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    Standard GP China

    Zwei Renault RS27-Motoren auf dem Formel 1-Podest in Shanghai

    Der in jeder Rennphase packende Große Preis von China endete für Renault Sport F1 mit zwei Podestplätzen sehr erfolgreich. Weltmeister Sebastian Vettel wurde Zweiter, sein Red Bull-Renault-Teamkollege Mark Webber kämpfte sich in unwiderstehlicher Manier von Startplatz 18 bis auf Rang drei nach vorn. Am Ende fehlten dem Australier nur sieben Sekunden auf den Sieger Lewis Hamilton.

    Renault Sport F1 (RSF1) nimmt insgesamt 35 WM-Zähler vom Shanghai International Circuit mit, denn der für Lotus Renault GP startende Vitaly Petrov erreichte Platz neun. Damit waren erneut drei Renault RS27-V8 in den Punkterängen vertreten. Nick Heidfeld im zweiten R31 verbesserte sich von Startplatz 16 bis auf Rang zwölf. Team Lotus, der dritte Partner von RSF1, bestätigte den beachtlichen Aufwärtstrend und konnte im Renntrimm so erfahrene Teams wie Williams und Sauber herausfordern. Heikki Kovalainen fuhr auf Platz 16, Jarno Trulli kam als 19. ins Ziel.

    Mit dieser Ausbeute setzte Renault Sport F1 eine beeindruckende Serie fort: Bei jedem der drei bisherigen Saisonläufe waren zwei RS27-Motoren auf dem Podium vertreten. Saisonübergreifend betrachtet, stand seit dem Großen Preis von Brasilien im November 2010 bei jedem Grand Prix mindestens ein RS27-Fahrer auf dem Podest.

    Rennstenogramm Team für Team:

    Red Bull Racing

    Sebastian Vettel startete von der Pole Position und setze auf eine Zweistopp-Strategie. Im Kampf um den Sieg lieferte er sich mit dem McLaren-Duo Lewis Hamilton und Jenson Button ein Fernduell, denn beide Briten wechselten je drei Mal Reifen. Vettel übernahm in Runde 24 die Führung und kontrollierte das Rennen bis zu seinem zweiten Boxenbesuch in Umlauf 31. Nach den Reifenwechseln seiner direkten Gegner lag er ab Runde 40 zunächst wieder in Front. Während die Reifen des Deutschen zusehends nachließen, kam Hamilton auf frischen Pneus immer stärker auf und ging in Runde 52 schließlich am Red Bull vorbei. Mark Webber startete von Platz 18 als einer von wenigen auf den härteren Reifen. Bis zu seinem ersten Boxenstopp verzeichnete er gegen Gegner auf den weicheren Pneus deshalb kaum Platzgewinne. Nachdem er bei seinen drei Stopps jeweils die weichere Variante aufziehen ließ, marschierte der Australier jedoch unaufhaltsam durchs Feld. In der Schlussphase legte er sich den drittplatzierten Jenson Button zurecht und ging in der vorletzten Runde am Briten vorbei. Von Startplatz 18 kommend, lag Webber im Ziel als Dritter nur sieben Sekunden hinter dem aus Reihe eins gestarteten Sieger Lewis Hamilton.

    Lotus Renault GP

    Vitaly Petrov holte als Neunter zum zweiten Mal in dieser Saison WM-Punkte. Von Startplatz zehn fuhr der Russe ein aggressives Zweistopp-Rennen und verbesserte sich bis ins Ziel um eine Position. Nick Heidfeld ging nach Pech im Qualifying nur als 16. ins Rennen. Der Deutsche setzte ebenfalls auf zwei Reifenwechsel, gewann vier Positionen und blieb als Zwölfter nur um zehn Sekunden außerhalb der Punkteränge. Eine Kollision mit dem Force India von Paul di Resta in der letzten Runde kostete ihn eine weitere Platzverbesserung.

    Team Lotus

    Team Lotus zeigte in China die bisher stärkste Renn-Darbietung und kämpfte auf Augenhöhe mit Williams und Sauber. Heikki Kovalainen startete als 19., Teamkollege Jarno Trulli als 20. Beide verfolgten eine Zweistopp-Strategie und liefen auf den Rängen 16 und 19 ein. Dabei gingen beide Piloten das Tempo von Pastor Maldonado (Williams) und Sergio Perez (Sauber) mit. In der Schlussphase rang Heikki den Mexikaner Perez nieder und beendete das Rennen mit nur einer Runde Rückstand auf Sieger Lewis Hamilton.

    Renault Sport F1 Einsatzleiter Rémi Taffin analysiert das Rennwochenende in Malaysia

    Das war kein einfaches Rennen für unsere Partnerteams. Aus Sicht von RSF1 sind wir mit den Ergebnissen aber sehr zufrieden. Zum ersten Mal in dieser Saison sind alle unsere Partner im Ziel, wir haben erneut zwei Autos auf dem Podest und ein weiteres in den Punkterängen. Und wir haben mit Sebastian Vettel und Red Bull Racing die Führung in beiden WM-Wertungen verteidigt.

    Red Bull Racing setzte die Serie von Podestplatzierungen fort. Sebastian Vettel startete nicht schlecht, aber wir wussten, dass er es ohne den Zusatzschub durch die Energierückgewinnung KERS schwer haben würde, die beiden McLaren hinter sich zu halten. In diesem Punkt möchten wir RBR in den kommenden Wochen besonders unterstützen. Platz zwei ist für Sebastian immer noch ein starkes Ergebnis – er hat viele Punkte gesammelt und führt weiter klar die WM an. Mark Webber war für mich der Mann des Rennens. Er fuhr jede Runde wie im Qualifying. Bis auf Platz drei vorzustoßen und am Ende nur sieben Sekunden hinter dem Sieger einzulaufen, ist eine fantastische Leistung.

    Lotus Renault GP hat erneut Punkte gesammelt. Auch wenn der China-Grand Prix für sie schwieriger verlief als die ersten beiden Läufe, sind die Plätze neun und zwölf angesichts der Qualifying-Probleme eine gute Ausbeute. Bei Vitaly Petrov klappte am Samstag in Q2 die Luftzufuhr zum Motor nicht mehr, deshalb ging der Motor aus. Wir wissen, dass wir einige Arbeit vor uns haben und müssen bei RSF1 jetzt sicherstellen, dass diese Schwierigkeiten nicht noch einmal auftreten. Insgesamt steht das Team vor einer erfolgreichen Saison.

    Nicht zuletzt möchten wir unserem jüngsten Partner, dem Team Lotus, gratulieren. Sie haben in Shanghai ihre erste doppelte Zielankunft erreicht und zu einigen Rennställen aus Mittelfeld aufgeschlossen. Diese Mannschaft ist genauso ehrgeizig wie wir – deshalb glauben wir daran, dass Team Lotus aus dem T128 im Lauf der Saison noch viel mehr herausholen wird.
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  2. #22
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    Standard GP Türkei

    Sechs Autos mit RS27-Motor im Ziel, vier in den Punkten

    Doppelsieg für den Renault RS27 beim Grossen Preis der Türkei

    Zwei Piloten mit dem Renault RS27-Triebwerk im Heck ihrer Boliden lagen im Großen Preis der Türkei ganz vorn: Sebastian Vettel gewann in Istanbul von Mark Webber im zweiten Red Bull-Renault. Zudem holten Nick Heidfeld auf Platz sieben und Vitaly Petrov als Achter WM-Punkte für Lotus Renault GP.

    Sebastian Vettel legte von der Pole Position einen perfekten Start hin und dominierte das Rennen in jeder Phase. Sein Teamkollege Mark Webber kämpfte lange mit Fernando Alonso um den zweiten Platz auf dem Treppchen. Sieben Runden vor Schluss überholte er den Ferrari-Piloten mit einem entschlossenen Manöver und sicherte so den Doppelsieg für Red Bull-Renault. Webber fuhr zudem die schnellste Rennrunde.

    Lotus Renault GP holte erstmals mit beiden Piloten WM-Zähler: Nick Heidfeld und Vitaly Petrov gelangen die Plätze sieben und acht. Damit brachte Renault Sport F1 vier Autos mit dem RS27-V8 in die Top-Ten und erzielte in der Türkei insgesamt 53 WM-Punkte. Team Lotus brachte zum zweiten Mal in dieser Saison beide T128 ins Ziel – Jarno Trulli wurde 18. vor Teamkollege Heikki Kovalainen.

    Alle sechs mit dem Renault RS27 ausgerüsteten Boliden im Ziel, erneut zwei auf dem Podest – auf dem Istanbul Park Circuit verzeichnete Renault Sport F1 eine exzellente Bilanz. Insgesamt haben Fahrzeuge mit dem RS27 im Heck in den ersten vier Saisonrennen 190 WM-Zähler gesammelt. Der Sieg von Sebastian Vettel und Red Bull-Racing war 133. für einen Renault Motor in der Formel 1.

    Rennstenogramm Team für Team:

    Red Bull Racing

    Der Große Preis der Türkei begann für das Team alles andere als optimal. Im ersten freien Training rutsche Sebastian Vettel bei strömendem Regen von der Strecke und schlug heftig in die Leitplanken ein. Der RB7 war so stark beschädigt, dass der Weltmeister das zweite Freitagstraining auslassen musste und zum Zuschauen verurteilt war.

