Willkommen bei RENAULT FORUM.
Seite 4 von 4 ErsteErste ... 234
Ergebnis 31 bis 35 von 35
  1. #31
    Registriert seit
    30.07.2006
    Ort
    bei Zofingen
    Beiträge
    1.418

    Standard

    Renault zeigt sich offen: Noch mehr Kunden?

    Renault schließt weitere Motorenpartnerschaften in der Formel 1 nicht aus

    Im Rahmen des Grand-Prix-Wochenendes in Monza hat Red Bull die Verlängerung des Motorenvertrages mit Renault bekanntgegeben. Fünf weitere Jahre lang wird im Heck des britischen Boliden eine französische Maschine arbeiten. Bei dem neuen Deal geht es allerdings um mehr als nur die nötige Schubkraft in der Formel 1. Es geht um eine intensive technische Partnerschaft. Mit der Konstellation Renault-Nissan-Infiniti-Red-Bull schließt sich ein Kreis.

    Red-Bull-Partner Infiniti ist die Edelmarke des Herstellers Nissan, der wiederum mit Renault fest liiert ist - es bleibt qausi alles in der Familie. Als Bindeglied kommt auch noch Total hinzu - ein Red-Bull-Sponsor. Das Weltmeisterteam soll einerseits Triebwerke beziehen, aber im Gegenzug auch technische Komponenten für die Renault/Nissan-Gruppe entwickeln. "Diese Allianz ist wichtig", sagt Red-Bull-Teamchef Christian Horner, "denn sie bedeutet Stabilität und sichert und den Status als Premium-, ja sogar Werksteam von Renault."


    Red Bull Renault - Weltmeister 2010 (2011 in aussicht)

    Man werde mit den Ingenieuren von Renault künftig in enger Zusammenarbeit agieren. "Es wird ein Joint-Venture bezüglich Antriebsstränge und KERS geben. Gerade bei Einführung des neuen Motorenreglements 2014 ist es wichtig, den richtigen Partner an seiner Seite zu haben. Es war demnach logisch, die Partnerschaft zu verlängern und auszubauen. Beide Seiten wollten dies, daher war es in den Verhandlungen kein schwieriger Weg."

    Renault empfängt die Formel-1-Kunden ohnehin mit offenen Armen. Als sich Lotus zuletzt von Cosworth abwandte, bekam Tony Fernandes mit seinem Team schnell Zugriff auf den RS27. "Unser neuer Fokus liegt auf Motorenlieferungen", erklärt Renault-Manager Carlos Tavares. "Ich bin damit sehr glücklich, denn ich lege höchsten Wert darauf, dass man sich auf Kernbereiche konzentriert und sich nicht zu breit aufstellt", so der frühere Nissan-Vizepräsident.


    Renault Lotus GP (ehemalig Renault F1 Team - Weltmeister 2005/2006)

    "Ein Motor ist das Herz eines Autos. Deswegen bin ich sehr erfreut, dass wir uns darauf konzentrieren. Wir machen das gut - die Ergebnisse sprechen für sich", macht Tavares Werbung für die französischen Pferdestärken. "Vier Teams beziehen unsere Triebwerke und alle sind zufrieden. Wenn noch mehr Teams an unseren Motoren interessiert wären, dann hätte ich nichts dagegen. Je mehr Partner, umso besser lassen sich die Kosten verteilen."


    Team Lotus - Renault (Team Lotus wechselte anfangs Saison 2011 auf Renault RS27 Motoren)

    Das große Interesse am Motor aus Viry-Chatillon unterstreicht, dass der RS27 sicherlich nicht das schlechteste Aggregat der Formel 1 sein kann. "Es geht nicht um schiere Leistung, sondern auch zum Beispiel um die Möglichkeiten im Bereich Aerodynamik - das spielt zusammen", erklärt Tavares. "Dieser Deal wirkt sich in zweierlei Hinsicht aus. Man hat einen guten Motor, der es den Aerodynamikern gleichzeitig ermöglicht, beim Bau des Autos gewisse Wege zu beschreiten."


    Williams Renault (Williams F1 wechselt auf 2012 wieder auf Renault Motoren - Weltmeister 1992-94, 1996, 1997)
    Geändert von Phil-RS (14.09.2011 um 10:29 Uhr)

  2. #32
    Registriert seit
    18.06.2006
    Ort
    Schaffhausen
    Beiträge
    1.843

    Standard GP Singapur

    Weltmeister Sebastian Vettel dominiert in Singapur

    Vettel, Red Bull und Renault nach Sieg mit besten Titelchancen

    Sebastian Vettel machte mit seinem dominanten Sieg im Red Bull-Renault beim Grand Prix von Singapur einen großen Schritt zum zweiten WM-Titel in Folge. Dem Deutschen genügt ein zehnter Platz in einem der ausstehenden fünf Rennen zum Titelgewinn.

