie ich kämpfen kann.“

    Eric Boullier, Teamchef

    „Wir sind mit diesem soliden Rennen beider Fahrer sehr zufrieden. Robert zeigte eine großartige Leistung, als er die beiden Überholmanöver durchzog, die wir brauchten, damit seine Strategie aufging. Er fuhr pausenlos am Limit, war schnell unterwegs und zeigte aus meiner Sicht ein tolles Rennen. Vitaly fuhr ebenfalls sehr gut und profitierte davon, dass unsere Ingenieure wieder einmal die perfekte strategische Entscheidung trafen. Mit beiden Autos in die Top 6 zu gelangen, ist ein schöner Abschluss dieser Saison. Wir haben dieses Jahr sehr hart gearbeitet, um uns zu verbessern und zeigten eine mehr als beachtliche Entwicklungsgeschwindigkeit – auch wenn unser Ziel eigentlich lautet, Rennen zu gewinnen und um die WM zu kämpfen. Gegen Saisonende gehörte der Renault R30 zu den stärksten Autos im Feld. Ich sehe der Zukunft sehr optimistisch entgegen und bin sicher, dass dieses Team und diese Mannschaft 2011 einen weiteren Schritt nach vorn schaffen werden. Zu guter Letzt möchte ich Red Bull Racing und Sebastian Vettel herzlich zu ihren WM-Titeln gratulieren.“

    Alan Permane, Leitender Renningenieur

    „Nach dem schwierigen Qualifying gestern sind wir heute mit den Plätzen 5 und 6 sehr zufrieden. Wir haben seit gestern lange und intensiv über mögliche Strategien für Robert nachgedacht, denn von Startplatz 11 hatte er ja freie Reifenwahl. Wir sind das Risiko eingegangen, mit den härteren Reifen zu starten, was sich voll auszahlte. Die Safety Car-Phase half zwar vor allem den Fahrern auf den weicheren Option-Reifen, doch auch die härteren Prime-Pneus profitierten von der Erholungspause. Sie wurden schneller und schneller, je länger das Rennen dauerte. Mit Vitaly hatten wir von vornherein geplant, ganz früh zu stoppen, falls es in der Anfangsphase eine Safety Car-Phase geben würde. Genauso kam es. Wir schickten ihn auf den härteren Reifen wieder heraus, und er kletterte mit einer soliden Leistung von Startplatz 10 bis auf Rang 6.“

    Rémi Taffin, Einsatzleiter Motoren

    „Das war eine schöne Leistung heute. Robert und Vitaly fuhren starke Rennen, wir hatten die richtige Strategie, und erzielten mit den Plätzen 5 und 6 ein zufriedenstellendes Ergebnis. Ich hoffe, dass wir diesen Schwung jetzt in die nächste Saison mitnehmen können. Mein Dank gilt jedem im Renault F1 Team – alle Teammitglieder leisteten großartige Arbeit. Dasselbe gilt für unsere Kollegen von der Motorenabteilung in Viry-Châtillon und bei Mécachrome. Und natürlich möchte ich unseren Freunden bei Red Bull-Renault gratulieren, die heute nach der Konstrukteurs-WM auch den Fahrertitel gewonnen haben.“
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  5. #35

    Daumen hoch Renault Motor

    Ich freue mich schon das ein Renault Motor Weltmeister wurde aber irgendwie hätte ich es dem Alonso schon gegönnt wenn er Weltmeister geworden wäre den immer hin verhalf er Renault 2005 und 2006 zu zwei WM Titel die ich ihm noch heute hoch anrechne!!

    Das RENAULT FORMEL 1 TEAM hat sich über die ganze Saison immer etwas verbessert ich hoffe es geht die nächste Saison 2011 so weiter!!!

    Gruss RS-MARIO

  6. #36
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    Standard

    GRATULATION dem Red Bull-Renault Team und Sebastian Vettel zu beiden WM Titeln.

    Mit dem Pech in der Saison hat es niemand mehr verdient.

    Schön dass die beiden Renault R30 dazu beigetragen haben, dass Vettel Weltmeister wurde.
    Vorallem Petrov mag ich den super Erfolg gegen den überheblichen Alonso gönnen.

    Der Sport hat auch gseiegt. Red Bull Renault wurde ohne 'bescheissen' mit Stallorder Weltmeister. Es gibt allso doch noch einen F1 Gott, der fairness und sportlichkeit belohnt.

    Ich freu mich schon jetzt auf den 13. März 2011.

    Dann mit 6 Renault Motoren im Starterfeld...

    Gruss Phil

  7. #37
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    Standard 6 Renault?

    Also das mit den 6 Renault Motoren würde ich nicht so laut raus schreien.

    Es geht bereits schon das Gerücht rum, dass es nur 4 werden sein. Ein Team könnte sich mit Lotus zusammen schliessen und dann wären es nur noch 4. Ich persönlich hoffe nicht, dass es zu diesem Zusammenschluss kommt.
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  8. #38

    Ausrufezeichen Hauptsache Renault

    Hallo Phil-RS gib dir zu 100% Recht das Sebastian Vettel und das Red Bull-Renault Team es absolut Verdient hat Weltmeister zu sein!!!!

    Aber Vettel war nicht immer ein grosser Fan von den Renault Motoren er sagte sogar einmal Mitte Saison (Fernsehe Interview) dass wir mit einem Mercedes oder Ferrari Motor noch schneller währen.

    Ende Gut Renault Gut!!!!

  9. #39
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    Standard

    Ja die Presse schreibt vielles.
    Die Mercedes Motoren sind max 30 PS stärker, dafür leisten sie nur im oberendrehzahlbereich dies.
    Der Ferrari Motor ist ca 10-20PS stärker verbraucht aber einiges mehr an Benzin.
    Der Renault ist von 7000- 18000 voll fahrbar und verbraucht am wenigsten Benzin.
    Da macht ausser in Monza kaum o.o5 sek aus...
    AUserdem ist Red Bull äusserst zufrieben mit dem RS27-10.
    Die Zusammenarbeit ist schlussendlich auch wichtig und Red Bull hat ja erfahrung mit Ferrari, da wurden sie ja kaum unterstützt.

    PS: es werden 6 Motoren, unabhängig davon wer mit wem zusammen schliessen soll...
    Denn wer aufmerksam ist hat gemerkt, dass Team Lotus nicht gleich Lotus Racing 2011 ist! Denn das heutige Lotus Team heisst in kommenden Jahr anders.
    Und Renault könnte zu Renault Lotus oder Lotus-Renault werden...

    Aber es ist ja bekannt, dass 'Papier' geduldig ist und viel 'Schrott' transportiert, was so erzählt oder erfunden wird...

 

 

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