    Mark Webber drehte im nassen Vormittagstraining nur fünf Runden, am trockenen Nachmittag immerhin 31. Die RS27-Trainingsmotoren des Teams spulten mit einer Laufleistung von zusammen nur 215 Kilometern eine sehr geringe Distanz ab.

    Für den Samstag wechselte das Team planmäßig auf die bereits im China-Grand Prix verwendeten Rennmotoren. Mit diesem RS27 fuhr Sebastian Vettel souverän die Pole Position heraus: Eine fliegende Runde im dritten Qualifying-Abschnitt genügte dem Deutschen – seine Zeit von 1.25,049 min war so überlegen, dass er sich sogar den Luxus leistete, noch vor dem offiziellen Ende es Zeitfahrens aus seinem RB7 auszusteigen. Die vierte Pole Position im vierten Rennen versilberte Teamkollege Mark Webber, der seinen Red Bull ebenfalls in Startreihe eins platzierte.

    Nach perfektem Start dominierte Vettel das 58-Runden-Rennen und siegte 8,8 Sekunden vor seinem Teamkollegen. Der erste Doppelsieg des Jahres ist zugleich der 18. Triumph für das Paket Red Bull-Renault. Sebastian Vettel führt die Fahrerwertung mit deutlichem Vorsprung an, Mark Webber konnte sich durch die 18 Punkte aus Istanbul auf Rang drei der Tabelle vorschieben und liegt nur noch vier Zähler hinter Lewis Hamilton.

    Lotus Renault GP

    Mit weiteren zehn WM-Punkten festigte das Team in der Türkei den vierten Rang in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Nach dem schwierigen China-Grand Prix arbeiteten der Rennstall in Enstone und Renault Sport F1 in Viry-Châtillon intensiv an Verbesserungen. Im Freitagstraining absolvierten die beiden R31 zusammen 488 Kilometer. Am Samstag schafften beide Piloten den Einzug in Q3, wo Vitaly Petrov mit Rang sieben seinen vierten Top-Ten-Startplatz in Folge sicherstellte. Nick Heidfeld erreichte Startplatz neun. Das Team entschied sich für eine aggressive Rennstrategie. Mit Erfolg: Heidfeld gewann zwei Positionen und lag im Ziel als Siebter nur eine Sekunde hinter Jenson Button. Der vom Start bis ins Ziel in viele Zweikämpfe verstrickte Petrov erkämpfte sich in der letzten Runde den achten Rang durch ein Überhol*manöver gegen Sebastian Buemi.

    Team Lotus

    Mit einer nahezu fehlerfreien Leistung setzte Team Lotus seinen Aufwärtstrend Richtung Mittelfeld fort. Im ersten Training pilotierte Karun Chandhok den T128 von Heikki Kovalainen, doch wegen des strömenden Regens drehten er und Jarno Trulli zusammen nur sechs Runden. Am trockenen Nachmittag arbeitete das Team sein geplantes Programm ab. Nach zusammen 473 Trainings*kilometern wurde für den Samstag auf die schon in China verwendeten Einsatzmotoren gewechselt. Im Qualifying rückte das Team in Q1 bis auf eine halbe Sekunde an Williams heran. Heikki Kovalainen holte Startplatz 18, Jarno Trulli trotz Problemen mit dem beweglichen Heckflügel DRS (für Drag Reduction System) Rang 19.

    Im Rennen setzten beide Piloten auf eine Drei-Stopp-Strategie. Am Auto von Kovalainen trat ein Hydraulikleck auf, welches die Funktion des DRS und des Differenzials beeinträchtigte. Trotzdem kam er noch auf Rang 19 hinter seinem Teamkollegen. Das Team belegt weiterhin Platz neun in der Konstrukteurs-Welt*meisterschaft.

    Renault Sport F1 Einsatzleiter Rémi Taffin analysiert das Rennwochenende in Malaysia

    Für uns bei Renault Sport F1 endete der Türkei-Grand Prix mit dem bislang besten Saisonergebnis: Alle Autos mit dem RS27-V8 kamen ins Ziel, vier in die Punkte und zwei davon auf die Plätze eins und zwei. Auch in diesem Rennen haben wir mehr WM-Zähler geholt als jeder andere Motorenhersteller – zum dritten Mal in vier Grands Prix. Noch wichtiger: Wir dürfen stolz sein auf die Zuverlässigkeit und die Performance unseres Motors, mit dem alle drei Partnerteams diese beachtlichen Ergebnisse erzielen. Ich bewerte es außerdem sehr positiv, dass alle vier Autos, in denen das Energierückgewinnungs-Sysytem KERS installiert ist, dieses auch einsetzen konnten. Zum Überholen oder zur Verteidigung der eigenen Position war das gerade auf den Geraden des Istanbul Park Circuits von großer Bedeutung.

    Mit Sebastian Vettels Pole Position und dem ersten Doppelsieg der Saison erlebte Red Bull ein herausragendes Wochenende. Die Partnerschaft zwischen Red Bull Racing und Renault wird immer enger und erfolgreicher. Diese Top-Form wollen wir unbedingt beibehalten.

    Mit Lotus Renault GP haben wir sehr eng zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass sich die Probleme im Motorenumfeld, die in China auftraten, sich nicht wiederholen. Wir sind sehr glücklich, dass sich diese Arbeit in Form von maximaler Zuverlässigkeit und weiteren WM-Punkten für Vitaly Petrov und Nick Heidfeld auszahlte. Bei Nick gingen wir mit dem Benzinvorrat ziemlich aggressiv um, damit er Jenson Button noch Platz sechs abnehmen konnte. Leider ging dieser Plan wegen des Verkehrs nicht mehr ganz auf. Aber die Ränge sieben und acht sind immer noch eine gute Ausbeute.

    Team Lotus arbeitet sich weiter kontinuierlich an das Mittelfeld heran – auch wenn die Ergebnisse in Istanbul die Fortschritte dieses Rennstalls nicht widerspiegeln. Im Qualifying nur noch eine halbe Sekunde auf ein langjährig etabliertes Team zu verlieren, ist für so eine junge Mannschaft eine außergewöhnliche Leistung. Wir versuchen, das Team durch eine besonders gute Fahrbarkeit des Motors zu unterstützen. Es ist ermutigend zu sehen, dass sich dies nun auszahlt.
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  3. #23
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    Standard GP Spanien

    Renault RS27 fährt in Spanien zum vierten Sieg im fünften Saisonlauf

    Weltmeister Sebastian Vettel gewann im Red Bull-Renault den Großen Preis von Spanien auf dem Circuit de Catalunya. Mit Teamkollege Mark Webber auf Rang vier und Nick Heidfeld im R31 des Teams Lotus Renault GP erreichten zwei weitere Piloten mit Renault RS27-Triebwerken die Punkteränge.

    Mit der Power seines Renault RS27-V8 fuhr Red Bull Racing-Pilot Sebastian Vettel am vergangenen Sonntag zum Sieg beim Grand Prix von Spanien auf dem Circuit de Catalunya. Der 4,655 Kilometer lange Kurs vor den Toren Barcelonas stellt vielfältige Anforderungen an die Triebwerke. In den lang gezogenen Kurven im hinteren Teil der Runde ist eine ausgeprägte Fahrbarkeit und gutes Ansprechverhalten gefragt. Die lange Start-Ziel-Gerade hingegen verlangt nach Beschleunigungsvermögen und maximaler Leistung. Vettel konnte die Qualitäten seines Motors optimal einsetzen und sicherte sich seinen zweiten Sieg in Folge sowie den insgesamt vierten in fünf Saisonrennen.

    Zuverlässigkeit und Performance des RS27 verhalfen Vettels Teamkollegen Mark Webber zum vierten Platz. Lotus Renault GP-Pilot Nick Heidfeld arbeitete sich vom letzten Startplatz bis auf Rang acht nach vorne. Vitaly Petrov im zweiten Lotus Renault GP verpasste als Elfter die Punkteränge nur knapp.

    Jarno Trulli erreichte Platz 18, sein Team Lotus-Stallgefährte Heikki Kovalainen rutschte in der 52. Runde von der Strecke und schied aus.

    Red Bull Racing-Renault führt damit die Konstrukteurswertung weiter souverän an, Sebastian Vettel baute seinen Vorsprung auf McLaren-Pilot Lewis Hamilton in der Fahrer-WM aus. Der Sieg beim Grand Prix von Spanien 2011 war der insgesamt 134. von Renault in der Formel 1. In den fünf bisherigen Saisonläufen sammelte der RS27-V8 bereits 231 WM-Punkte.

