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Umfrageergebnis anzeigen: Machen diese neuen Geräte Sinn?

Teilnehmer
14. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja

    4 28,57%
  • Nein

    10 71,43%
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 21
  1. #1
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    Ausrufezeichen Ab September 2010 neue Geschwindigkeitsmessungen!

    Neue Radarkästen

    Der Bund testet die Superfalle
    Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) installiert derzeit ein neues Radarsystem. Es misst das Durchschnittstempo eines Fahrzeugs über mehrere Kilometer und wird im Herbst in Arisdorf BL und zwischen Aigle VD und Bex VD getestet. «Mit den neuen Radaranlagen wollen wir den Verkehr flüssiger machen sowie Tempoexzesse und abruptes Bremsen vor dem Radar vermeiden», sagte ASTRA-Sprecher Thomas Rohrbach auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Er bestätigte damit einen Bericht der «SonntagsZeitung».

    Die neuen Radaranlagen messen die Durchschnittsgeschwindigkeit der Fahrzeuge über mehrere Kilometer. Neue Radarfallen: Staus drohen
    Doch genau dies könnte nach hinten losgehen, warnt der deutsche Stauforscher Michael Schreckenberg: «Autofahrer werden durch die AGK verunsichert und fahren langsamer als nötig. Das hemmt den Verkehrsfluss.» Ausserdem seien Lenker, die über längere Strecken mit einer niedrigen Geschwindigkeit fahren, unterfordert und gelangweilt. «Dadurch passieren mehr Unfälle», warnt Schreckenberg. Sinnvoll sei eine Abschnittskontrolle nur bei Unfallschwerpunkten. Auch Verena Diener (GLP/ZH), Mitglied der Verkehrskommission, kritisiert die AGK: «Das ist ein weiterer Schritt zu einem zunehmenden Überwachungsstaat.» Selbst Astra-Projektleiter Volker Fröse ist vom Erfolg noch nicht überzeugt: «Die Meinungen zur Sicherheit der AGK gehen auseinander. Wir wollen nun selber herausfinden, was sie taugt.» Kommt das Astra zu einem positiven Befund, sollen die Anlagen auch andernorts eingesetzt werden. (Andrea Schmits)
    Drei dieser sogenannten Abschnittsgeschwindigkeitskontrollen (AGK) werden ab September 2010 zum Einsatz kommen: eine auf einem 8 Kilometer langen Abschnitt der A9 zwischen Aigle und Bex, eine zweite im Arisdorftunnel auf der A2 (auf 1,8 Kilometern); die dritte Anlage ist mobil.

    Das Prinzip dahinter: Die Radaranlagen filmen alle Fahrzeuge am Anfang und am Ende eines kontrollierten Abschnitts und registrieren die Zeit für die Durchfahrt. Daraus ermitteln sie die durchschnittliche Geschwindigkeit jedes einzelnen Fahrzeugs.

    Jagd auf Vignettensünder

    Laut ASTRA-Sprecher Rohrbach kosten die drei Anlagen rund 1,6 Millionen Franken. Radarfallen dieser Art gibt es bereits in England, Holland, Italien und Österreich. Die Daten aus Italien zeigten, dass die Tempoexzesse nach Einführung der AGK deutlich zurückgingen, sagte Rohrbach.

    Radarfallen dieser neuen Generation könnten 2012 definitiv auf Schweizer Strassen eingeführt werden - nach der Evaluation der Tests von Arisdorf und Aigle. Kantone, die sich für eine AGK interessieren, müssen laut Rohrbach beim ASTRA eine Bewilligung einholen. Im Gegenzug wird der Bund die Installation finanzieren.

    Die neuen Radarfallen können nicht nur Temposünder ermitteln - sie sollen beispielsweise auch gestohlene Fahrzeuge oder fehlende Vignetten ausfindig machen.

    Was ist Eure Meinung dazu?
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  2. #2

    Frage

    Macht absolut keinen Sinn, die Autofahrer die jetzt schon ganz genau 120 km/h oder noch langsamer fahren werden dann in diesen Bereichen noch langsamer fahren 100 oder wenn es gut geht 110 km/h. Und das soll denn Verkehr flüssiger machen ????

    Gruss RS-MARIO

  3. #3

    Standard

    Finde ich absolut sinnvoll. Wer nichts verbricht, hat nichts zu verbergen.
    Warum soll etwas was in Europa funktioniert (Bsp. Rauchverbot) bei uns nicht funktionieren können?

  4. #4

    Standard

    Bin RS-Mario's Meinung.
    Was ich aber noch schlimmer finde ist, dass es immer mehr Verbote, immer mehr Kontrollen gibt. Der Bürger wird nicht mehr als voll genommen, sondern grundsätzlich mal als potentiell kriminell angesehen. Ist mir klar, das bei einigen dies stimmt, aber die riesengrosse Mehrheit ist wohl noch genug mündig und charakterstark um den gesunden Menschenverstand zu gebrauchen. Da aber wenige schlimme Fälle "gehyped" werden und die Politiker in Bern wohl am liebsten Verbote aussprechen führt dies zu solchen Aktionen wie diese Geschwindigkeitsmessung.

  5. #5

    Standard

    Natürlich bin ich auch der Meinung, dass es viel zu viele Verbote und Gebote gibt. Irgendwann verliert man den Überblick, die Geduld, usw.
    Weniger wäre manchmal wirklich mehr.
    Schikanen zwecks Abzocke haben aber auch meiner Meinung nach nichts zu suchen. Schwellen und Radartoleranzen von 3 km/h gehören da dazu.

