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Umfrageergebnis anzeigen: Was erreicht das Renault F1 Team in dieser Saison?

Teilnehmer
9. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Siege sind möglich

    5 55,56%
  • können 3. WM Platz verteidigen

    0 0%
  • Leistung stagniert

    4 44,44%
Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thema: Im Aufwind

  1. #1
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    Standard Im Aufwind

    Renault bleibt nach Doppelausfall gelassen

    Nelson Piquet erst auf Abwegen, dann nach Kollision draußen - Fernando Alonso durch Motorschaden gestoppt - keine Niedergeschlagenheit bei Renault

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    Auf den Rängen in Barcelona war alles bereit: Die Fans fieberten einem guten Ergebnis ihres Helden Fernando Alonso entgegen, der im Qualifying so auftrumpfen und auf Startplatz zwei fahren konnte. Am Start verlor er eine Position an Felipe Massa, kam dann aber gut mit. Weiter hinten kam Nelson Piquet Jr. einmal von der Strecke ab, beim Versuch, später Sébastien Bourdais zu überholen, krachte es dann - Aus für beide. Alonso biss sich an der erweiterten Spitze fest, ein Motorproblem zwang ihn jedoch zur Aufgabe.
    "Diese Woche war sowohl süß als auch sauer", so Alonso. "Das Auto war sehr konkurrenzfähig, wir waren zusammen mit Ferrari und BMW unterwegs. Das war ein guter erster Schritt. Nun sollten wir anfangen können, uns an den Rennen zu erfreuen und weiter vorn zufahren. Auch wenn ich enttäuscht bin, nicht ins Ziel gekommen zu sein, so war es eine nette Überraschung, dass wir konkurrenzfähiger waren als gedacht."


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    Es hätte jedoch besser an anderer Stelle passieren sollen. "Es war nun leider mein Heim-Grand-Prix", fuhr der fort. "Aber immerhin waren wir vorn dabei, in den ersten Rennen konnten wir die Topautos ja gar nicht sehen." Einen sechsten Rang hatte er sich bereits ausgerechnet. "Ein Podestplatz war unmöglich. Wir kämpften gegen Kovalainen und Heidfeld, ein sechster oder siebter Rang war zu erwarten."

    "Meinen ersten Fehler machte ich früh, ich kam von der Strecke ab", so Piquet Jr. "Danach attackierte ich, dabei ging ich auch einige Risiken ein. Ich bin natürlich enttäuscht, aber wir haben zweifelsohne an diesem Wochenende viele Fortschritte gemacht. Das müssen wir von diesem Rennen mitnehmen, und, dass ich in Zukunft solche Fehler nicht mehr machen möchte. Ich freue mich nun auf die Türkei."

    Auch Teamchef Flavio Briatore vertröstete sich auf das Rennen bei Istanbul. "Es ist enttäuschend, mit leeren Händen dazustehen, speziell nach diesem hoffnungsvollen Wochenende", so der Italiener. "Nelsons Rennen wurde vom Fehler zu beginn ruiniert. Aber Fernando fuhr fehlerlos. Und trotz des Motorproblems war das Auto sehr konkurrenzfähig. Wir freuen uns auf das nächste Rennen."

    "Dieses Wochenende mit viel Potenzial ging uns durch die Lappen", so Chefingenieur Pat Symonds. "Ein fünfter Platz war bei Fernando möglich und eine gute Leistung von Nelson hätte das noch unterstreichen können. Wir wissen den Grund für die Motorenprobleme bei Fernando noch nicht. Aber trotz des enttäuschendes Ergebnisses nehmen wir auch die Ermutigung unserer Leistungsfähigkeit mit. Es gibt noch viel zu tun, aber wir werden weiter hart arbeiten, um das Auto zu verbessern."

  2. #2
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    Standard Ein Schritt nach dem Andern...

    Renaults sportliche Krise wurde zusätzlich durch die Abwanderungsgerüchte von Alonso angeheizt, doch jetzt lacht in Enstone wieder die Sonne.


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    Für Denis Chevrier hat Renault in Barcelona den Wendepunkt geschafft

    Der ganze Rennzirkus rieb sich ungläubig die Augen, als Fernando Alonso in Spanien Startplatz zwei belegte. Dieses Ergebnis war natürlich einerseits einer glanzvollen Runde des Spaniers sowie einer aggressiven Strategie zu verdanken, nichts desto trotz zeigte es aber auch, dass sich der R28 auf mechanischer und aerodynamischer Seite wesentlich verbessert hat.
    Jetzt wartet das Renault-Team auf den Grand Prix der Türkei, um dieses Ergebnis zu bestätigen, denn natürlich will man zeigen, dass der Speed von Barcelona keine Eintagsfliege war und dass Renault wieder auf dem Vormarsch ist. Denis Chevrier, Leiter der Motorenabteilung sprach trotz des Totalausfalls gar von einem Wendepunkt in der Saison.



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    "Das war auf jeden Fall ein Wendepunkt. Wir mussten dringend einen große Steigerung in unserer Performance zeigen. Wir waren in den ersten drei Rennen an einem zu tiefen Punkt, der nicht dem normalen Level des Teams entsprach. Jetzt haben wir etwas wirklich Anderes gezeigt, etwas sehr Vielversprechendes", so Chevrier.

    Allerdings wartet nun auf das vor Tatendrang sprühende Team eine kleine Grand-Prix-Zwangspause: "Jetzt müssen wir zehn Tage warten, um sicher zu stellen, dass wir uns wirklich verbessert haben und nicht nur einen temporären Schritt nach vorne gemacht haben. Barcelona ist eine Strecke, die alle gut kennen. Jetzt sind wir auf einer weiteren fordernden Piste unterwegs und wenn wir wieder in der Lage sind, uns zu verbessern, können wir unsere beiden Fahrer ins dritte Qualifying schicken. Wir haben einen Schritt gemacht, jetzt warten wir, dass der zweite auch kommt."

  3. #3
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    Standard Siege sind machbar

    Wie oben die Umfrage sagt: Siege sind möglich.

    Gratuliere an das Renault Team mit Alonso zum ersten Sieg in Singapur. Weiter so Jungs.

    Wir sehen und am 11.Okt 2008.

    Bis bald
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