    Rennstenogramm Team für Team:

    Red Bull Racing

    Schon in den beiden Freitagstrainings zeigte Mark Webber mit zwei Bestzeiten das Potenzial des RB7 in Barcelona auf. Sebastian Vettel belegte in den Sessions die Plätze zwei und drei. Im dritten freien Training lagen erneut beide Red Bull-Renault vorne. Vettel stellte dieses Ergebnis allerdings erst in letzter Sekunde sicher. Wegen eines Elektrik-Problems im Motorumfeld konnte er nur sechs Runden fahren – die letzte davon reichte zur Bestzeit. Im Qualifying erzielte Webber seine erste Pole Position der Saison, direkt vor Sebastian Vettel. Beim Start ins Rennen büßte der Australier seinen Spitzenplatz jedoch sofort ein, als Fernando Alonso und Teamkollege Vettel vorbeizogen. Den Sieg machten letztlich Vettel und Lewis Hamilton im McLaren unter sich aus, wobei der deutsche Weltmeister in den letzten Runden den immensen Druck des Briten parierte. Mark Webber hielt Tuchfühlung zur Spitzengruppe und schnappte Alonso im Zuge der vierten und letzten Boxenstopp-Runde den vierten Platz weg. Sebastian Vettel führt die Weltmeisterschaft mit 118 Punkten an, Mark Webber ist Dritter mit 67 Zählern.

    Lotus Renault GP

    Am ersten Trainingstag gelangen Nick Heidfeld im R31 zwei Top-Ten-Platzierungen. Vitaly Petrov wurde durch ein kleineres KERS-Problem behindert und erreichte die Plätze elf und zwölf. Im dritten Training erlebte Heidfeld einen dramatischen Moment, als Flammen aus seinem R31 schlugen. Als Ursache des Feuers machte das Team ein großes Loch im ersten rechten Aufpuffrohr aus – die austretenden heißen Abgase hatten die Verkleidung entzündet. Da der Schaden nicht rechtzeitig repariert werden konnte, verpasste Heidfeld das Qualifying. Als Vorsichtsmaßnahme wechselte Lotus Renault GP für das Rennen zurück auf jenen RS27-Motor, den der Deutsche bereits in China und in der Türkei gefahren hatte. Vitaly Petrov zeigte eine sehr starke Qualifying-Leistung: Mit Startplatz sechs egalisierte er sein bis dahin bestes Qualifying-Ergebnis in der Formel 1. Im Rennen machte der als Letzter gestartete Nick Heidfeld aus der Not eine Tugend. Da sein Reifenkontingent fürs Qualifying unbenutzt geblieben war, konnte er in jedem Stint einen ganz frischen Reifensatz verwenden. Der Deutsche fuhr damit bis auf Rang acht nach vorn und hätte mit einigen Runden mehr vermutlich noch die vor ihm fahrenden Nico Rosberg und Michael Schumacher abgefangen. Petrov blieb als Elfter außerhalb der Punkteränge. Das Team verteidigte in Spanien Platz vier in der Konstrukteurs-Wertung und steht nun bei 46 Punkten. Nick Heidfeld ist mit 25 Zählern Siebter der Fahrerwertung, Vitaly Petrov mit 21 Punkten Neunter.

    Team Lotus

    Team Lotus brachte ein umfangreiches Aerodynamikpaket mit zum Circuit de Catalunya und erzielte damit erneut starke Fortschritte. Heikki Kovalainen gelang mit Startplatz 15 eine Wiederholung des bislang besten Ergebnisses des jungen Teams, Jarno Trulli wurde im Qualifying 16. Beide Piloten bestätigten die Pace während des Rennens, das für Kovalainen allerdings vorzeitig endete, als der Finne in Runde 52 die Linie verpasste und in die Leitplanken ausgangs Turn 4 rutschte. Jarno Trulli konnte die Rundenzeiten des Mittelfeldes mitgehen und setzte auf eine Dreistopp-Strategie, wurde wegen eines gebrochenen Auspuffs aber letztlich nur 18.

    Renault Sport F1 Einsatzleiter Rémi Taffin analysiert das Rennwochenende in Malaysia

    Wir gratulieren Sebastian Vettel zu einem weiteren großartigen Erfolg. Er hat der Partnerschaft Red Bull Racing und Renault Sport F1 in fünf Rennen den vierten Sieg beschert. Sebastian und sein Team haben ihre Führung in beiden WM-Wertungen ausgebaut – für Red Bull und Renault war das ein guter Tag.

    Nick Heidfeld hat mit einer tollen Leistung ebenfalls Punkte mit dem RS27-V8 geholt. Nach dem verpassten Qualifying noch Achter zu werden, ist großartig. Wir haben ihm so viel Motorleistung wie möglich freigegeben und ihn so schwer betankt, wie es ohne Einbuße an der Gesamtperformance möglich war. Unsere Rechnung ging auf, Nick hat den Plan perfekt umgesetzt und hätte fast noch einen weiteren Platz gewonnen. Das Rennen von Vitaly Petrov verlief mühsamer. Er musste drei seiner vier Stints mit gebrauchten Reifen beginnen. Auch deshalb verpasste er als Elfter knapp die WM-Punkte.

    Das Team Lotus profitierte von der ausgezeichneten Fahrbarkeit des Renault RS27 und ihrem eigenen Aerodynamik-Upgrade. Sie rücken immer näher ans Mittelfeld heran, besonders Jarno Trulli demonstrierte dies in der Anfangsphase mit guten Rundenzeiten. Im weiteren Rennverlauf stellten sich ein paar Probleme ein, doch das Potenzial des T128 war klar ersichtlich. Wir haben viele Daten gesammelt, die uns dabei helfen werden, das Gesamtpaket in den kommenden Grands Prix noch weiter zu verbessern.

    Die aktuelle Erfolgsbilanz von Renault in der Formel 1:

    134 Siege, 180 Pole Positions, 253 Podestplätze
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  4. #24
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    Standard GP Monaco

    Fünfter Sieg im sechsten Saisonlauf: Renault RS27 holt in Monte Carlo den Jackpot

    Red Bull Racing-Pilot Sebastian Vettel behielt in einem ereignisreichen Grand Prix von Monaco einen kühlen Kopf und sicherte sich dank der Power seines Renault RS27-V8 seinen fünften Sieg im sechsten Rennen und baute damit seinen Vorsprung in der Fahrer-WM weiter aus.

    Der winklige 3,340 Kilometer lange Stadtkurs durch das monegassische Fürstentum verlangt von den Formel 1-Motoren ein spontanes Ansprechverhalten und eine gute Fahrbarkeit über den gesamten Drehzahlbereich, denn die Fahrer müssen pro Runde mehrfach aus sehr niedrigen Drehzahlbereichen herausbeschleunigen. In einem von mehreren Zwischenfällen gekennzeichneten Rennen mit zwei Safety-Car-Phasen und einer Roten Flagge zeigte Sebastian Vettel keine Nerven und sicherte den ersten Monaco-Sieg seiner Karriere. Vorjahressieger Mark Webber im zweiten Red Bull Racing belegte Rang vier.

    Nick Heidfeld erreichte nach einer starken Vorstellung den achten Rang und festigte mit den vier WM-Punkten den vierten Rang von Lotus Renault GP in der Konstrukteurswertung. Vitaly Petrov wurde in der 69. Runde in einen Unfall verwickelt. Untersuchungen im Krankenhaus ergaben, dass der Russe glücklicherweise keine ernsthaften Verletzungen davongetragen hat.

    Team Lotus bot erneut eine gute Vorstellung und kam auf die Plätze 13 (Jarno Trulli) und 14 (Heikki Kovalainen).

    Nach sechs von 19 Saisonläufen führt Sebastian Vettel die Fahrerwertung mit 143 Punkten an. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Lewis Hamilton beträgt 58 Punkte. In der Konstrukteurs-WM belegt Red Bull mit 222 Zählern den ersten Platz vor McLaren mit 161 Punkten. Der Erfolg in Monte Carlo war der 135. Formel 1-Sieg für einen Renault Motor.

    Rennstenogramm Team für Team:

    Red Bull Racing

    Am Samstag nutzte Sebastian Vettel die Power seines Renault RS27-V8 für seine fünfte Pole Position der Saison. Ein dramatischer Rennverlauf mit insgesamt zwei Safety-Car-Phasen ließen den Deutschen auf eine Ein-Stopp-Strategie wechseln. Auf in der Schlussphase deutlich nachlassenden Reifen hielt „Super-Seb“ den heftigen Angriffen seines Verfolgers Fernando Alonso im Ferrari stand. Nach dem Rennabbruch per Roter Flagge durften Vettel und seine Konkurrenten noch einmal die Reifen wechseln. Nach dem Neustart verteidigte der amtierende Weltmeister seine Führung bis ins Ziel. Mark Webber büßte unmittelbar beim Start eine Position ein. Ein nicht optimal ausgeführter Boxenstopp ließ den Australier sogar bis auf den 14. Platz zurückfallen. Den Einsatz des Safety Cars konnte er aber zu seinen Gunsten nutzen und sich wieder in die Top Ten einreihen. Unmittelbar vor der Rennunterbrechung hatte Webber den Force India-Piloten Adrian Sutil von der fünften Position verdrängt. Beim Restart beschleunigte ihn sein Renault RS27 am Sauber von Kamui Kobayashi vorbei auf den vierten Platz. In der Fahrer-WM führt Vettel, Webber belegt Rang drei.