    Der 24-jährige Deutsche ging von der Pole Position ins Rennen, gab die Führung vom Start weg nicht mehr ab und sicherte sich seinen neunten Saisonsieg. Rein rechnerisch kann dem Red Bull-Piloten nun nur noch Jenson Button den WM-Titel streitig machen. Der Brite belegte im Rennen den zweiten Platz. Vettels Teamkollege Mark Webber kam auf Rang drei ins Ziel.

    Lotus Renault GP erlebte ein schwieriges Wochenende. Die Chance auf ein erfolgreiches Rennen wurde durch ein enttäuschendes Qualifying zunichte gemacht. Bruno Senna startete von Position 15 ins Rennen, Teamkollege Vitaly Petrov von Platz 18. Team Lotus-Pilot Heikko Kovalainen lieferte sich während des gesamten Rennens einen Zweikampf mit Petrov und beendete das Rennen als 16. Sein Teamkollege Jarno Trulli musste in Runde 48 mit Getriebeproblemen aufgeben.

    Nach dem Großen Preis von Singapur liegt Sebastian Vettel in der WM-Tabelle mit 309 Punkten klar in Führung, gefolgt von Jenson Button (185) und Fernando Alonso (184). Mark Webber liegt mit 182 Zählern auf Rang vier. Der Sieg in Singapur ist der 139. F1-Erfolg für einen Renault Motor und der 24. für Red Bull-Renault seit 2007. Bereits zum 23. Mal stand ein Renault-Pilot in diesem Jahr auf dem Podium.

    Rennstenogramm Team für Team

    Red Bull Racing

    Die erste Startreihe war mit Sebastian Vettel und Mark Webber fest in Händen von Red Bull-Renault. Für Vettel war es bereits die elfte Pole Position der Saison. Der Sieg des Deutschen war während der gesamten 61 Runden zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Dank einer Safety Car-Phase gegen Rennhalbzeit konnte der zweitplatzierte Jenson Button die Lücke zu Vettel zwar kurzzeitig schließen. Doch schon kurz nach dem Restart setzte sich der Deutsche wieder klar ab. Button verringerte den Abstand auf den Weltmeister in den letzten Runden auf vier Sekunden. Am Ende siegte Vettel mit rund zwei Sekunden Vorsprung. Mark Webber fiel am Start auf den vierten Platz hinter Vettel, Button und Fernando Alonso zurück. Doch der Australier konnte Alonso auf der Strecke gleich zwei Mal überholen. Mit einem beeindruckenden Überholmanöver kämpfte sich Webber in Runde 34 vor den Ferrari-Piloten auf Position drei und setzte sich vom Spanier ab. Für seine erfolgreiche Titelverteidigung genügt Sebastian Vettel beim nächsten Rennen in Japan bereits ein einziger Punkt.

    Lotus Renault GP

    Das Team erlebte ein schwieriges Wochenende. Die Neuentwicklungen am Fahrzeug mussten aufgrund von Überhitzungsproblemen nach dem Freitagstraining wieder demontiert werden. Auch am Samstag traten Schwierigkeiten auf. Vitaly Petrov beendete das Qualifying auf Rang 18, Bruno Senna auf Position 15. Senna erwischte einen guten Start. Doch nach einer leichten Wand-Berührung und dem anschließenden Wechsel der Nase seines R31 fiel der Brasilianer zurück. In der Folge konnte er keinen Boden mehr gutmachen – vor allem, weil er auf dem engen Kurs mehrfach den Spitzenreitern Platz machen musste. Er kam als 15. ins Ziel. Petrov absolvierte drei Boxenstopps. Aber auch der junge Russe konnte sich nicht nennenswert nach vorne kämpfen und überquerte die Ziellinie als 17. In der Hersteller-Wertung liegt Lotus Renault GP nach wie vor auf dem fünften Platz.

