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    Standard R28 - die Revolution

    Die Saison 2008 hat endgültig begonnen!

    Beim R28 setzt Renault auf komplett neue Aerodynamik



    Die Aerodynamiker bei Renault haben ganze Arbeit geleistet:
    Der neue R28 unterscheidet sich in vielen Punkten wesentlich von seinem Vorgänger

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    Es gab zwar eine mehrstündige Verspätung wegen dicken Nebels, schließlich konnte Doppel-Weltmeister Fernando Alonso heute aber doch noch seine lang ersehnten ersten Runden mit dem R28 drehen. Und die Beobachter hatten dabei die Gelegenheit, sich den neuen Renault-Boliden genauer anzusehen, mit dem die Franzosen nach der durchwachsenen Saison 2007 wieder zurück wollen in die Erfolgsspur.
    Beim Versuch, die in der vergangenen Saison aufgetretenen Probleme zu lösen, wurde das Auto völlig überarbeitet. Der R27 war eine klare Weiterentwicklung des WM-Autos von 2006. Am R28 gibt es nun viele Neuerungen, nur wenig erinnert noch an den Vorgänger. Die Aerodynamik wurde drastisch verändert, besonders auffällig ist die kiellose Frontpartie, die völlig umgestaltet wurde.

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    Die Nase sitzt langgezogen und tief über dem Frontfügel und trägt den Flügel. Die Träger für das Hauptelement des Flügels sind nicht wie oftmals senkrecht, sondern verlaufen fast horizontal. Das war möglich, da das Hauptelement unter der Nase durchgeführt wird, hinten angestellt ist und somit der Abstand zum Chassis gering ist. Auch das vordere Flügel-Element wird von Trägern gehalten, die fast waagerecht verlaufen. Vorteil: Die horizontalen Träger leiten die Luft besser über die Aufhängung.


    Über dem Hauptflügel hat Renault nun auch einen weiteren "Brückenflügel" angebracht, der über der Nase verläuft. Zudem wurde die dieser obere Flügel durch eine Halterung mit der Nase verbunden.

    Eine große Neuerung ist auch, dass Renault nun doch auch auf den V-Kiel verzichtet und zur beliebten Nullkielkonfiguration übergegangen ist. Dabei wurde der obere Querlenker so angebracht, dass die Aufhängungsgeometrie optimiert wurde. Auch die Windabweiser wurden leicht verändert.

    Neu gestaltet wurden auch die Seitenkästen. Die Rückspiegel sind vom äußeren Seitenkasten wieder zurückgewandert an den Cockpitrand. Hier hat sich die "elegante Lösung" aus dem Vorjahr wohl doch nicht als so effizient erwiesen. Die Flügel auf den Seitenkästen sind kleiner geworden und die Flip Ups sind ein Stück nach hinten versetzt worden. Die Seitenkästen selbst verschlanken sich zum Heck. Die Motorenabdeckung darüber ist sehr tief und oben schlanker geworden.




    Auch die Konkurenz, die, so hofft Renault dieses Jahr wieder in Schlagdistanz rückt, hat seine Autos bereits geteste und gefahren.

    Die intressanteste Neuvorstellung ist wohl der Sauber BMW F1 08.

    Im Hauptquartier des Konzerns in München hat das BMW Sauber F1 Team heute Mittag den neuen F1.08 präsentiert. Der blau-weiße Bolide wird wieder von Nick Heidfeld und Robert Kubica pilotiert werden, deren Zielsetzung es ist, 2008 den ersten Grand Prix zu gewinnen - schließlich ist aus dem Vorjahr Platz zwei in der Konstrukteurs-WM zu verteidigen.
    Natürlich war das BMW Sauber F1 Team wegen der Disqualifikation von McLaren-Mercedes effektiv nur die Nummer drei der vergangenen Saison, allerdings lag man schon recht deutlich vor dem von Renault angeführten Mittelfeld. Was noch fehlt, ist der erste Sieg, der 2008 errungen werden soll. Außerdem ist es das erklärte Ziel von BMW Motorsport Direktor Mario Theissen, den Rückstand auf die beiden Topteams weiter zu verkürzen.

    Wie BMW Sauber haben auch Williams, McLaren, Ferrari und Toyota ihre neuen Fahrzeuge gezeigt...
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    Geändert von rx4 (22.01.2008 um 09:26 Uhr)

  2. #2
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    Ausrufezeichen Präsentation R28, inkl Twingo RS

    Renault F1-Team präsentiert den neuen R28

    Zurück an die Spitze


    Weltpremiere des R28 in Paris


    Komplette Neuentwicklung mit zahlreichen Innovationen


    Neues Fahrerduo Fernando Alonso/Nelson Piquet Jr.