    Lotus Renault GP

    Das Qualifying verlief für das Team Lotus Renault GP schlichtweg enttäuschend, denn beide Fahrer verpassten die Top Ten. Vitaly Petrov ging von Position elf ins Rennen, Nick Heidfeld startete als 16. Das Rennen des Russen endete aufgrund des Unfalls, der zum Rennabbruch führte. Vitaly wurde in den Abflug von Toro Rosso-Pilot Jaime Alguersuari verwickelt und schlug in die Streckenbegrenzung ein. Als Vorsichtsmaßnahme wurde er ins Krankenhaus überwiesen. Das Team gab aber bereits kurz danach Entwarnung und bestätigte, dass Vitaly keine ernsthaften Verletzungen davongetragen hat. Nick holte als Achter weitere vier WM-Punkte. Lotus Renault GP baute damit Rang vier in der Konstrukteurs-WM weiter aus.

    Team Lotus

    Team Lotus zählte während der Freien Trainings am Donnerstag zweifellos zu den fleißigsten Rennställen. Heikki Kovalainen und Jarno Trulli spulten gemeinsam rund 465 Kilometer ab. Im dritten Training am Samstagvormittag stimmten die beiden vor allem die Fahrbarkeit des Renault RS27 nach ihren Wünschen ab und äußerten sich anschließend vor allem über das Verhalten des Motors in den langsamen Ecken sehr zufrieden. Den Sprung in den zweiten Qualifying-Durchgang verpassten beide nur um wenige Zehntel. So startete Heikki von Rang 18, Jarno unmittelbar dahinter. Dank einer Zwei-Stopp-Strategie verbesserte sich das Team Lotus-Duo im Rennen bis auf die Positionen 13 (Jarno) und 14 (Heikki).

    Renault Sport F1 Einsatzleiter Rémi Taffin analysiert das Rennwochenende in Monaco

    Das Allerwichtigste ist natürlich, dass es Vitaly nach seinem Unfall gut geht. Das war ein heftiger Einschlag und wir waren alle beruhigt, als wir hörten, dass ihm nichts passiert ist.

    Meine Glückwünsche gehen an Sebastian für seinen ersten Sieg in Monaco, den zweiten in Folge im Fürstentum für Renault. Der Kurs in Monaco verlangt unseren Ingenieuren sehr viel ab, denn die Fahrbarkeit und das Mapping des Motors sind der Schlüssel zum Erfolg auf diesem winkligen Kurs. Der Sieg ist daher ein Verdienst unserer Mitarbeiter in Viry-Châtillon und unserer starken Partnerschaft mit Red Bull Racing. In puncto Strategie lief nicht alles glatt, aber Sebastian zeigte eine grandiose Leistung, hielt Fernando Alonso hinter sich und fuhr nach dem Restart souverän ins Ziel. Mark Webber krönte seine starke Leistung mit dem vierten Rang. Ein wirklich sehr gutes Ergebnis nach seinen Problemen beim Boxenstopp. Überholen ist in Monaco alles andere als einfach, aber Mark machte das großartig.

    Team Lotus zeigt weiterhin gute Fortschritte und brachte erneut beide Wagen ins Ziel – und das auf einer Strecke, auf der Ausfälle durchaus an der Tagesordnung sind. Wir sind mit der Entwicklung dieser Partnerschaft sehr zufrieden und hoffen, dass wir dem Team dabei helfen können, seine Ziele zu erreichen.

    Die aktuelle Erfolgsbilanz von Renault* in der Formel 1

    135 Siege, 182 Pole Positions, 265 Podestplätze

    *inklusive der Playlife, Supertec und Mecachrome genannten Triebwerke
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  5. #25
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    Standard GP Montreal

    Vettel und Webber holen mit Renault Plätze zwei und drei

    Heftige Regenfälle, fünf Safety Car-Phasen und eine zweistündige Rennunterbrechung: Der Grand Prix von Kanada am vergangenen Sonntag geht als einer der ereignisreichsten Formel 1-Läufe in die Geschichte ein. Trotz der chaotischen Umstände feierte Renault Sport F1 mit den beiden Red Bull Racing-Teamkollegen Sebastian Vettel und Mark Webber auf den Rängen zwei und drei ein sehr erfolgreiches Wochenende. Mit dem Lotus Renault GP R31 von Vitaly Petrov auf Rang fünf erreichte ein weiterer vom Renault RS27-V8 befeuerter Monoposto die Punkteränge.

    Der Weltmeister verlässt Montreal mit einem weinenden und einem lachenden Auge: Unmittelbar nach der Zieldurchfahrt konnte Sebastian Vettel seine Enttäuschung nur schwer verbergen. Der junge Heppenheimer behielt während der insgesamt viereinhalb Stunden des Grand Prix von Kanada über lange Zeit einen kühlen Kopf und führte das Rennen an. Erst in der letzten Runde kam er nach einem Verbremser kurz von der trockenen Ideallinie ab und verlor so wertvolle Sekunden. Verfolger Jenson Button im McLaren nutzte die Unachtsamkeit seines Kontrahenten und schnappte ihm den sicher geglaubten Sieg noch weg. Bereits nach kurzer Zeit verflog bei Vettel aber der Ärger über seinen Fehler und es überwog die Freude über Rang zwei vor seinem Teamkollegen Mark Webber.

    Vitaly Petrov fuhr mit seinem Lotus Renault GP auf den fünften Rang, sein Stallgefährte Nick Heidfeld schied in der 55. von 70 Runden nach einer Kollision aus. Team Lotus-Pilot Jarno Trulli beendete das Rennen auf Platz 17, Heikki Kovalainen im zweiten der klassisch racing-green lackierten Rennwagen musste mit technischem Defekt vorzeitig aufgeben.

    Nach sieben von 19 Saisonläufen führt Sebastian Vettel die Fahrerwertung weiter souverän vor Jenson Button an, dem neuen Zweitplazierten. In der Konstrukteurs-WM belegt Red Bull mit 255 Zählern den ersten Platz vor McLaren mit 186 Punkten. Lotus Renault GP behauptet unverändert Rang vier.

    Rennstenogramm Team für Team:

    Red Bull Racing

    Am Samstag sicherte sich Sebastian Vettel seine sechste Pole Position der Saison und die siebte für den Renault RS27-V8 im siebten Saisonlauf. Seine Zeit lag mehr als zwei Sekunden unter der Qualifkations-Bestmarke des Vorjahres. Es war die 21. Pole in der Karriere des jungen Deutschen, die insgesamt 183. für Renault und die 27. für die Partnerschaft von Red Bull und Renault. Trotz der zum Teil chaotischen Umstände kontrollierte Vettel das Renngeschehen über weite Strecken, bis ihm kurz vor der Ziellinie der entscheidende Fehler unterlief, der ihn den Sieg kostete. Dank des Ausfalls seiner bislang härtesten Konkurrenten Lewis Hamilton (McLaren) und Fernando (Alonso) konnte der Deutsche seinee Führung in der Fahrerwertung dennoch ausbauen. Sein Vorsprung auf Button, der dank seines Kanada-Erfolgs neuer Zweitplatzierter ist, beträgt 60 Punkte. Mark Webber musste in Montreal zunächst einen Rückschlag wegstecken. Unmittelbar nach der ersten Safety Car-Phase fiel er nach einer Kollision mit Hamilton bis auf den 14. Platz zurück. Bis zum Start des vierten Safety Car-Einsatzes hatte er sich wieder in die Top Ten gekämpft. In der 51. Runde wechselte der Australier auf Slicks und startete die finales Phase seiner Aufholjagd. Diese wurde drei Runden vor Schluss belohnt, als er Rekord-Weltmeister Michael Schumacher von Rang drei verdrängen konnte und zum dritten Mal in dieser Saison einen Podestplatz erreichte.

    Lotus Renault GP

    Mit Nick Heidfeld auf Rang neun und Vitaly Petrov als Zehntplazierten qualifizierten sich beide Lotus Renault GP-Piloten unter den Top Ten. Heidfeld musste sein Rennen in der 55. von 70 Runden beenden: Nach einer Kollision mit Kamui Kobayashi (Sauber) verfing sich sein Frontflügel unter der Vorderachse und er rutschte in die Leitplanken. Petrov markierte die drittschnellste Rennrunde, beendete das Rennen auf Rang fünf und verbesserte sich in der Fahrer-WM auf den siebten Platz.

    Team Lotus

    Nur um eine halbe Sekunde verpasste Team Lotus den Sprung in die zweite Qualifying-Runde. Heikki Kovalainens Rennen endete in der 36. Runde, als der Finne seinen T128 mit einem Schaden am Antriebsstrang abstellen musste. Jarno Trulli verlor nach seinem ersten Boxenstopp einige Positionen, lieferte anschließend aber eine starke fahrerische Leistung ab. Obwohl ihm beim zweiten Boxenstopp der vordere Schwingungsdämpfer in den Fußraum seines Cockpits fiel und anschließend in der Kürze der Zeit nicht entfernt werden konnte, erreichte er den 17. Platz.