    Team Lotus

    Das gesamte Rennen über kämpfte Heikki Kovalainen gegen Vitaly Petrov im identisch motorisierten R31. Der Finne wurde schließlich guter 16. – damit gewann er gegenüber seiner Startposition fünf Plätze hinzu und führte sein Team zu einem der stärksten Resultate der Saison. Jarno Trulli musste seinen Lotus T128-Renault in Runde 48 mit einem Defekt im Getriebeumfeld abstellen, zeigte bis dahin aber ebenfalls eine ausgezeichnete Vorstellung. Er lag vor seinem ersten Boxenstopp an Position zwölf. Eine Berührung durch Jaime Alguersuari führte zu einem Reifendefekt und erforderte einen zweiten Boxenhalt. Bis zu seinem Ausscheiden hatte sich der Italiener wieder bis auf Rang 16 vorgearbeitet.

    Renault Sport F1 Einsatzleiter Rémi Taffin analysiert das Rennwochenende

    Großes Lob an Sebastian Vettel und Red Bull: Sie haben den Fahrer- und Konstrukteurstitel jetzt zum Greifen nahe. Wir sind sehr glücklich, unseren Teil zu dieser starken Darbietung beigetragen zu haben und hoffen, dass der WM-Titel in Japan sichergestellt wird. Das Paket Vettel-Red Bull-Renault hat das gesamte Rennwochenende dominiert. Es fühlt sich großartig an, dass Renault Sport F1 jetzt hintereinander Rennen auf derart verschiedenen Strecken gewonnen hat. In Monza zählt die Motorleistung mehr als alles andere, der Marina Bay-Stadtkurs dagegen verlangt eine exzellente Fahrbarkeit in unteren Drehzahlbereichen.

    Auch für unseren Partner Team Lotus waren dies erfolgreiche Tage. Zu Beginn des Rennwochenendes haben wir vereinbart, ihnen weiterhin Renault RS27-Motoren zu liefern und darüber hinaus ab 2012 auch das Energie-Rückgewinnungssystem KERS zu stellen. Mit einer soliden Leistung hat Team Lotus die positive Entwicklung unterstrichen. Heikki Kovalainen konnte gegen Fahrer aus etablierteren Teams kämpfen und wurde guter 16.

    Lotus Renault GP erlebte ein sehr schwieriges Rennwochenende. Wir suchen jetzt nach Möglichkeiten, dem Team zu helfen, damit sie in Suzuka wieder zu gewohnter Form finden. Auf langsamen Strecken wie Monaco oder der Hungaroring kommt das Potenzial des Autos nicht zum Tragen, deshalb war uns klar, dass es auch in Singapur schwierig würde. Jetzt aber folgt mit Suzuka wieder eine richtig schnelle Strecke, und dort müsste das Team deutlich besser aussehen. Der Große Preis von Japan ist immer ein großartiges Erlebnis für jeden bei Renault Sport F1.

    Die aktuelle Erfolgsbilanz von Renault* in der Formel 1

    139 Siege, 190 Pole Positions

    *inklusive der Playlife, Supertec und Mecachrome genannten Triebwerke
    Renaultforum.ch für Renaultfreunde, -fahrer und Fans!


    RENAULTclub.ch - Lebe deine Leidenschaft

  3. #33
    Registriert seit
    30.07.2006
    Ort
    bei Zofingen
    Beiträge
    1.418

    Standard Vettel wird Weltmeister!

    Red Bull-Renault bejubelt den "magischen" Weltmeister Vettel

    Mit einem dritten Platz hat sich Sebastian Vettel in Suzuka vorzeitig die




    Zwei "Vettel-Finger" für zwei Weltmeisterschaften!

    Sebastian Vettel wäre nicht Sebastian Vettel, hätte er sich nach dem Rennen in Suzuka nicht darüber geärgert, dass es ihm nicht gelungen ist, das Rennen zu gewinnen. Doch auch der dritte Rang reichte ihm aus, um schon in Japan den Sack im Kampf um den WM-Titel zuzumachen. Teamkollege Mark Webber beendete das Rennen direkt hinter dem Deutschen als Dritter.

    "Viele Leute haben sich in Bezug auf den Titel ganz zuversichtlich gezeigt", so Vettel. "Aber eine der wichtigen Dinge war es gewesen, dass wir es uns selbst nicht erlaubt haben, uns durch den Gedanken daran allzu sehr ablenken zu lassen. Stattdessen konzentrierten wir uns auf jeden einzelnen Schritt und auf all das, was wir dieses Jahr getan und alles, was wir dieses Jahr erreicht haben."