    Renault will 2008 in der Formel 1 wieder ganz vorne mitfahren: „Wir erwarten, das Team dort zu sehen, wo es hingehört: an der Spitze des Feldes”, erklärte ING Renault F1-Präsident Bernard Rey bei der Weltpremiere des neuen Renault R28 am 31. Januar 2008 in Paris. „Unsere Techniker und Ingenieure haben hart gearbeitet, um die Probleme zu überwinden, mit denen wir im vergangenen Jahr gekämpft haben”, so Rey weiter. Zusätzlichen Auftrieb erwartet das ING Renault F1-Team von der Rückkehr des zweifachen Formel-1-Weltmeisters Fernando Alonso. Die Werks-Equipe tritt wie in den sechs vergangenen Jahren mit eigenem Team, eigenem Chassis und eigenem Motor an.

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    Mehr Revolution als Evolution

    Der neue R28 markiert einen Wandel in der Designphilosophie des Renault F1-Teams. Anders als der R27 ist der R28 keine Weiterentwicklung des Vorjahresmodells, sondern ein komplett neues Auto. Vordringliches Ziel der Entwickler war es, maximalen Grip aus den Bridgestone Einheitsreifen herauszuholen. Ein wesentliches Augenmerk galt dabei der intensiven Windkanalarbeit. Das Vorjahresauto litt zu Beginn der Saison unter einem unberechenbaren und instabilen Handling, Folge von Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den Tests im Windkanal und den Testfahrten.

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    Neue Vorderradaufhängung und 3-fach-Frontflügel

    Die auffälligste Veränderung an der Fahrzeugarchitektur ist die Vorderradaufhängung mit neu definierten Anlenkpunkten, die nicht mehr an dem bislang üblichen Kiel unter der Fahrzeugnase befestigt sind. Diese Konstruktion eröffnet ganz neue Möglichkeiten für die aerodynamische Gestaltung. Besonders viel Aufmerksamkeit widmeten die Ingenieure auch der Frontpartie selbst. Hervorstechendes Merkmal ist der 3-fach-Frontflügel. Ein spezieller Brücken-Flügel reicht nun über die wesentlich tiefer heruntergezogene Nase. Um das Anströmen des Heckflügels zu optimieren, ist das Monocoque am Heck noch schmaler geschnitten als beim Vorgänger.

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    Reglement erfordert neue Einheitselektronik

    Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des R28 spielte auch das Reglement, das für 2008 die Einheitselektronik SECU (Standard Electronic Control Unit) vorschreibt. Durch die neue Blackbox fällt die elektronische Traktionskontrolle weg, die bislang in Kurven und beim Beschleunigen die Motorleistung feinfühlig regulierte und so für optimale Fahrbahnhaftung sorgte. Die SECU erforderte nicht nur Veränderungen am Fahrzeug, sondern auch die Neukalibrierung sämtlicher Prüfstände und Telemetrie-Instrumente in den Renault F1-Kompetenzzentren Viry-Châtillon (Motor) und Enstone (Chassis) sowie an den Rennstrecken. „Wir mussten hart arbeiten, um die neue Elektronik und ihr Umfeld zu verstehen”, so Rob White, Leiter der Motorenentwicklung des ING Renault F1-Teams.

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    Weiteres Novum für 2008: Die Getriebe müssen künftig vier Grand Prix überstehen. Beim R28 erfolgt die Kraftübertragung über eine sequenzielle 7-Gang-Halbautomatik ohne Zugkraftunterbrechung.

    Beim Motor RS28 handelt es sich um keine komplette Neukonstruktion, sondern um eine Weiterentwicklung des RS27 aus dem Vorjahr. Um den Entwicklungsaufwand zu begrenzen, ist die Drehzahl des 2,4-Liter-V8-Triebwerks auf 19.000 1/min begrenzt. Wie im vergangenen Jahr wird Renault auch in der neuen Saison das Team Red Bull Racing mit Formel 1-Kundenmotoren ausrüsten.

    Die ersten Tests auf der Rennstrecke erlebte der R28 bereits am
    21. Januar 2008 in Valencia. Während der viertägigen Test-Session legte der Bolide über 1.500 Kilometer zurück und stellte dabei seine Zuverlässigkeit unter Beweis.

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    Geändert von Phil-RS (31.01.2008 um 20:56 Uhr) Grund: Bild

 

 

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