    Analyse des Rennwochenendes in Montreal

    Der Grand Prix von Kanada stellt allein wegen seines Strecken-Layouts immer eine große Herausforderung für die Motoren dar. Rund ein Viertel des 4,361 Kilometer langen Kurses besteht aus einer einzigen Gerade. Auf der anderen Seite gibt es viele enge Kurven. Herausragende Beschleunigung und maximale Leistung bei Höchstdrehzahl genießen daher eine ebenso große Bedeutung wie eine gute Fahrbarkeit bei niedrigeren Touren. Zwei Motoren auf dem Podium und ein weiterer unter den ersten Fünf ist vor diesem Hintergrund eine bemerkenswerte Leistung.

    Der Regen hatte natürlich großen Einfluss auf das Motorenmanagement. Wir entschieden uns für „softere“ Mappings, um den Fahrern beim Beschleunigen aus den engen Kurven auf dem rutschigen Untergrund ein etwas sanfteres Ansprechverhalten zu garantieren. Außerdem mussten wir angesichts der ständig sich ändernden Rundenzeiten, den häufigen Boxenstopps und den zahlreichen Safety Car-Phasen den Verbrauch der Motoren genauestens im Auge behalten. Umso zufriedener dürfen wir mit unserem Ergebnis sein.

    Unsere Glückwünsche gelten Red Bull Racing für die sehr gute Einschätzung der Verhältnisse. Schade, dass sie den Sieg letztlich so knapp verpasst haben. Aber Sebastian Vetter behauptet nach wie vor seine souveräne WM-Führung. Lotus Renault GP verteidigt den vierten Platz in der Konstrukteurs-WM und bewies, dass sie ihre starke Form wiedergefunden haben. Team Lotus zeigte an diesem Wochenende weitere Fortschritte. Wir sind sehr zufrieden damit, wie sich diese Partnerschaft entwickelt.

    Wir hoffen, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern unsere gute Form beim nächsten Lauf in Valencia fortsetzen können. Der Kurs durch die Hafenanlage weist einige Ähnlichkeiten mit der Strecke in Montreal auf. Auch dort gibt es dank der Kombination aus engen Kurven und Hochgeschwindigkeits-Abschnitten einen Mix aus heftigen Bremsmanövern und anschließenden starken Beschleunigungsvorgängen.

    Die aktuelle Erfolgsbilanz von Renault* in der Formel 1

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  6. #26
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    Standard GP Valencia

    VETTEL SEGELT IM JACHTHAFEN VON VALENCIA ZUM SECHSTEN SAISONSIEG

    Pole Position und Sieg für Weltmeister Sebastian Vettel und erneut zwei Renault RS27-Triebwerke auf dem Podest: Beim Großen Preis von Europa auf dem Valencia Street Circuit setzte die Erfolgsgemeinschaft Red Bull Racing und Renault ihre Serie überzeugend fort.

    Sebastian Vettel holte im Red Bull RB7-Renault seinen sechsten Sieg im achten Saisonlauf. Im Ziel lag er mehr als zehn Sekunden vor dem Zweitplatzierten, Fernando Alonso im Ferrari. Nach der Pole Position am Samstag sicherte sich der Weltmeister gegen Rennende auch noch die schnellste Runde – und das auf der härteren der beiden verfügbaren Reifenmischungen.

    Vettels Teamkollege Mark Webber kam auf Rang drei. Für das Team Lotus Renault GP holte Nick Heidfeld als Zehnter einen WM-Punkt, Vitaly Petrov wurde 15. Das ebenfalls von Renault ausgerüstete Team Lotus brachte mit Heikki Kovalainen und Jarno Trulli auf den Rängen 19 und 20 erneut beide Autos ins Ziel.

    Sebastian Vettel baute mit dem Valencia-Sieg seine WM-Führung aus. Er liegt jetzt mit 186 Zählern deutlich vor Mark Webber und Jenson Button mit je 109 Punkten. In der Konstrukteurs-Wertung führt Red Bull Racing-Renault mit 295 Punkten vor McLaren mit 206.

    Rennstenogramm Team für Team:

    Red Bull Racing

    Die momentane Überlegenheit von Red Bull-Renault im Qualifying hatte auch in Valencia Bestand. Sebastian Vettel und Mark Webber starteten aus der ersten Reihe. Im Rennen fuhr Sebastian bis zum ersten Boxenstopp bereits einen Vorsprung von drei Sekunden heraus und geriet im weiteren Rennverlauf nie in Gefahr, die Führung zu verlieren. Im Ziel betrug der Vorsprung des Weltmeisters mehr als zehn Sekunden. Nach seinem dritten Stopp fuhr Sebastian auf den härteren Reifen sogar noch die schnellste Rennrunde. Es ist Vettels insgesamt 16. Grand Prix-Sieg und der 136. für Renault-Motoren in der Formel 1.

    Mark Webber behauptete den zweiten Platz bis zur 21. Runde, als Fernando Alonso ihn überholte. Der Australier eroberte die Position nach der zweiten Boxenstopp-Runde zurück. Alonso schnappte sich Platz zwei letztlich durch ein anderes Timing der finalen Boxenstopps. Sebastian Vettel hat nun in der Fahrerwertung 77 Punkte Vorsprung auf Mark Webber und Jenson Button.

    Lotus Renault GP

    Nick Heidfeld sicherte sich im Qualifying den neunten Rang, während Vitaly Petrov die dritte Qualifikationsphase um lediglich drei Hundertstelsekunden verpasste. Vitaly fiel nach dem Start auf Position 15 zurück. Der starke Reifenverschleiß auf dem engen Kurs verhinderte einen Sprung nach vorne. Gegen Rennende wurde der Russe zudem noch durch ein Wasserleck beeinträchtigt. Nick fuhr im Rennen durchgehend in den Top Ten, absolvierte drei Boxenstopps und erreichte am Ende Platz zehn. Vitaly belegt in der Fahrerwertung den achten Platz, dicht gefolgt von Nick, der nur einen Punkt dahinter liegt. Das Team behauptet den vierten Platz in der Konstrukteurs-WM mit drei Punkten Vorsprung auf Mercedes GP.

    Team Lotus

    Team Lotus brachte bei sehr hohen Luft- und Asphalttemperaturen beide Autos ins Ziel. Das anglo-malaysische Team entschied sich für zwei unterschiedliche Boxenstopp-Strategien. Heikki Kovalainen war mit einer Dreistopp-, Jarno Trulli mit einer Zweistopp-Taktik unterwegs. Beide Fahrer konnten die Pace der Mittelfeld-Teams mitgehen und beendeten das Rennen mit einem komfortablen Vorsprung auf die beiden anderen „jungen“ Teams. Heikki sah als 19., Jarno als 20. die schwarz-weiß karierte Flagge. Damit brachte das Team Lotus zum vierten Mal in dieser Saison beide Autos ins Ziel.

    Renault Sport F1 Einsatzleiter Rémi Taffin analysiert das Rennwochenende in Valencia

    Der Europa-Grand Prix markiert einen weiteren großen Erfolg für die Paarung Red Bull Racing und Renault. Wir haben im achten Saisonrennen zum sechsten Mal gewonnen und bisher bei jedem Rennen zwei Renault Piloten auf das Siegerpodest gebracht. Seit dem Brasilien-Grand Prix 2010 stand bei jedem Lauf mindestens einer unserer Fahrer auf dem Podium. Außerdem freuen wir uns, dass es in Valencia mit Nick Heidfeld im Team Lotus Renault GP ein dritter Fahrer von uns in die Top Ten schaffte.

    Das Rennen auf dem Valencia Street Circuit beansprucht die Motoren überdurchschnittlich stark. Hier wechseln sich langsame und mittelschnelle Kurven mit Topspeed-Passagen ab. Deshalb werden die Triebwerke über das gesamte Drehzahlband gefordert. Sie müssen angenehm fahrbar sein und gleichzeitig hohe Spitzenleistung bieten. Angesichts dieser harten, widersprüchlichen Anforderungen ist die 100-prozentige Zuverlässigkeitsquote der Triebwerke von Renault Sport F1 umso höher zu bewerten.

    In unserem Hauptquartier in Viry-Châtillon bereiten wir uns jetzt auf den britischen Grand Prix vor, bei dem das geänderte Reglement zur Abgasnutzung in Kraft tritt. Dazu werden wir nicht einfach auf jene Motoren-Mappings zurückgehen, die wir in der Vergangenheit benutzt haben. Wir sammeln mit jedem Grand Prix neue Erfahrungen, die mit Sicherheit einfließen werden. Unser Ziel lautet natürlich, unsere Erfolgsserie auch unter geänderten Bedingungen nahtlos fortzusetzen.

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  7. #27
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    Standard GP Grossbritanien

    Zwei Renault RS27 auf dem Podest, Vettel baut WM-Führung aus

    Auch beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone kamen zwei Autos mit Renault RS27-Triebwerken aufs Podium. Sebastian Vettel wurde im Red Bull-Renault Zweiter, sein Teamkollege Mark Webber belegte den dritten Rang. Damit hat der Renault RS27-V8 in neun Saisonläufen bereits 16 Podestplätze errungen. Durch den achten Rang von Nick Heidfeld für Lotus Renault GP holten drei Boliden mit Renault Power WM-Punkte.