    "Ich möchte mich bei allen Jungs und Mädels in der Fabrik in Milton Keynes bedanken, denn es sind nicht nur wir hier, die sehr hart arbeiten, auch sie - vom Postamt über das Designbüro bis zum Ingenieursbüro hier an der Strecke. Ihre Leistungen sind einfach unglaublich. Es ist schwer vorstellbar, wir haben zwei Autos und lediglich zwei Fahrer, und wir tragen die Last jedes Mal auf den Schultern, wenn wir auf die Strecke gehen. Manchmal behandeln wir die Autos nicht so gut, wie wir dies tun sollten, aber wir versuchen an jedem Wochenende immer alles aus ihnen herauszuholen."

    "Was passiert ist, ist phänomenal. Wir hatten uns selbst in diesem Jahr das Ziel gesetzt, die Meisterschaft zu gewinnen, und dies in Japan bei noch vier zu fahrenden Rennen zu schaffen ist schwierig in Worte zu fassen. Das ist so verwirrend wie der erste. Ich hatte mir nie vorgestellt, dass ich eine Meisterschaft gewinnen würde, es ist aus diesem Grund wahnsinnig, diese zweite gewonnen zu haben."

    "Ich habe an die Formel 1 einige gute Erinnerungen als ich sie mir anschaute, als ich jung war. Und ich fühle mich nun glücklich und gesegnet, dies heute erfahren und fühlen zu dürfen. Als wir heute die Fahrerparade durchführten, gab es so viele aufgeregte Leute, und dies war mein letzter Gedanke, als ich meinen Helm aufzog."

    "Für die Fahrer kann es nicht viel besser sein, als einen sonnigen Tag und all die Fans zu haben, die begeistert bei dem zu schauen, was du machst. Darum geht es meiner Meinung nach im Leben. Es ist zudem schwierig, es in Worte zu fassen, dass ich hier die Meisterschaft geholt habe. Das ist mehr als fantastisch."

    "Gratulation an Sebastian", so Webber. "Es ist ein sehr guter Job, zweimal Weltmeister zu werden. Alle Überholmanöver fanden während des Rennens heute bei den Boxenstopps statt, nicht zu sehr auf der Strecke. Wir überholten einen Ferrari und einen McLaren, aber es ging zwischen uns ziemlich ausgeglichen zu."

    "Ich hatte eine Berührung mit Michael Schumacher, welche zu einem entscheidenden Teil des Rennens meinem Frontflügel eine Beschädigung zuführte, als ich versuchte, mich wieder durch das Paket zu arbeiten. Wir berührten uns, aber das war es für ihn schon gewesen."
    Empfehlen Sie uns weiter!
    Sie haben Gefallen an Motorsport-Total.com gefunden? Dann empfehlen Sie uns doch Ihren Freunden und Bekannten weiter oder verlinken Sie auf uns!
    Seite weiterempfehlen
    Logos und Banner

    "Das Safety-Car kam für mich nicht wirklich zur richtigen Zeit, denn ich hoffte, dass ich mir rund um die Stopps Fernando vorknöpfen kann. Aber wenn das Feld zusammen geschoben wird, dann musst du wieder die Michael-Situation durchmachen und es ist schwierig, die Leute zu überholen."

    "Schlussendlich war es ein ordentliches Ergebnis. Für Jenson war es ein großartiges Rennen, es ist in vielerlei Hinsicht sein zweites Heimrennen. Und Gratulation an Sebastian zu seinem Titel."

    "Zunächst einmal ist es für Sebastian Vettel phänomenal, seine zweite Weltmeisterschaft zu gewinnen", so Teamchef Christian Horner. "Er ist dieses Jahr prächtig gefahren und verdient den Titelgewinn durch und durch. Er hat die Meisterschaft seit dem ersten Rennen in Melbourne dominiert."

    "Das ist die Summe vieler harter Arbeit und Teamarbeit, und er kann sehr stolz auf das sein, was er erreicht hat. Dies bringt ihn nun in eine elitäre Gruppe an Fahrern, die es nicht nur geschafft haben, zwei Weltmeisterschaften zu gewinnen, sondern zwei direkt aufeinanderfolgende Weltmeisterschaften."

    "Das Rennen heute war ein enges, wir schienen heute in der Boxengasse Zeit verloren zu haben, vielleicht dadurch, dass wir uns an das Ende der Boxengasse positionierten. Aber nichtsdestotrotz fuhr Jenson ein starkes Rennen, Gratulation an ihn."