    Wir leben halt in einer Gesellschaft, wo immer mehr Menschen näher zusammen leben. Und da häufen sich die Konflikte immer mehr. Also müssen Grenzen gesetzt werden. Diese Grenze gibt es ja in Form von Gesetzen. Hier geht es nur darum das Gesetz besser durchzusetzen.

    Ich habe auch mit Bekannten In Italien über dieses System geredet. Es hat auch Vorteile. Du kannst kilometerweise mit 100 bis 120 km/h dahintuckern, hast aber die Möglichkeit mal schnell mit 180 km/h ein paar Autos zu überholen. Und das ohne Angst vor Radarkameras zu haben. Im Durchschnitt über die ganze Strecke passt ja der Schnitt dann.
    Ist doch ein tolles System, oder?

    N.B. ich verdiene nichts daran. Ich betrache das nur von der praktischen Seite.

    Gruss Mauri

  6. #6
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    Standard Aigle - Bex

    Gerne melde ich mich auch noch einmal zu Worte.

    Die Strecke von Aigle bis nach Bex kenne ich zu gut:-)
    Nach Villeneuve wird einfach gas gegeben, da alle wissen, der letzte Radar auf dieser Autobahn ist in Villeneuve und danach kommt kein einziger mehr bis ins Oberwallis

    Also hier sind gerne fast alle mit 130 -140 km/h unterwegs, was ja noch geht, aber deutlich mehr als erlaubt ist. Also auf diesen Streckenabschnitt finde ich es Sinnvoll. Ein weiterer Abschnitt der Sinnvoll wäre, wäre in Chatel Saint Denis, aber ich bin der Meinung an solchen gefährdeten stellen darf man diese Geräte aufbauen. Schön wäre einfach noch ein Schild wie in z.B. Frankreich: Für Ihre Sicherheit Radar! Das wäre Fair und keine Abzocke.

    Aber nun habe ich noch eine Frage zu Mauri7
    Wann ich auf einer Strecke 5 Km mit erlaubten 120 km/h fahre und die ersten 3 von Total 8 Km mit z.B. 180 Km/h fahre bin ich deutlich zu schnell im Schnitt auser ich mache noch eine Rast auf dieser Strecke oder schleiche
    Also gem. meinen Schätzungen (keine Berechnungen) ist die Theorie mit dem Streckenweise schneller fahren als erlaubt nicht sehr oft realistisch:-)
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  7. #7

    Standard

    Ja, Rx4, damit der Schnitt stimmt, musst Du halt eine kürzere Strecke mit 180 fahren.
    Ich hab das mal im Excel gerechnet. Wenn man auf einer Strecke von 8 km davon 1 km mit 180 fährt, und die restlichen 7 km mit 120, so ergibt das einen Schnitt von 128.5 km/h. Ist doch ganz Prima oder?

    Gruss Mauri

  8. #8
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    Standard Aha

    Okey, klingt logisch.
    Aber wird es eine Toleranz von 8.5 Km/h geben?
    ich glaube nicht
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  9. #9

    Ausrufezeichen

    Zitat Zitat von Mauri7
    Finde ich absolut sinnvoll. Wer nichts verbricht, hat nichts zu verbergen.
    Warum soll etwas was in Europa funktioniert (Bsp. Rauchverbot) bei uns nicht funktionieren können?
    Macht absolut keinen Sinn. Ich kenne Italien auch sehr gut und wenn du auf der 3 Spur mit nur ca. 140-150 km/h fährst bist du der langsamste und das nicht nur ihn Italien aber der Unterschied zur Schweiz ist das sie dir auf der 3 Spur Platz machen und dich nicht noch Kilometerlang blockieren. Meine Meinung ist wen einer auf der Autobahn 20-25 km/h schneller fahren will ist das für mich kein Problem wichtig ist es das es die Verkehrssituation und das Wetter zulassen und am allerwichtigsten ist es das er kein andere Autofahrer in eine Gefahr bringt!!! Deswegen ist für mich ein solcher Autofahrer kein Krimineller oder ein Verbrecher ….

    Leider sind in der Schweiz nicht alle so locker wie zum Beispiel die Franzosen die lassen die vorbei die schneller fahren wollen und spielen nicht selber die Polizei!!!!!

    RS-MARIO

  10. #10
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    Standard

    Hallo...

    RS-Mario.
    Da hast Du vollkommen recht!
    Zu denen die schneller fahren wollen, schau doch mal, die die wirklich zu schnell fahren sind meisten Leute nicht mit schweizer Wurzeln!
    Und dîese Gruppe, hat das Schnellfahren wirklich nicht im Griff!
    So müssen die anderen die gerne zügig fahren, wie Du und ich, einstecken, wegen ein paar unverantwortungsvollen und dümmlichen Idioten!

    Zudem hat doch soweiso jeder das Gefühl die linke Spur gehöre einem selbst?

    Hatte mal ein Gesetztetext gelesen, in der Schweiz gilt Rechtsfahrtgebot.
    Die Rechte spur ist die Fahrspur...

    Ich bin der Meinung, dass diverse Auffällige lieber mit teuren nachschulungs Kursen beglückt werden?

    Gruss Phil

 

 

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