    Vitaly Petrov kam im zweiten R31 von Lotus Renault GP als Zwölfter ins Ziel und verfehlte die Punkteränge dabei nur um 1,5 Sekunden. Der dritte Partner von Renault Sport F1, das Team Lotus, musste einen Doppelausfall verzeichnen.

    Sebastian Vettel führt die Fahrer-Weltmeisterschaft jetzt mit einem Vorsprung von 80 Zählern vor Mark Webber an. Red Bull-Renault liegt in der Konstrukteurs-Wertung mit 328 Punkten deutlich vor McLaren mit 218. Lotus Renault rutschte in Silverstone auf Rang fünf ab und liegt drei Punkte hinter Mercedes.

    Rennstenogramm Team für Team:

    Red Bull Racing

    Red Bull Racing-Renault sicherte sich zum zweiten Mal in Folge die gesamte erste Startreihe. Mark Webber ging von der Pole Position ins Rennen, wurde beim Start jedoch vom Teamkollegen Sebastian Vettel ausbeschleunigt. Die anfangs feuchte Strecke trocknete rasch ab, sodass die ersten Boxenstopps recht früh erfolgten, um von Intermediates auf Slicks zu wechseln. Vettel hatte bis dahin bereits einen Vorsprung von sechs Sekunden herausgefahren und blieb nach dem Reifenwechsel in Führung. Beim zweiten Boxenstopp jedoch brach der hintere Wagenheber – die Verzögerung warf ihn hinter Fernando Alonso und Lewis Hamilton zurück. Durch einen vorgezogenen dritten Stopp schob sich Vettel an Hamilton vorbei, musste dann aber Rang zwei bis zur letzten Kurve gegen den vehement attackierenden Webber verteidigen. Der Australier hielt nach seinem verpatzten Start Alonso hinter sich und machte nach dem ersten Reifenwechsel Boden auf Vettel gut. Sein zweiter Stopp jedoch misslang, er musste Alonso noch in der Boxengasse passieren lassen. Nach dem dritten Reifenwechsel lag er hinter Hamilton auf Rang vier und jagte den Briten, der zu diesem Zeitpunkt bereits spritsparend fahren musste. Mit einem sehenswerten Manöver ging er vorbei und setzte den mit älteren Reifen fahrenden Vettel massiv unter Druck. Mit weniger als einer Sekunde Rückstand holte sich Webber schließlich seinen zweiten Podestplatz in Folge.

    Lotus Renault GP

    Mit den Startplätzen 14 für Vitaly Petrov und 16 für Nick Heidfeld endete das Qualifying für Lotus Renault GP enttäuschend. Bei teils nasser, teils fast trockener Strecke gewann Heidfeld in der Startphase drei Positionen und lag auf Platz 13 einen Rang vor seinem Teamkollegen. Nach intensiven Duellen mit beiden Sauber, beiden Toro Rosso und dem Mercedes von Michael Schumacher sicherte sich der Mönchengladbacher letztlich Platz acht, Petrov wurde Zwölfter. Heidfeld liegt mit 34 Punkten auf Platz acht der Fahrer-Wertung, Petrov ist mit 31 Zählern Neunter.

    Team Lotus

    Für Team Lotus begann das Rennwochenende viel versprechend, denn Heikki Kovalainen besiegte im Qualifying beide Toro Rosso und zog in Q2 ein. Der Finne startete als 17., musste seinen T128 aber schon nach zwei Runden wegen eines durch fehlerhafte Elektrik ausgelösten Getriebeproblems abstellen. Jarno Trulli hatte im Qualifying Pech mit dem Wetter, weil es direkt vor seinem zweiten Versuch zu regnen begann. Er ging als 21. ins Rennen und musste in Runde 10 wegen eines Öllecks aufgeben. Um Schäden am Triebwerk zu vermeiden, stellte er seinen Lotus umgehend neben der Stecke ab.

    Renault Sport F1 Einsatzleiter Rémi Taffin analysiert das Rennwochenende

    Silverstone gilt völlig zu Recht als Power-Strecke. Wegen der vier langen Geraden kommt es maßgeblich auf die Spitzenleistung der Triebwerke an. Zwei der Geraden folgen allerdings auf relativ langsame Kurven, deshalb haben wir immer auch eine gute Fahrbarkeit und Beschleunigung im Blick. Insgesamt dürfen wir aus Motorensicht mit zwei Podestplätzen zufrieden sein. Angesichts der vielen Diskussionen um die neuen Regeln haben Red Bull Racing und Renault Sport F1 eindrucksvoll unterstrichen, wie erfolgsorientiert beide Seiten diese Partnerschaft betreiben.

    Für Team Lotus verlief der Rennsonntag mit zwei Ausfällen sehr enttäuschend. Jarno Trulli stellte sein Auto wegen eines Öllecks ab. Als wir den sinkenden Öldruck bemerkten, baten wir ihn, gleich anzuhalten, um Folgeschäden am Triebwerk zu vermeiden. Außerdem können wir so besser die Ursache des Problems analysieren und sicherstellen, dass es sich nicht wiederholt. Die Nullrunde ist besonders ärgerlich, weil das Team immer stärker wirkt und Heikki Kovalainen am Samstag aus eigener Kraft Q2 erreichte.

    Bei Lotus Renault GP lief das Wochenende ebenfalls nicht nach Wunsch. Immerhin bewiesen beide Piloten im Rennen, dass die Grundschnelligkeit nach wie vorhanden ist, auch bei wechselhaften Bedingungen wie am Sonntag. Nick Heidfelds achter Platz ist mit Blick auf die Konstrukteurs-Wertung ausgesprochen wichtig, da Mercedes offenbar zulegt und das ganze Rennwochenende vor Lotus Renault GP lag.

    Bis zum nächsten Grand Prix liegt nun eine Menge Arbeit vor uns. Wir müssen voll konzentriert bleiben, um unseren Partnerteams die bestmöglichen Motoren und Services zu liefern.

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  8. #28
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    Standard GP Deutschland

    Renault Sport F1 steht auch am Nürburgring auf dem Podest

    Beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring setzte Renault Sport F1 die herausragende Serie von Podestplatzierungen fort: Mit Red Bull-Pilot Mark Webber erreichte auch im zehnten Saisonlauf ein Fahrer mit Renault Power das Treppchen. Der Australier wurde nach einem begeisternden Kampf um den Sieg Dritter hinter Lewis Hamilton und Fernando Alonso.

    Der amtierende Weltmeister und aktuelle WM-Führende Sebastian Vettel kam im Red Bull-Renault auf Platz vier, nachdem er in der letzten Runde durch einen schnelleren Reifenwechsel noch Felipe Massa überholte.

    Vitaly Petrov holte als Zehnter erneut Punkte für Lotus Renault GP. Sein Teamkollege Nick Heidfeld musste seinen R31 in der zehnten Runde nach einem Unfall abstellen – der Mönchengladbacher war von Toro Rosso-Pilot Sébastien Buemi bei einem Überholmanöver neben die Strecke gedrängt worden. Das Team Lotus brachte in der Eifel beide Autos ins Ziel. Heikki Kovalainen wurde 16., der Inder Karun Chandhok beendete seinen ersten Einsatz für den Rennstall auf Rang 20.

    In der Fahrerwertung bleibt der Vorsprung von Sebastian Vettel fast unverändert. Der Heppenheimer führt mit jetzt 216 Punkten vor Teamkollege Mark Webber mit 139. Nürburgring-Sieger Lewis Hamilton folgt knapp dahinter mit 134 Zählern. In der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft führt Red Bull Racing deutlich mit 355 Punkten vor McLaren mit 243.

    Rennstenogramm Team für Team:

    Red Bull Racing

    Am Start wurde Pole-Sitter Mark Webber beim Sprint in die erste Kurve von dem neben ihm startenden Lewis Hamilton ausbeschleunigt. Der von Startplatz drei kommende Sebastian Vettel wurde von beiden Ferrari eingeklemmt und büßte einen Platz gegen Fernando Alonso ein. Das Spitzentrio Hamilton-Webber-Alonso blieb in der Folge eng beisammen, ohne dass sich die Positionen änderten. Im Zuge der ersten Boxenstopp-Runde übernahm Webber dann die Führung – der Australier hatte als Erster seine Reifen wechseln lassen, Hamilton und Alonso warteten zwei Umläufe länger. Bei den nächsten Stopps jedoch kehrte sich das Bild um. In Runde 30 wechselte Webber wieder als Erster, diesmal allerdings fiel er hinter Hamilton und Alonso zurück. Erneut jagte sich das praktisch gleichschnelle Trio um den Kurs. Nach seinem dritten Reifenwechsel legte Mark Webber dann eine Reihe sehr schneller Runden vor, konnte aber Alonso und Hamilton – der den Spanier unmittelbar nach dessen Boxenstopp passiert hatte – nicht mehr gefährden.

    Sebastian Vettel verlor beim Start einen Platz an Fernando Alonso, dann drehte er sich auf einem feuchten Randstein kurz neben die Strecke. Kurz darauf überholte ihn Alonsos Ferrari-Teamkollege Felipe Massa. Fast über die gesamte Renndistanz kämpfte der Weltmeister mit dem Brasilianer um Rang vier. Die Entscheidung fiel erst in der letzten Runde, als beide Piloten zum finalen Reifenwechsel zeitgleich in die Box abbogen. Durch die schnellere Abfertigung vor der Red Bull-Garage schob sich Vettel noch an Massa vorbei und fuhr als Vierter durchs Ziel.