    "Der dritte und der vierte Rang bedeutet immer noch eine Menge Punkte für die Konstrukteursmeisterschaft, und wir haben unseren Vorsprung auf 130 Punkte gefestigt. Der heutige Tag gehört jedoch Sebastian."

    "Natürlich bin ich heute mehr als glücklich!", so Cyril Dumont von Renault. "Ich denke, dass wir dieses Jahr einen magischen Vettel haben. Schon vergangenes Jahr war er fantastisch, aber dieses Jahr war er einfach unglaublich, dieser kleine Kerl! Er hat sich das wirklich verdient."

    "Er hört nie auf zu arbeiten und macht immer eine Menge Druck. Das ist also absolut und wirklich verdient. Ich bin für ihn wirklich glücklich und all die Leute, die bei Renault sind. Wir müssen jetzt nur noch den Job in den kommenden Rennen erledigen, indem wir auch die Konstrukteursmeisterschaft holen."

  4. #34
    Registriert seit
    18.06.2006
    Ort
    Schaffhausen
    Beiträge
    1.843

    Standard GP Brasil

    Doppelsieg für Red Bull Racing-Renault beim Saisonfinale

    Für Renault Sport F1 endete die Formel 1-Weltmeisterschaft 2011 wie sie begonnen hatte: mit einem Sieg. Dank der Power des Renault RS27-Motors sicherte sich Red Bull Racing-Pilot Mark Webber beim letzten Rennen des Jahres – dem Großen Preis von Brasilien – seinen ersten Saisonsieg. Insgesamt standen die Piloten von Red Bull Racing-Renault bei zwölf von 19 Grands Prix ganz oben auf dem Podium – eine beeindruckende Bilanz. Sebastian Vettel machte beim letzten Rennen der Saison mit seinem zweiten Platz den Doppelsieg perfekt.

    Lotus Renault GP-Pilot Vitaly Petrov sicherte sich mit Rang zehn einen Punkt und konsolidierte damit den fünften Platz seines Teams in der Markenweltmeisterschaft. Bruno Senna fuhr als 17. über die Ziellinie.

    Team Lotus erreichte mit Platz zehn in der Teamwertung das selbst gesteckte Ziel. Sowohl Heikki Kovalainen als auch Jarno Trulli lieferten beim Großen Preis von Brasilien erneut eine starke Vorstellung ab und kamen auf den Plätzen 16 und 18 ins Ziel.

    Im Verlaufe der Saison 2011 befeuerte der RS27-Motor Red Bull Racing, Lotus Renault GP und Team Lotus – die Partner von Renault Sport F1 – zu insgesamt zwölf Siegen, 18 Pole Positions und 723 Punkten.

    Rennstenogramm Team für Team

    Red Bull Racing

    Mark Webber feierte in Sao Paulo seinen ersten Saisonsieg. Der 35-Jährige kam mit 16,9 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Sebastian Vettel ins Ziel. Der Australier erwischte einen guten Start und reihte sich zunächst hinter dem Champion* auf Rang zwei ein. Doch nach 14 Runden machten sich an Vettels RB7 Getriebeprobleme bemerkbar. Nach den ersten Boxenstopps konnte Webber die Führung von Sebastian übernehmen. In der Folge fuhr er sich einen Vorsprung von zehn Sekunden auf den deutschen Doppelweltmeister heraus. Der Australier konnte Platz eins auch nach zwei weiteren Boxenstopps behaupten und feierte nach 2009 bereits seinen zweiten Sieg beim Großen Preis von Brasilien. Die Versuche von Jenson Button, gegen Rennende die Lücke zu Sebastian Vettel zu schließen, blieben erfolglos – der Deutsche machte mit Rang zwei den Doppelerfolg für Red Bull Racing-Renault perfekt. Mit den 25 Punkten für seinen Sieg sicherte sich Mark Webber mit einem Punkt Vorsprung vor Fernando Alonso den dritten Platz in der Fahrer-Weltmeisterschaft.

    Lotus Renault GP

    Dank einer starken Darbietung im Qualifying startete Bruno Senna von Position neun – seinem besten Quali-Ergebnis seit dem Grand Prix von Japan. Im Rennen konnte der Brasilianer zunächst von seiner guten Ausgangsposition profitieren, doch eine Berührung mit Michael Schumacher in Runde 13 warf ihn ans Ende des Feldes zurück. Die Stewards sahen die Schuld für den Unfall bei Senna und verhängten gegen ihn eine Durchfahrtsstrafe. Am Ende überquerte er die Ziellinie als 17., nachdem er zusätzlich auch mit Getriebeproblemen zu kämpfen hatte. Sein Teamkollege Vitaly Petrov war von Startplatz 15 aus ins Rennen gegangen. Dank einer Dreistopp-Strategie konnte der junge Russe fünf Plätze gewinnen und beendete den Grand Prix als Zehnter.