    Lotus Renault GP

    Der von Platz elf gestartete Nick Heidfeld fiel nach einer Berührung mit Paul di Resta im Startgetümmel auf den letzten Platz zurück. In einer beeindruckenden Aufholjagd hatte sich der Deutsche bereits wieder auf Rang 16 vorgearbeitet, als sein Rennen jäh endete. Beim Versuch, Sébastien Buemi vor der NGK-Schikane anzugreifen, wurde er vom Toro Rosso-Piloten aufs Gras gedrängt. Mit gebrochener Vorderradaufhängung war Heidfeld nur noch Passagier in seinem R31 und rutschte ins Kiesbett.

    Der von Startplatz neun kommende Vitaly Petrov hielt diese Position bis zu den ersten Boxenstopps. Anschließend kämpfte er gegen Nico Rosberg, Michael Schumacher und Kamui Kobayashi um Platz acht. Diese Gruppe sollte bis ins Ziel immer wieder zusammenfinden, Petrov lief schließlich als Zehnter ein. In der Fahrerwertung liegt der Russe auf Rang neun einen Platz hinter Heidfeld. Lotus Renault GP ist mit 66 Punkten Fünfter der Konstrukteurswertung.

    Team Lotus

    Team Lotus brachte am Nürburgring beide T128 ins Ziel. Heikki Kovalainen erreichte Platz 16, Karun Chandhok kam bei seinem Debüt für den englischen Rennstall auf Rang 20. Der Inder setzte auf eine Dreistopp-Strategie und wechselte in den Runden 9, 31 und 55 seine Reifen. Kovalainen beließ es bei zwei Boxenbesuchen. Das Team belegt weiterhin Platz zehn in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft.

    Renault Sport F1 Einsatzleiter Rémi Taffin analysiert das Rennwochenende

    Obwohl der Nürburgring weder zu den besonders schnellen noch zu den extrem langsamen Strecken im Rennkalender zählt, stellt er die Motoreningenieure doch vor ganz besondere Herausforderungen. Der Motor muss sich durch eine gute Fahrbarkeit bei niedrigen Drehzahlen auszeichnen, um in langsamen Kurven wie in Turn 1 und 7 ein optimales Ansprechverhalten an den Tag zu legen. Gleichzeitig muss auf den vier Siebte-Gang-Geraden die Höchstleistung stimmen. Die größte Herausforderung stellen jedoch die wechselhaften Strecken- und Wetterbedingungen in der Eifel dar. Die passende Abstimmung zum richtigen Zeitpunkt parat zu haben, wird immer auch ein bisschen zum Pokerspiel.

    Insgesamt sind wir mit dem Verlauf des Rennwochenendes jedoch zufrieden. Wir sind mit hohen Erwartungen zum Nürburgring gekommen, aber das Feld lag hier so dicht beisammen wie nie zuvor. Daher sind wir mit dem Podestplatz für den R27 durch Mark Webber im Red Bull halbwegs zufrieden – unsere zwölfte Podiumsplatzierung in Folge seit dem Grand Prix von Brasilien 2010, als Sebastian Vettel auf Rang vier ins Ziel gekommen ist.

    Vitaly Petrov beendete das Rennen am Nürburgring für Lotus Renault GP auf Rang zehn. Damit kamen drei Autos mit dem RS27-V8 in die Punkte. Das Team Lotus erwies sich erneut als das schnellste der drei „jungen“ Teams. Je länger die Saison andauert, desto stärker wird diese Partnerschaft und ich denke, wir dürfen von der zweiten Jahreshälfte noch einiges erwarten.

    Jetzt konzentrieren wir uns bereits auf das nächste Rennen in Budapest, wo wir wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen wollen. Da der Grand Prix von Ungarn bereits am kommenden Wochenende stattfindet, haben wir nicht viel Zeit zur Vorbereitung. Aber wir wissen, dass wir noch besser sein können. Unsere Zuverlässigkeit ist hervorragend, jetzt müssen wir unsere Leistung noch weiter steigern. Jeder Mitarbeiter in unserer Motoren-Abteilung muss weiterhin voll konzentriert zu Werke gehen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. So können wir unseren Kunden für die zweite Saisonhälfte eine noch bessere Leistung ermöglichen.

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  9. #29
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    Standard GP Ungarn

    Sebastian Vettel baut WM-Führung in Ungarn weiter aus

    Renault Sport F1 geht mit Podest*platz in die Formel 1-Sommerpause

    In einem überaus spannenden GP von Ungarn bescherte Sebastian Vettel im Red Bull Racing-Renault dem RS27-Triebwerk mit seinem zweiten Platz hinter Jenson Button einen weiteren Podiumsplatz. Position fünf für Mark Webber sicherte einem weiteren Renault Motor wichtige WM-Punkte.

    Lotus Renault GP-Pilot Vitaly Petrov überquerte die Ziellinie als Zwölfter, für seinen Teamkollegen Nick Heidfeld war das Rennen in der 24. Runde beendet: Der linke Auspuff seines Rennwagens hatte am Ausgang der Boxengasse Feuer gefangen. Doppelausfall hingegen für Team Lotus: Sowohl Heikki Kovalainen als auch Jarno Trulli mussten das Rennen in Runde 56 respektive 19 aufgrund eines Wasserlecks aufgeben.

    Sebastian Vettel führt die Tabelle in der Fahrer-Weltmeisterschaft mit 234 Punkten weiterhin an, gefolgt von Mark Webber, der 149 Zähler auf dem Konto hat. Dahinter geht es zwischen Hamilton (146 Punkte), Alonso (145) und Button (134) sehr eng zu. Auch in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft liegt Red Bull Racing Renault mit 103 Punkten Vorsprung klar in Führung. Lotus Renault belegt den fünften Rang.

    Rennstenogramm Team für Team:

    Red Bull Racing

    Sebastian Vettel sicherte sich in Ungarn die achte Pole Position der Saison. Sein Teamkollege Mark Webber ging von Startplatz sechs ins Rennen. Sebastian hatte einen guten Start, aber Lewis Hamilton ließ sich in den ersten Runden nicht abschütteln. In Runde fünf nutzte Lewis dann die Gelegenheit und ging in Führung, als Sebastian in Kurve 2 weit rausgetragen wurde. Danach konnte sich der Brite vor den ersten Boxenstopps ein kleines Zeitpolster von vier Sekunden herausfahren. Die wechselhaften Wetterbedingungen hatten direkte Auswirkungen auf das Rennergebnis. Als Sebastian Vettel seinen ersten Boxen*stopp absolvierte und Trockenreifen aufziehen ließ, übernahm Jenson Button Position zwei. Während des mittleren Renn*abschnitts konnten die beiden McLaren ihre Doppelführung behaupten. Dahinter folgten Vettel und Fernando Alonso. Der Spanier konnte den Red Bull-Piloten bei dessen drittem Boxen*stopp überholen. In Runde 45 eroberte sich Sebastian den dritten Platz zurück und lag kurz darauf bereits auf Position zwei, nach*dem Lewis Hamilton an der Box Intermediate-Regenreifen aufziehen ließ. Beim Start fiel Mark Webber auf Platz acht zurück. Aber dank seiner aggressiven Fahrweise und einer cleveren Boxen*strategie sicherte er sich am Ende Rang fünf hinter Lewis Hamilton.

    Lotus Renault GP

    Vitaly Petrov erlebte im Rennen eine Reihe intensiver Zweikämpfe um die Punkteränge. Am Ende ging der Russe mit Rang zwölf jedoch leer aus. Er liegt als Neunter der Fahrerwertung weiterhin einen Platz hinter seinem Teamkollegen Nick Heidfeld. Der Mönchen*gladbacher fiel am Start auf Platz 17 zurück, hatte bis zu seinem ersten Boxenstopp in Runde 24 aber schon einige Positionen zurückerobert. Bei der Ausfahrt aus der Boxengasse stieg dann Rauch aus dem linken Seitenkasten des R31, kurz darauf schlugen Flammen hoch. Heidfeld musste das Auto noch in der Boxenausfahrt abstellen und schnellstens aussteigen. Der Deutsche blieb unverletzt, die Streckenposten brachten das Feuer umgehend unter Kontrolle.

    Team Lotus

    Heikki Kovalainen und Jarno Trulli bestätigten im Qualifying den Aufwärtstrend des Teams und verfehlten auf den Startplätzen 18 und 19 die Zeit von Sébastien Buemi im Toro Rosso nur um 0,3 Sekunden. Trulli musste in Runde 19 mit einem Wasserleck auf*geben, im Umlauf 56 endete Kovalainens Rennen aus dem*selben Grund. Beide Piloten stellten ihre T128 so schnell ab, dass keine Folgeschäden an den Motoren zu befürchten sind.

    Renault Sport F1 Einsatzleiter Rémi Taffin analysiert das Rennwochenende

    „Dieser Ungarn-Grand Prix verlief mehr als untypisch. Für uns bei Renault Sport F1 gehört das Rennen vor den Toren von Budapest ohnehin zu jenen Läufen, die eine intensivere Vorbereitung erfordern. Über weite Teile der Strecke soll der Motor Kraft in niedrigen Drehzahlbereichen liefern. Gleichzeitig gibt es zwei bis drei Stellen, an denen es auf maximale Beschleunigung ankommt, denn die Geraden spielen hier eine wesentliche Rolle. Folglich muss das Triebwerk einerseits gut fahrbar sein und andererseits bei Bedarf aggressiv ansprechen. Dafür liegt die Gesamtbelastung für die Motoren in Ungarn unter dem Durchschnitt, sodass wir Triebwerke einsetzen können, die bereits drei oder vier Rennen hinter sich haben. Da es auf dem Hungaroring oft Hitzerennen gibt, ist die Motorkühlung üblicherweise ein wichtiges Thema. Doch das spielte an diesem Rennwochenende wegen des bedeckten Himmels und der niedrigen Lufttemperaturen keine Rolle.

    Alles in allem sind ein Podestplatz und ein fünfter Rang angesichts der wechselhaften Bedingungen keine schlechte Ausbeute. Vor allem haben Red Bull-Racing und Sebastian Vettel immer noch einen deutlichen Vorsprung in der Weltmeisterschaft. Der Kampf um Platz zwei in der Fahrerwertung ist jedoch enger denn je. Wir müssen in der zweiten Saisonhälfte voll konzentriert bleiben, um unsere aktuell guten Positionen zu verteidigen.

    Lotus Renault GP und Team Lotus – unsere beiden anderen Partnerteams – konnten im Rennen nicht die Ergebnisse erzielen, die sie sich nach ihrem vielversprechenden Auftakt ins Rennwochenende ausgerechnet hatten. Heikki Kovalainen und Jarno Trulli mussten ihre Lotus-Renault T128 wegen Wasserlecks abstellen. Nick Heidfeld hatte an seinem R31 einen Schaden am Auspuff, der zu seinem sehr spektakulären Ausfall führte. In allen drei Fällen reagierten die Rennställe sehr schnell und erinnerten ihre Piloten daran, die Autos umgehend abzustellen, um Folgeschäden an den Motoren zu vermeiden. Gemeinsam mit Lotus Renault GP und Team Lotus werden wir nun analysieren, wieso es in Ungarn nicht wunschgemäß lief, damit beide Teams eine gute zweite Saisonhälfte erleben.“

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  10. #30
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    Standard GP Monza

    Weltmeister im Red Bull-Renault dominiert Italien-GP

    Vettel und Renault Sport F1 siegen auch im Tempo-Tempel Monza

    In seinem Red Bull RB7 mit dem Renault RS27-V8-Motor im Heck dominierte Sebastian Vettel den Großen Preis von Italien und gewann zum zweiten Mal in seiner Karriere den Klassiker im Königlichen Park von Monza. Mit seinem achten Saisonsieg baute der Heppenheimer die WM-Führung weiter aus und liegt nun bereits 112 Punkte vor seinem nächsten Verfolger.

    Auch die anderen Partnerteams von Renault Sport F1 überzeugten in Monza: Bei seinem zweiten Renneinsatz für Lotus Renault GP sicherte sich Bruno Senna mit Rang neun die ersten WM-Zähler seiner Karriere. Das noch junge Team Lotus brachte mit Heikki Kovalainen auf Platz 13 und Jarno Trulli auf Platz 14 erneut beide Autos ins Ziel.

    Zwei andere Piloten mit dem Renault RS27-Triebwerk fielen nach Kollisionen aus: Vettels Teamkollege Mark Webber rutschte in Runde sechs in die Reifenstapel vor der „Parabolica“-Kurve, weil sich sein Frontflügel nach einer Berührung mit Felipe Massa unter dem Auto verklemmt hatte. Für den von Rang sieben gestarteten Vitaly Petrov von Lotus Renault GP war der Grand Prix noch früher beendet: Der Russe wurde unverschuldet in eine Massenkollision in der ersten Schikane verwickelt und musste seinen R31 abstellen.

    Sebastian Vettel eroberte den ersten Sieg für Renault beim Großen Preis von Italien seit 1995. Der 18. Grand Prix-Triumph des Deutschen ist zugleich der 138. Erfolg seines Motorenpartners Renault in der Formel 1.

    Rennstenogramm Team für Team

    Red Bull Racing

    Im Qualifying zum 13. Saisonlauf holte Sebastian Vettel die 13. Pole Position des Jahres für Red Bull-Renault. Am Start fiel er zunächst hinter den von Platz vier kommenden Fernando Alonso zurück. Nachdem das wegen der Startkollision ausgerückte Safety Car das Rennen in Runde vier wieder freigab, zog der Deutsche mit einem mutigen Manöver in der „Curva Grande“ außen am Spanier vorbei und setzte sich unwiderstehlich ab. Mit einer Zweistopp-Strategie fuhr er souverän zu seinem achten Saisonsieg. Angesichts des großen Vorsprungs in der Gesamtwertung könnte Sebastian Vettel seinen zweiten WM-Titel theoretisch schon beim kommenden Rennen in Singapur sicherstellen. Teamkollege Mark Webber riskierte anfangs der sechsten Runde einen Angriff auf Felipe Massa, bei dem er den Frontflügel seines RB7 beschädigte. Bei der Anfahrt auf die „Parabolica“ brach der Flügel komplett ab, der Australier rutschte ins Kiesbett. Red Bull führt die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft jetzt mit 451 Punkten vor McLaren (325) an. Mark Webber liegt in der Fahrerwertung punktgleich mit Jenson Button auf Rang vier.

    Lotus Renault GP

    Mit einer sehr starken Darbietung im Qualifying erreichten beide Piloten von Lotus Renault GP erneut Top-Ten-Startplätze. Kurz nach dem Start wurden sie jedoch in die Massenkollision in der ersten Schikane verwickelt. Bruno Senna musste fast bis zum Stillstand abbremsen und den havarierten Autos weiträumig ausweichen. Dabei fiel der Brasilianer bis auf Rang 15 zurück. Der R31 von Teamkollege Vitaly Petrov wurde so schwer getroffen, dass das Rennen des Russen nach wenigen Sekunden beendet war. Senna kämpfte sich unter anderem mit herausragenden Topspeed-Werten von bis zu 347 km/h durchs Feld und sicherte sich mit Rang neun seine ersten WM-Punkte. Mit nunmehr 70 WM-Zählern liegt Lotus Renault GP sicher auf Platz fünf der Konstrukteurs-Wertung.

    Team Lotus

    Jarno Trulli startete von Platz 19 in sein Heimrennen, eine Position vor Heikki Kovalainen im zweiten Lotus T128-Renault. Nach der Safety Car-Phase lagen beide sogar innerhalb der Top-13. In Runde fünf berührten sich Trulli und Felipe Massa, der Italiener musste an der Box einen neuen Frontflügel montieren lassen. Wegen dieses Zwischenfalls änderte das Team die Strategie auf ein Einstopp-Rennen. So erreichte Trulli nach einem kämpferischen Grand Prix noch Platz 14, nur eine Position hinter seinem Teamkollegen.

    Renault Sport F1 Einsatzleiter Rémi Taffin analysiert das Rennwochenende

    Mit einem Volllastanteil von fast 75 Prozent der Runde fordert Monza die Motoren härter als jede andere Strecke der Saison. Wichtigstes Ziel sind hohe Topspeeds – mit annähernd 350 km/h im Qualifying haben wir diese Vorgabe definitiv erreicht. Im Rennen markierte Bruno Senna mit 347 km/h die absolute Höchstgeschwindigkeit. Diese Werte unterstreichen die hervorragende Arbeit unserer Motorentechniker bei Renault Sport F1 in Viry-Châtillon.

    Vor dem Rennen sprachen einige Experten davon, dass Red Bull auf dieser sehr speziellen Strecke Schwierigkeiten bekommen könnte. In Wirklichkeit war Sebastian Vettel nahezu unantastbar. Monza ist der ultimative Härtetest für ein Formel 1-Triebwerk. Für uns als Motorenhersteller schmeckt dieser Sieg deshalb besonders süß. Wir haben ein sehr erfolgreiches Wochenende erlebt und konnten zudem die Partnerschaft zwischen Red Bull Racing und Renault um fünf Jahre verlängern – das rundet diese fast perfekte Woche ab.

    Außerdem möchten wir Bruno Senna herzlich zu seinen ersten WM-Punkten gratulieren. Lotus Renault GP wirkte das gesamte Rennwochenende über stark. Ohne den Zwischenfall in der ersten Schikane – der Vitaly Petrov aus dem Rennen riss – hätte das Team bestimmt noch deutlich mehr gepunktet.

    Team Lotus hat auch in Italien bewiesen, dass sie auf dem richtigen Weg sind. In Monza stellten sie ihr bisher bestes Saisonergebnis ein. Unsere Partnerschaft wächst mit jedem Rennen, denn wir lernen gemeinsam dazu und stehen voll hinter der Mannschaft, wenn sie im letzten Saisondrittel weitere Entwicklungsteile präsentieren wird.

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