    Team Lotus

    Das britisch-malaysische Team fuhr erneut ein starkes Rennen. Heikki Kovalainen beendete den Großen Preis von Brasilien auf Rang 16, Jarno Trulli kam als 18. ins Ziel. Damit sicherten die beiden Piloten ihrem Rennstall den zehnten Platz in der Markenweltmeisterschaft. Kovalainen gelang erneut ein sehr guter Start, der ihn ins Mittelfeld nach vorn katapultierte. Der Finne lieferte sich mit den beiden Williams und dem Lotus Renault GP von Bruno Senna packende Duelle. Dank einer Dreistopp-Strategie konnte sich Kovalainen vor den „neuen Teams“ und noch vor Bruno Senna behaupten. Jarno Trulli setzte auf zwei Boxenstopps und gewann zwei Plätze.

    Renault Sport F1 Einsatzleiter Rémi Taffin analysiert das Rennwochenende

    Es ist einfach fantastisch, dass wir zum Ende dieser doch sehr langen Saison erneut ein solch hervorragendes Resultat einfahren konnten. Wir möchten uns bei all unseren Partnern für ihr großes Engagement und die tollen Ergebnisse bedanken. Für Renault Sport F1 war es ein überaus erfolgreiches Jahr: Zwölf Siege und über 700 WM-Punkte für Red Bull Racing, Lotus Renault GP und Team Lotus sind der beste Beweis für die Effizienz der strukturellen Veränderungen, die wir im vergangenen Winter vollzogen haben.

    In diesem Jahr hat Renault Sport F1 den Schritt vom Teambesitzer zum Motorenlieferant vollzogen. Statt bislang zwei rüsten wir nun drei Rennställe mit Triebwerken aus. Es war natürlich eine große Herausforderung, während der gesamten Saison auch weiterhin das anerkannt hohe Maß an Konstanz, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sowie perfekten Service zu garantieren. Daher sind wir mit den Ergebnissen sehr zufrieden und freuen uns, mit unseren Partnern unsere selbst gesteckten Ziele erreicht zu haben. Für Red Bull Racing ging es stets um die maximale Punkteausbeute. Bei Lotus Renault GP standen nach einer schwierigen zweiten Saisonhälfte vor allem der fünfte Platz in der Markenweltmeisterschaft sowie eine hohe Konkurrenzfähigkeit im Fokus. Für das Team Lotus war es enorm wichtig, den zehnten Platz in der Markenweltmeisterschaft zu erreichen.

    Wir möchten den drei Teams gratulieren und freuen uns schon jetzt auf einen besonders produktiven Winter. Es stehen weitere, neue Herausforderungen bevor. Die Saison ist nun beendet und das neue Projekt mit Williams nimmt Fahrt auf. Im kommenden Jahr wollen wir erneut eine fehlerfreie Vorstellung bieten – mit einer nochmals gesteigerten Zuverlässigkeit und noch besserer Performance.

    Ich möchte mich auch ausdrücklich bei unserer Mannschaft in Viry bedanken, die so viel zu den Erfolgen der Teams auf der Rennstrecke beigetragen hat. Der erstklassige Service bei den Grands Prix ist eine der herausragenden Stärken von Renault Sport F1 – das belegen die Ergebnisse dieser Saison besonders eindrucksvoll.

    Die aktuelle Erfolgsbilanz von Renault** in der Formel 1

    142 Siege, 194 Pole Positions

    *vorbehaltlich der Bestätigung durch den Automobil-Weltverband FIA

    **inklusive der Playlife, Supertec und Mecachrome genannten Triebwerke
    Renaultforum.ch für Renaultfreunde, -fahrer und Fans!


    RENAULTclub.ch - Lebe deine Leidenschaft

  5. #35
    Registriert seit
    18.06.2006
    Ort
    Schaffhausen
    Beiträge
    1.843

    Standard Comeback!

    Kimi Raikkonen kehrt in die Formel 1 zurück.

    Er wird in der Saison 2012 für das Team Lotus Renault GP fahren.
    Renaultforum.ch für Renaultfreunde, -fahrer und Fans!


    RENAULTclub.ch - Lebe deine Leidenschaft

 

 

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •